Mission Selbstvertrauen tanken: Der EHC Olten nimmt den Quali-Schlussspurt in Angriff

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Soweit einsatzbereit für die Playoffs: Stan Horansky nahm ohne Einschränkungen am Mannschaftstraining teil. (Bild: freshfocus)

«Schauen Sie sich das an», witzelt Fredrik Söderström gut gelaunt nach dem offiziellen Teil des morgendlichen Eistrainings und zeigt auf das Eis, wo die Spieler die letzten zehn Minuten individuell nutzen. «Alle Spieler sind da», sagt der EHCO-Trainer und schiebt nach, «aber lassen Sie mich dafür auf das Holz klopfen.»

Der EHC Olten ist zehn Tage vor Playoffstart, bis auf die Ausleihe von Verteidiger Stéphane Heughebaert an den EHC Basel, tatsächlich in Vollbestand seiner Kräfte. Der gefühlte Neustart in ein neues Kapitel bedeutet in erster Linie auch, dass Stan Horansky zurück im Team ist.

Der verletzungsanfällige Ausnahme-Stürmer nahm gestern ohne Zurückhaltung am Mannschaftstraining teil und stürmte an der Seite von Dion Knelsen und Garry Nunn, was darauf schliessen lässt, dass er heute sein Comeback geben dürfte.

Ob Horansky allerdings gegen den EHC Winterthur tatsächlich zum Einsatz kommt, wollen die Powermäuse erst am Matchtag definitiv entscheiden. Klar ist, dass die Oltner in den letzten zwei Spielen, am Dienstag auswärts bei Winterthur und am Samstag zuhause gegen die Ticino Rockets, bezüglich Horansky keine allzu grossen Risiken mehr eingehen wollen. «Wir möchten natürlich die beiden Spiele gewinnen, aber noch viel wichtiger als die sechs Punkte ist, dass wir möglichst viele gute Gefühle sammeln können, damit wir dann mit viel Selbstvertrauen in die Playoffs starten können», sagt Söderström.

Kräfte sammeln für eine lange Playoffreise

Nach dem intensiven dreitägigen Trainingslager in Engelberg hatte der EHC Olten über vier Tage in den Erholungsmodus geschaltet, um Kräfte zu sammeln für eine möglichst lange Playoffreise. Wobei am Sonntagabend eine optionale Trainingseinheit auf dem Ausseneisfeld auf dem Programm stand (drinnen war das Eisfeld nach der Nati-Woche noch nicht bereit gestellt). Über eine Handvoll Spieler nahm die Möglichkeit in Anspruch.

«Wenn man sich mal ein paar Tage nicht sieht und frei hat, merkt man erst, wie man den Alltag und die Kabine vermisst», sagt Söderström und lacht. Deshalb hätten sie sich alle wieder auf das Montags­training gefreut. «Es wurde viel gelacht, die Stimmung passt», hält der Schwede fest, der die freien Tage selber genutzt hat, seine Familie in der Heimat zu besuchen.

Nun gastiert der EHC Olten beim abstiegsgefährdeten EHC Winterthur, der mit einem Durchschnitt von 4,8 Gegentoren pro Spiel (!) die schwächste Defensive der Liga stellt. In der Zielbau-Arena hat der EHC Olten in dieser Saison allerdings schon erschreckende Bekanntschaften gemacht.

Im allerersten Saisonspiel setzte es eine überraschende 1:2-Niederlage ab. Überrumpelt würden sie kein zweites Mal werden. «Oh ja, ich mag mich sehr gut daran erinnern», sagt Söderström. Damals seien sie auf dem falschen Fuss erwischt worden. Das Spiel werde nicht zu vergleichen sein. «Wir haben seither viele Erfahrungen sammeln können und haben uns weiterentwickelt.»

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