Bis zum Bau der grössten Moschee im Aargau gibt es noch eine Hürde

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Die Fassadengestaltung enthält Elemente eines orientalischen Gebetshauses: Visualisierung des geplanten Zentrums «Tulipan» in Reinach (zVg)
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Der Verein hat die Wise beim Aldi gekauft (Bild: Michael Küng)
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An Feiertagen wurde bis anhin in der Tennishalle Reinach gebetet (zvG)

Gleich nach der nördlichen Dorfeinfahrt soll es zwischen Aldi und Landi entstehen: das über 13 Meter hohe Kultur- und Begegnungszentrum Tulipan der albanisch-islamischen Gemeinschaft Reinach. Im Herbst ist das Baugesuch für den auf einem Grundstück von 26,52 Aren geplanten Neubau – die grösste Moschee im Kanton – aufgelegen. Der Verein verzeichnet immer mehr Mitglieder, derzeit sind es 300, die Räume an der Hauptstrasse bieten zu wenig Platz.

Mittlerweile hat das geplante Zentrum mit Moschee, Restaurant, Jugendraum und Kinderhort bereits mehrere Hürden genommen. Eine Herausforderung war, die Finanzen für den enormen Bau aufzubringen.

Auf der eigens fürs Bauprojekt erstellten Website und an Vereinstreffen wurde zum Spenden aufgerufen, damit die benötigte Summe von fünf Millionen Franken (die Baukosten ohne Land betragen 4,1 Millionen Franken) aufgebracht werden kann.

Dieses Geld ist jetzt zusammen, wie Liridon Racaj auf Anfrage sagt. Er ist Vorstandsmitglied und für die Kommunikation verantwortlich. Das Geld sei innerhalb der Gemeinschaft zusammengekommen.

Die Parkplätze müssen nochmals überarbeitet werden

Auch Hürde Nummer zwei hat der Verein geschafft: Während der Auflage des Baugesuchs gingen zwei Einwendungen von Firmen ein. «Die Verhandlungen sind inzwischen abgeschlossen und es ist alles bereinigt», so Racaj.

Was der Verein jetzt nachträglich noch am Baugesuch ändern muss, ist die Anzahl Parkplätze. Nur 47 waren ursprünglich geplant. Bei Besuchern, die von mehreren Gemeinden aus dem Wynental und womöglich noch anderen Orten anreisen, eine knappe Bemessung.

Entsprechend abgeändert habe man laut Racaj das Baugesuch nun nochmals eingereicht. «Erst, wenn wir die definitive Baubewilligung haben, werden wir den Baustart festlegen.» Mit Sicherheit solle dieser noch dieses Jahr erfolgen. Gemäss der Website des Vereins steht das neue Kultur- und Begegnungszentrum Menschen aller Glaubensrichtungen offen.

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