Die Schöftler Radballer haben an ihrer Offensive geschliffen

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Schöftlands Michael Baumann (Bild) will mit seinem Teamkollegen Freddy Schenk streben einen Platz in den Top 6 an. (Bild: Melanie Gamma)

Im Jahr 2017 der Aufstieg in die Nationalliga A. Danach zweimal Platz sieben in der höchsten Liga. Damit war die Saison für die Schöftler Michael Baumann und Freddy Schenk jeweils sehr früh zu Ende – zu früh, wenn man Feldspieler Schenk fragt. «Wir waren zweimal nahe an Platz sechs und damit an der Meisterrunde dran», sagt der 27-jährige Schreiner aus Schöftland, «im letzten Jahr haben wir es mit einer schlechten Heimrunde selbst vergeben.» Nur gerade ein einziger Zähler fehlte in der Endabrechnung. «Es war alles sehr nahe beieinander.»

Auch deshalb ändert sich am Ziel der beiden Schöftler nichts. «Wir wollen unbedingt in die Meisterrunde», sagt Freddy Schenk. Allerdings hat sich die Ausgangslage nicht vereinfacht. «Die Teams aus Pfungen und Mosnang stehen wahrscheinlich etwas vor den anderen Mannschaften», mutmasst Freddy Schenk, «vor allem Mosnang konnte mit der Verpflichtung des Oftringers Andreas Zaugg noch einmal zulegen. Ausserdem kommt mit der zweiten Altdorfer Equipe ein sehr starker Aufsteiger dazu.» Winterthur, Frauenfeld und Liestal hingegen müssten für die Schöftler schlagbar sein.

Dies nicht zuletzt, weil sich Baumann/Schenk, die ab und zu auch in Oftringen trainieren, noch einmal steigern konnten. «Im Angriff haben wir sicher Fortschritte gemacht», weiss Freddy Schenk, «wir sind zwar technisch gut und schnell, aber im Vergleich eher klein und leicht und haben immer relativ wenig Tore erzielt. Deshalb haben wir unser Training ein wenig umgestellt, uns mehr der Offensive gewidmet und das Passspiel intensiviert.»

Wie gross die Fortschritte wirklich sind, konnten die Schöftler bereits am Frauenfelder Neujahrsturnier und anlässlich der Cup-Viertelfinal-Runde beweisen. «Frauenfeld verlief etwas enttäuschend für uns», sagt Freddy Schenk, «aber insgesamt sind wir mit der Vorbereitung zufrieden.»

Eine Doppel- oder sogar Dreifachbelastung

Das Hobby Radball ist für die beiden Schöftler NLA-Cracks ein sehr zeitaufwendiges. Beide sind nicht nur als Spieler aktiv, sondern auch im Vorstand und als Juniorentrainer. «Es ist nicht immer optimal, aber weil der Verein so klein ist, geht es gar nicht anders», erzählt Vereinspräsident Freddy Schenk, «vor allem während der Saison braucht speziell die Juniorenbetreuung viel Zeit.»

Neue Teamzusammensetzung in Oftringen

Auch die Oftringer NLB-Radballer starten morgen Samstag in die Meisterschaft 2020. Zum Auftakt trifft man in Männedorf auf den Gastgeber, Möhlin, Pfungen und Möhlin II. In der ersten Runde tritt Patrick Luder noch einmal mit dem zurückgetretenen Sämi Niklaus an, weil der neue Teamkollege Michael Merz verhindert ist. «Wir möchten eine möglichst gute Saison abliefern und die Finalrunde der besten fünf erreichen», sagt Patrick Luder, «wenn es dann für den Aufstieg reichen sollte, würden wir nicht nein sagen. Aber das wird nicht einfach.» 

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