Falsche Polizisten rufen Aargauer Senioren an – über 60 Betrugsversuche in den letzten zwei Wochen

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Im Fokus der Telefonbetrüger stehen in der Regel ältere Männer und Frauen. (Symbolbild) © KEYSTONE

Die Vorgehensweise ist fast immer gleich: Ein Anrufer, meist männlich, gibt sich in Mundart als Polizist oder Mitarbeiter einer Sicherheitsbehörde aus. Das Ziel: an Wertsachen oder Geld von Opfern zu gelangen. Hinter den Betrugsanrufen stehen professionelle Banden, die meist sogar vom Ausland her anrufen. Im Fokus der Täter stehen in der Regel ältere Männer und Frauen.

Die die Kantonspolizei Aargau mitteilt, gingen beinahe täglich Meldungen von Betroffenen ein. Diese Woche sie eine erhöhte Aktivität der Betrüger in den Bezirken Lenzburg und Baden aufgefallen, in der Vorwoche im Fricktal.
 
Die meisten Opfer würden einen Betrugsversuch sofort erkennen. Insgesamt seien dadurch bei der Polizei in den letzten 14 Tagen ungefähr 60 Meldungen eingegangen. Leider sei dennoch davon auszugehen, dass etliche Delikte unbekannt bleiben, weil die Geschädigten aus Scham keine Anzeige erstatten würden.

Bleiben Sie zuhause

Die Kantonspolizei warnt daher einmal mehr vor solchen Betrügern und mahnt zur Vorsicht. Auch im derzeitigen Ausnahmezustand werde die Polizei oder eine Behörde nie Wertsachen oder Bargeld verlangen, um es an einem sicheren Ort zu verwahren. 

Einen Gang auf die Bank, um Geldbeträge für dreiste Betrüger abzuheben, ist gerade in jetzigen Zeiten ohnehin nicht zu empfehlen. Zum Schutz vor dem Coronavirus ist die Bevölkerung aufgerufen, möglichst zuhause zu bleiben.

Schützen Sie sich vor Telefonbetrug!

Gehen Sie am Telefon nie auf eine Geldforderung ein.

Wenn Sie jemand am Telefon unter Druck setzt, legen Sie den Hörer auf. Das ist nicht unhöflich, das dient Ihrem Schutz.

Nehmen Sie Warnungen von Bankangestellten ernst und lassen Sie deren Unterstützung zu.

Übergeben Sie nie Bargeld oder Wertsachen an eine Ihnen unbekannte Person.

Melden Sie verdächtige Situationen unbedingt der Polizei via Notruf 117.

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