Das Plastikexperiment ist gestartet – wegen Corona-Virus aber etwas kleiner

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Eine der Arbeitsgruppen widmet sich Plastikkunst und hat das Tränenbrünneli an der Limmatpromenade mit Plastik eingewickelt. © Andreas Fahrländer

Was Monate Vorarbeit benötigte, ist am Wochenende offiziell gestartet: das Badener Plastikexperiment. Im März soll die Bevölkerung einen ganzen Monat lang auf Plastik verzichten. Der Auftakt hätte am Samstagnachmittag in der Plastikzentrale im «Vaudoise»-Haus an der Weiten Gasse gross gefeiert werden sollen. Eine Rede von Stadtammann Markus Schneider (CVP) war geplant, eine Performance von Stella Palino sowie am Abend eine Party mit Band und DJs. Doch am Freitagabend war noch nicht klar, ob der Eröffnungsanlass überhaupt durchgeführt werden kann; das eilig eingereichte Bewilligungsgesuch an den Kanton – aufgrund des Corona-Virus – war noch nicht beantwortet worden. Deshalb entschieden sich die Organisatoren zu später Stunde, den Anlass in kleinerem Rahmen durchzuführen. Die Bewilligung kam zwar doch noch, aber der Entscheid war bereits gefallen und Beteiligten wie Lieferanten abgesagt worden.

Kernstück des Experiments findet im Trafo statt

Und so startete das Plastikexperiment einiges kleiner als geplant in den März. «Trotzdem waren einige Menschen am Samstag vor Ort und konnten unter anderem einen Flashmob mit jungen Tänzerinnen und Tänzern bestaunen», sagt Brunhilde Mauthe, Medienverantwortliche für das Experiment. Wichtig sei, dass das Kernstück der Aktion kommendes Wochenende durchgeführt werden könne.

An zwei Tagen finden in der Trafo-Halle 37 ein Forum sowie ein Ideen-Markt statt, an dem diverse Aussteller ihre Plastikalternativen und plastikfreien Produkte vorstellen. An einer Podiumsdiskussion diskutieren ausserdem Personen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Bildung über ethische, gesellschaftliche, gesundheitliche und ökologische Aspekte von Plastik. «Für diesen Anlass liegt die Bewilligung der Kantonsärztin bereits vor», sagt Mauthe.

Um auf das Plastikexperiment aufmerksam zu machen, hat die Plastikkunstgruppe – eine der 18 Arbeitsgruppen, die sich in den letzten Monaten gebildet haben – das Tränenbrünneli vom verstorbenen Badener Künstler Hans Trudel an der Limmatpromenade mit rotem Plastik eingewickelt. Und auch wenn die Aktion auffällt, in Zeiten des Corona-Virus und der Hamsterkäufe werden sich wohl nicht ganz so viele wie gewünscht darauf achten, ob ein Produkt in Plastik eingepackt ist oder nicht. Trotzdem, auf der eigens für das Experiment kreierten Web-App, sind bereits einige Beispiele zu finden, in der Menschen in Bildern und Kurztexten auf ihre plastikfreien Erfahrungen aufmerksam machen.

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