Night of Duathlon in Oftringen und warum der Powerman Zofingen den WM-Status braucht

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Die Duathleten des Jahres (von links) Jens-Michael Gossauer und Melanie Maurer, Powerman-Zofingen-OK-Präsident Stefan Ruf mit seinem Lifetime-Award, den er aus den Händen von Swiss-Triathlon-Präsident Pascal Salamin erhielt. (Bild: gam)
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OK-Präsident Stefan Ruf informierte über die geplanten Neuerungen des Powerman Zofingen. (Bild: gam)

«Willkommen zur wichtigsten Nacht im Duathlon in der Schweiz», begrüsste Stefan Ruf, OK-Präsident des Powerman Zofingen, die rund 50 Sponsoren und Partner zur «Night of Duathlon». Diese fand im Youcinema in Oftringen statt. Der Anlass ermöglicht den Informationsaustausch zwischen den Organisatoren und den Sponsoren. Zeitgleich lassen die Schweizer Duathleten in einem anderen Saal ihre Saison Revue passieren und ehren die erfolgreichsten Athleten des Jahres.

Zuerst schauten die Anwesenden auf die WM-Rennen des Powerman Zofingen 2019 zurück. Das betrachten der Bilder und Zahlen macht OK-Präsident Stefan Ruf noch immer «glücklich und stolz». Vier Medaillen holte die Schweiz, Nina Zollers WM-Titel überstrahlte alles. Der Gedanke, in Zofingen überhaupt ein solches Rennen durchzuführen, sei verrückt, meinte Ruf. Eigentlich habe es hier zu wenig Hotels, zu wenig Tourismus, zu wenig Industrie, eine suboptimale Verkehrsanbindung. «Trotzdem wollen wir das Rennen die nächsten hundert Jahre noch hier machen», sagte Ruf und grinste. Entscheidend dafür sind die Verhandlungen mit der Internationalen Triathlon Union. Der Vierjahresvertrag für den WM-Status des Powerman läuft 2020 aus. «Es ist wichtig für uns, dass wir den Vertrag für 2021 bis 2024 verlängern können», betonte Ruf. Nur so könne man die 400 Partner, die den Grossanlass unterstützen, bei der Stange halten. Neue Rennformate sowie gezieltes Athletenmarketing sollen am Samstag und Sonntag je 1000 Teilnehmende generieren.

Der Wechsel vom Rad ins Büro

«Duathlon hat Potenzial», meinte Talkgast Armin Meier, von Moderatorin Claudia Merz als «einer der erfolgreichsten Radprofis überhaupt» vorgestellt. Die Bezeichnung schmeichle ihm, meinte Meier, der zwischen 1995 und 2001 zweimal Schweizer Strassenmeister war und dreimal an der Tour de France teilnahm. Heute ist er als Unternehmer und Eventorganisator tätig und trainiert noch nach dem Lustprinzip. Der Wechsel vom Spitzensportler zum Unternehmer, vom Velo ins Büro, sei ein Prozess, führte er aus. Seine Aussage: «Ich habe in meiner Aktivzeit sehr viel trainiert und viel Ungesundes getan», liess die Moderatorin unkommentiert. Meier sprach damit seine Verwicklung in den «Festina-Skandal» 1998 an der Tour de France und seine – gestandenen – Dopingvergehen an.

Grosse Ehre und ein starkes Votum gegen Doping

Starke Worte für sauberen Sport wählte Jens-Michael Gossauer bei seiner Dankesrede für die Ehrung zum Duathleten des Jahres. Der WM-Zweite von Zofingen fand es zurecht «nicht ok, dass Armin als Dopingsünder unreflektiert als einer der besten Radprofis bezeichnet wurde.» Meier nahm Stellung: «Ich verstehe deine Haltung und habe mit meiner diesbezüglich nicht tollen Vergangenheit abgeschlossen.» So durfte im Frieden Stefan Ruf den Lifetime-Award entgegennehmen. «Er investiert seit 30 Jahren unermüdlich Zeit in den Duathlonsport, die Liste seiner Qualitäten ist lang», meinte Pascal Salamin, Präsident von Swiss Triathlon. Duathletin des Jahres ist die in Wikon aufgewachsene Bernerin Melanie Maurer. Michael Ott, Sieger des Intervall-Duathlon-Zofingen, ist Rookie-of-the-Year. Zum «Volunteer des Jahres» wurde Aeneas Appius gewählt, der sich an den internationalen Meisterschaften als Betreuer der Schweizer Age Group Athleten einsetzt.

Abschliessend wurde das Nationalkader und sein neuer Coach/Sportchef, der Neuseeländer Cameron Lamont (43), vorgestellt, ehe der Apéro riche wartete.

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Der Neuseeländer Cameron Lamont ist neuer Verantwortlichen Leistungssport Duathlon. (Bild: gam)
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