Mehr Kontrolldruck der Polizei: Weniger Einbrüche, aber mehr Gewaltdelikte im Kanton Aargau

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Insgesamt wurden 1355 Einbrüche registriert, wie die Kantonspolizei Aargau am Montag mitteilte. Die Aufklärungsquote ging jedoch um 4,7 Punkte auf 14,4 Prozent zurück. Die Kantonspolizei verfolgt gemäss eigenen Angaben weiterhin die Absicht, mit Präsenz und einem hohen Kontrolldruck rund um die Uhr Einbruchsdelikte zu verhindern.

Die beiden vollendeten Tötungsdelikte in Aarau und Killwangen wurden aufgeklärt. Ein heute 29-jähriger Mann hatte im Januar in Aarau mit einem Klappmesser eine 66-jährige, alleinstehende Frau brutal erstochen.

Das Bezirksgericht Aarau befand den an paranoider Schizophrenie erkrankten Kroaten im Februar als schuldunfähig. Es ordnete eine stationäre therapeutische Massnahme an.

Nach dem Tötungsdelikt in Killwangen im Mai wurde ein 41-jähriger Mann verhaftet. Der Mann steht im Verdacht, Anfang Mai einen 57-jährigen Montenegriner mit mehreren Messerstichen getötet zu haben. Der mutmassliche Täter stammt aus dem familiären Umfeld des Opfers.

Mehr Gewaltdelikte

Die Gewaltdelikte nahmen im Vergleich zum Vorjahr leicht zu. So zählte die Kantonspolizei 2481 Gewaltstraftaten. Die Aufklärungsquote lag bei 89 Prozent. Die Raubdelikte stiegen auf 59 an. Mehr als jedes zweite Delikt konnte geklärt werden.

Die Gesamtstatistik der Straftaten gemäss Strafgesetzbuch (StGB) ist gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken. Bei 24’501 erfassten Straftaten konnte die Aufklärungsquote leicht auf 46,9 Prozent gesteigert werden.

Die Strategie der operativen Prävention, also vermehrt vorbeugend zu agieren, habe sich ausbezahlt, hält Justiz- und Polizeidirektor Urs Hofmann im Jahresbericht fest. Dass die Kriminalitätsrate im Aargau auch im Jahr 2019 rückläufig sei, bedeute jedoch nicht, dass die Arbeit für die Kantonspolizei einfacher geworden wäre.

Die immer häufiger auftretenden Delikte im Bereich der Cyberkriminalität verlangten nach Spezialwissen und zusätzlichen Ressourcen. Die Zustimmung des Grossen Rats zur Schaffung von neuen Stellen im Kampf gegen Internetkriminalität sei daher ein wichtiger Schritt für mehr Sicherheit.

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