Happige Aufgabe zum Saisonstart für die OL-Cracks in Rothrist

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Vor allem im Süden des Langholzes ist das Laufgelände schön und relativ gut belaufbar. (Bild: lhu)

Am Sonntag organisiert der OLK Wiggertal in Rothrist den ersten nationalen Orientierungslauf der Saison 2020. Er wird im Langholz als TOMILA, als Lauf über die Ultralangdistanz, durchgeführt. Die Teilnehmenden müssen mit einer um den Faktor 1,6 verlängerten Normaldistanz rechnen, was zum Saisonbeginn hin eine grosse sportliche Herausforderung bedeutet. Für die Jugendlichen und älteren Seniorenkategorien wurde der Wert etwas reduziert.

Laufleiter Beat Willimann (Oftringen), der mit seinem OK-Team seit über einem Jahr mit Herzblut auf diesen Anlass hinarbeitet, ist froh, dass es nun so weit ist. Mitten in der intensiven Schlussphase kamen die Probleme mit dem Corona-Virus hinzu. So wurde kurz vor dem Anmeldeschluss des TOMILA am 6. März vom Bundesrat das Durchführungsverbot für Veranstaltungen über 1000 Personen verfügt und vom Kanton Aargau eine Bewilligungspflicht ab 150 Personen verlangt. Das OK-Team entschied sich zusammen mit Vertretern des Dachverbandes Swiss Orienteering nach sorgfältiger Abwägung der Lage zur Durchführung der Veranstaltung. Die eingegangenen Anmeldungen liegen unter der vom Bundesrat festgelegten Grenze. Verzichten musste man auf das Angebot von Offen-Kategorien am Lauftag.

Kräfteraubend und technisch anspruchsvoll
Für die OL-Läufer hat das eingespielte Bahnleger-Team Christoph Ruesch (Aarburg) und Eveline Husner (Staffelbach) spannende Aufgaben ausgeheckt. Grundlage ihrer Arbeit war die Spezialkarte des Langholzes, die diesen Winter extra überarbeitet wurde. Glücklicherweise haben die Winterstürme keine grossen Spuren hinterlassen, sodass die 88 Kontrollposten wie geplant gestellt werden können. Die Wettkämpfer werden im Gebiet Oberholz von 11 bis 12 Uhr in fünf Blöcken auf die Strecke geschickt. Schlaufen, verschiedene Teilstrecken und sogenannte Schmetterlinge sorgen dafür, dass jeder Läufer selber sorgfältig die Karte lesen muss und nicht einfach seiner Konkurrenz nachrennen kann.

Das kräfteraubende und technisch anspruchsvolle Gelände dürfte den Teilnehmenden alles abverlangen. So wird zum Beispiel die Männer-Elite auf der 22,5 km langen Strecke 48 Posten anlaufen und 470 Höhenmeter bewältigen. Der Sieger wird nach ungefähr zwei Stunden im Ziel auf dem Geisshubel ankommen.

Vom Elite-A-Kader angemeldet haben sich Simona Aebersold, Sabine Hauswirth und Elena Roos sowie Matthias Kyburz, Martin Hubmann und Florian Howald. Ins Geschehen eingreifen möchten vom OLK Wiggertal vor allem die beiden Aargauer Nachwuchskaderathleten aus Küngoldingen, Christian Gafner (H20) und Joschka Bertschi (H14). 

Weitere Informationen zum nationalen OL in Rothrist finden Sie hier.

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