BTV Aarau verpflichtet Ex-Nationaltrainer Timo Lippuner und erhält nationales Nachwuchs-Label

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Den Solothurner Trainer Timo Lippuner zieht es aus der Bundesliga zurück in die Schweiz. (Bild: zvg)

Timo Lippuner war ab 2007 bis 2019 Trainer des Frauen-Nationalteams, zuerst als Assistenztrainer, ab 2014 als Headcoach. 2017 wechselte er von den NLA-Volleyballerinnen Sm’Aesch Pfeffingen in die Deutsche Bundesliga zu den Roten Raben Vilsbiburg. Lippuner erhält in Aarau einen unbefristeten Arbeitsvertrag und tritt nach Abschluss der Bundesligasaison die Stelle an. Der Solothurner (39) wird mit Anika Schulz, Harald Gloor und Udo Jeschke die Nachwuchsleistungssportabteilung des Clubs weiterentwickeln und Athletinnen mit nationalem und internationalem Potenzial an die Spitze begleiten, wie der BTV Aarau mitteilte. Lippuner freut sich auf seine neue Aufgabe: «Das Projekt vom BTV Aarau erachte ich als wegweisend für die Zukunft im Schweizer Frauenvolleyball, das mir nach wie vor sehr am Herzen liegt.»

Auch bei Swiss Volley tut sich etwas. Der nationale Verband hat 2019 aufbauend auf dem «Rahmenkonzept FTEM, Volleyball & Beachvolleyball» ein neues Konzept zur Athletenentwicklung im Volleyball und Beachvolleyball erarbeitet. Dieses stellt die Bedürfnisse der Spielerinnen und Spieler ins Zentrum – von der Talentsichtung bis zum Profi. Swiss Volley, seine Regionen und die Vereine arbeiten in der Talentförderung eng zusammen und die Aufgaben und Pflichten der verschiedenen Akteure sind klar definiert. Für die Umsetzung werden ab der Saison 2020/2021 neue Trägerschaften die aktuellen Talent Schools ablösen. 

Mit dem Training und Wettkampf in Nationalen Nachwuchsvereinen soll den Spielerinnen der Weg in die NLA im Volleyball beziehungsweise die Nachwuchskader im Beachvolleyball geebnet werden. Als erstes verleiht der Verband dem VBC Züri Unterland (in Kooperation mit der Volero Zürich AG) und dem BTV Aarau das Label eines «Nationalen Nachwuchsvereins Volleyball». Nationale Nachwuchsvereine haben die Aufgabe, die individuellen Entwicklungen der Spielerinnen zu fördern und sie im Übergang von der Regionalliga bis zur Nationalliga A bestmöglich zu unterstützen. Sie profitieren von einem Swiss Volley Quotenplatz in einer der vier 1. Liga Gruppen. Das bedeutet, dass diese Teams weder in die Nationalliga B aufsteigen noch in die 2. Liga absteigen können. Nationale Nachwuchsvereine stehen allen motivierten Spielerinnen der ganzen Schweiz offen, die die obligatorische Schulzeit absolviert haben und über eine Talent Card National verfügen. (pd)

 

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