Das Innovations- und Gründerzentrum Zofingen soll erwachsen werden

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Bringt 25 Jahre Erfahrung aus der Pharma/Biotech-Branche mit: Dr. Adrian Borer, der neue IGZ-Leiter. Bild: pp

Vor fünf Jahren hat Andreas C. Brändle mit dem Aufbau der Wirtschaftsförderung Oftringen Rothrist Zofingen begonnen. Eines seiner ersten Projekte war das Innovations- und Gründerzentrum, kurz IGZ. Es bietet einem Coworking Space an – sowie verschiedene Beratungs- und Vermittlungsdienstleistungen für Neugründer und Unternehmer.

Schon jetzt ist klar, dass der heute 65-jährige Brändle die Leitung der Wirtschaftsförderung in einigen Jahren abgeben will. Im Rahmen einer gestaffelten Nachfolgeregelung übergibt er einer ersten Phase die Leitung des IGZ. Diese Aufgabe übernimmt der Zofinger Dr. Adrian Borer, und zwar per morgen. «Ich werde in einer Übergangszeit noch gewisse Teilaufgaben im IGZ abdecken», sagte Brändle gestern zum Zofinger Tagblatt.

Adrian Borer ist in Zofingen eine bekannte Persönlichkeit. Er wohnt im Mühlethal und sitzt seit 2014 für die Grünliberalen im Stadtparlament. Für seine neue Aufgabe bringt er eine 25-jährige Erfahrung aus der Pharma-/Biotech-Industrie mit. Er studierte an der ETH Zürich Chemie und war während zehn Jahren für den Basler Pharmagiganten Roche tätig, davon drei Jahre in den USA. 2006 wechselte er zur Siegfried nach Zofingen, vier Jahre später bot sich ihm die Möglichkeit, die Leitung der hiesigen Celgene-Niederlassung zu übernehmen. Celgene ist ein US-Pharmaunternehmen mit weltweit 7500 Mitarbeitenden und 15,3 Milliarden Dollar Umsatz (2018). «Das war die Chance meines Lebens», sagt Borer. Zwölf Jahre stand Borer an der Spitze des Zofinger Celgene-Ablegers. Im Juni 2019 machte er sich selbstständig und gründete ein eigenes Beratungsunternehmen, die Borer Solutions GmbH.

Seine neue Aufgabe als Leiter des IGZ sei eine tolle Herausforderung, mit 57 noch einmal etwas Neues zu machen. Für das erste Jahr hat er sich drei wichtige Ziele gesetzt. Er wolle, erstens, das IGZ in eine eigenständige Organisation überführen und «nachhaltig aufsetzen», wie er sagt. Heute ist das IGZ ein Projekt der Wirtschaftsförderung. «Quasi ihr Baby. Gesund, jetzt muss es nur noch erwachsen werden», sagt Borer.

Das zweite Ziel sei ein klarer Fokus. «Ich will herausschälen, auf welche Branchen wir uns konzentrieren.» Drittens wolle er die Kommunikation nach aussen verstärken: «Wir können noch moderner und offensiver auftreten. Das IGZ hat so etwas wie eine Leuchtturmfunktion. Es kann die Vitalität der Wirtschaftsregion nach aussen tragen.»

Punktuell wird Borer künftig zudem Andreas C. Brändle in Dossiers der Wirtschaftsförderung unterstützen.

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