Fazit der Kantonspolizei Aargau: Corona-Vorschriften werden mehrheitlich eingehalten

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Symbolbild: Chris Iseli

Die Polizei war im Aargau über das ganze Osterwochenende mit ihrem Spezialdetachement, aber auch mit regulären Patrouillen im Einsatz, um die Vorschriften der Bundesverordnung COVID-19 durchzusetzen. Zwischen Karfreitag und Ostermontag verzeichnet die Kantonspolizei rund 300 entsprechende Interventionen. Viele davon basieren auf Meldungen und Hinweisen aus der Bevölkerung. Längst nicht jede Beobachtung erwies sich indes als Verstoss. Die Kantonspolizei und die Regionalpolizeien sprachen zahlreiche Ordnungsbussen aus. Zudem wurden einzelne Gewerbetreibende verzeigt.

Allgemein stellte die Polizei bei ihren Kontrollen fest, dass die Mehrheit der Bevölkerung die Vorschriften einhält, sich diszipliniert verhält und Verständnis zeigt. Handlungsbedarf sieht die Polizei aber weiterhin bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. So verstiessen solche auffallend oft gegen die Vorschriften, indem sie sich in zu grosser Zahl oder mit ungenügendem Abstand bei Grillstellen oder an sonstigen Treffpunkten versammelten.

Die Kantonspolizei Aargau ruft nochmals alle dazu auf, die Vorschriften weiterhin konsequent zu befolgen, damit der Ausbreitung des Corona-Virus Einhalt geboten werden kann.

Viel Lärm auf den Strassen

Auswirkungen der Corona-Pandemie zeigten sich über Ostern auch bei der Verkehrssituation. So war das Verkehrsaufkommen weit geringer als normal, was zeigt, dass viele Leute trotz des frühsommerlichen Wetters wie empfohlen zu Hause blieben. Dementsprechend ereigneten sich im Kontext zum sonnigen Wochenende wenig Unfälle.

Umso augenfälliger war dafür die Vielzahl von Motorradfahrern sowie von jungen Männern in leistungsstarken Autos, die auf den bekannten Ausflugstrecken sowie um beliebte Treffpunkte herum unterwegs waren. Beides führte Tag und Nacht zu vielen Beschwerden über Motoren-und Auspufflärm.

Ein weiterer unerwünschter Nebeneffekt waren zahlreiche massive Geschwindigkeitsüberschreitungen, welche die Kantonspolizei Aargau bei ihren gezielten Kontrollen feststellte.

Häusliche Gewalt in der Norm und kaum Einbrüche

Trotz aller Einschränkungen des täglichen Lebens stellte die Kantonspolizei auch über Ostern keine aussergewöhnliche Häufung von Fällen Häuslicher Gewalt fest. So lag die Zahl der Interventionen in der Norm eines verlängerten Feiertagswochenendes.

Abgesehen von drei Kelleraufbrüchen, bei denen Fahrräder entwendet wurden, verzeichnete die Kantonspolizei Aargau sowohl im Wohn- wie auch im Geschäftsbereich keine Einbrüche. Vorbehalten bleiben Straftaten, welche erst zu Beginn der Arbeitswoche festgestellt werden.

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