Wiedereröffnung «Fennern»: Ein Gasthof mit Männerchorkonzerten und Champagner

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Die beiden neuen Pächter des Gasthofs zur Fennern: Nicki und Alain Lardon. (Bild: Katrin Petkovic)
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Am Samstag ist es so weit! (Bild: zVg)

Nur eine schmale Strasse führt zu dem älteren Anwesen aus Holz und Backsteinen. Links der Wald, rechts eine schier endlose Wiese, am Horizont einige Bäume. Der Gasthof zur Fennern ist umringt von Idylle. Er wirkt an diesem Wintertag verlassen, kein Verkehr und keine Spaziergänger in Sicht.

Das möchte Alain Lardon ändern. Der 50-jährige Gastronom will den Gasthof in Brittnau wieder zum Leben erwecken. Am 7. März wird das Restaurant wiedereröffnet. Begleitet wird der Event von den Häfe-Guggern. «Wir können es kaum erwarten, die ersten Gäste hier bedienen zu dürfen», sagt Lardon. Noch laufen die Vorbereitungen. Im hinteren Teil des Saals stehen dutzende Gedecke mit Tulpen und Kerzen – Dekoration für die einzelnen Tische. Das Inventar haben die neuen Pächter übernommen. Lardon erzählt: «Nur die Beleuchtung mussten wir ersetzen und einige Küchengeräte dazukaufen.»

«Brittnauer freuen sich auf die Wiedereröffnung»

Fast ein Jahr lang wurde die Einrichtung hier nicht genutzt. Die ehemaligen Betreiber schlossen das Restaurant im Frühling 2019 – ohne einen Nachfolger. Im Herbst desselben Jahres entschieden sich Lardon und seine Frau Nicki, das Restaurant zu pachten. Lardon betont: «Der Gasthof zur Fennern ist in der Region verankert. Die Brittnauer werden sich freuen, wenn er wieder aufgeht.»

Tatsächlich hat der Gasthof eine langjährige Tradition: Als Restaurant, als Event-Lokal und sogar als Theater – der Gasthof zur Fennern besitzt nämlich auch eine Bühne. Jedes Jahr führt der Männerchor Mättenwil hier ein Stück auf. Dieses Jahr finden die Aufführungen Mitte März statt. Es ist deshalb kein Zufall, dass der Gasthof in der ersten Märzwoche eröffnet. «Der Auftritt kann in unserem Saal stattfinden. Das wollten wir unbedingt ermöglichen», so Lardon.

Er und seine Frau stammen ursprünglich nicht aus der Region. Um die Tradition des Gasthofs dennoch weiterführen zu können, versuche man, mit den Lokalen Kontakt zu knüpfen. Besonders mit den Vereinen, die ihre Generalversammlungen früher im Gasthof zur Fennern abhielten. 150 Gäste haben im Restaurant Platz. Im Sommer, wenn die Terrasse offen ist, kommen noch 130 Plätze hinzu. Drei Vollzeit-Köche und drei Teilzeit-Servicekräfte sollen den erhofften Ansturm stemmen. Ist das realistisch? «Das werden wir noch sehen. In diesem Job muss man flexibel sein, sollten Erwartungen nicht erfüllt oder übertroffen werden.»

Auch was die Speisekarte angeht, setzen die neuen Pächter aufs Traditionelle. Bratwurst mit Zwiebelsauce und Pommes frites oder ein Cordon bleu. Mehrheitlich bürgerliche Küche. Wer es gehoben mag, bestellt Rindsfilet. «Wir wollen eine möglichst breite Masse ansprechen.» Neu sind Gerichte mit selbst geräuchertem Lachs oder Speck – und ein Angebot an Zigarren und Champagner. Ein Mitbringsel aus Lardons Vergangenheit als Händler. «Ich war lange im Zigarrengeschäft tätig und habe Champagner vertrieben», sagt er und lacht.

Text: Helena Schmid (22) absolviert die Ringier Journalistenschule und arbeitet im Blick-Newsroom.

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