Häppere-Verbrennung und Risotto-Essen als Fasnachts-Schlusspunkt

Die überdimensionale „Häppere“ wird durch das Zunftmeisterpaar entflammt. (Bilder: Emil Stöckli)
Dem Zunftmeisterpaar Sarah und Toni Wyss mit ihren Kindern Emma und Nico werden unvergessliche Momente an die „Häppere-Fasnacht 2020“ in Erinnerung bleiben.
Das Dagmerseller Häppere-Zunftmeisterpaar (Sarah und Toni Wyss) flankiert von den Fasnachtsregenten der Nachbarzünfte (lks) Altishofen (Jeannine und Reto Häfliger) und Uffikon (Rita und Stefan Staffelbach)
Die „Beerebiisser“ erfreuten mit ihren kakophonischen Vorträgen.
Die „Häppereschweller“ in Aktion.
Auch die „Hürntalschränzer“ waren an der „Häppere-Verbrennung“ mit dabei.
Für einmal verdarben “viele Köche den Brei“ nicht.
Die aufgestellte „Häppere-Küchenbrigade“ (vl) Peter Fischer, Peter Häller, Werner Beeli, Erwin Felder, Willy Siegenthaler und Hugo Riedweg.
Grossauflauf auf dem Dagmerseller Löwenplatz.

Am Abend des Güdisdienstags setzten die Dagmerseller-Fasnächtler mit der «Häppere-Verbrennung» und dem anschliessenden Risotto-Essen auf dem Löwenplatz den offiziellen Schlusspunkt hinter die fünfte Jahreszeit 2020. Nach einem schmissigen Auftakt durch die einheimischen Guuggen Häpperschweller, Beerebiisser und Hürntalschränzer klangen die nachfolgenden Melodien zusehends melancholischer – ein akustisches Spiegelbild der Gefühle, die bei den Fasnächtlern vorherrschten. Zunftobmann Franz Jost hiess unter den vielen Anwesenden die Delegationen der benachbarten Zünfte aus Altishofen und Uffikon-Buchs besonders herzlich willkommen, bevor er das Zunftmeisterpaar Sarah und Toni Wyss verabschiedete.

Er dankte den beiden für die mustergültige Führung durch die närrische Zeit. Zunftmeister Arranius I. liess die Fasnacht kurz Revue passieren und einige spezielle Höhepunkte nochmals aufleben. Besonders eindrücklich schien ihm der Arbeitsaufwand der Umzugsteilnehmer, die gemäss seinen Schätzungen gegen

20 000 Stunden in die Vorbereitungsarbeiten investiert hätten. Er habe gemeinsam mit Ehefrau Sarah und den Kindern Emma und Nico jede Minute der begrenzten Amtszeit genossen, erklärte er. Nach dem Dank für die tolle Unterstützung war der Moment angerückt, die überdimensionale «Häppere» zu entflammen. Manch einer der vielen Anwesenden mag sich dabei eine Träne aus dem Augenwinkel gewischt haben, als das Fasnachts-Symbol der Dagmerseller in Vollbrand stand. Die Traurigkeit dauerte allerdings nur kurze Zeit an, waren doch anschliessend alle Anwesenden zum Risotto-Essen, das von den «Häppere-Fasnächtlern» offeriert wurde, eingeladen. Die zunfteigene Küchenbrigade hatte erneut ganze Arbeit geleistet und in den zwei «Kessi» mehr als 800 Portionen der sämigen italienischen Spezialität zubereitet. Kinder, Frauen und Männer harrten diszipliniert in der langen «Fass-Strasse» aus, obwohl erste Regentropfen fielen. Petrus zeigte aber Einsicht mit den Fasnächtlern und öffnete die Schleusen erst später. (i.-)

Ihr Eintrag wird nach einer Überprüfung online gestellt.
Keine Kommentare vorhanden
Heute auf zofingertagblatt.ch
Frage des Tages
Marktplatz
regiostellen.ch
Haushälterin, Mitarbeiter,
Suter Samuel
Mithilfe im Pferdestall, Mitarbeiter,
Bachmann Bauunternehmung AG
junger Maurer, 4814 Bottenwil, Mitarbeiter, Bottenwil
Allenspach Medical AG
Social Media & Online Marketing Manager, 4710 Balsthal, Mitarbeiter, Balsthal
Zweckverband ARA Falkenstein
Klärwärter/in, 4702 Oensingen, Mitarbeiter, Oensingen
Zaugg AG Rohrbach
Bauschreiner, 4938 Rohrbach, Mitarbeiter, Rohrbach
regioimmo.ch
Abo-Service

Normal-Abo (e-Paper/Digital inkl.)

Schnupper-Abo / Probe-Abo

Digital-Abo

Leserangebote
Partner