Ein Tisch, eine grosse Portion Tomatenspaghetti, eine Flasche Wein

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Gespräch mit einem Freund am Telefon. Wie haben uns eine gefühlte Ewigkeit nicht gesehen. Seit Jahren treffen wir uns mit drei weiteren Freunden zu Gesprächen, meist über philosophische Themen. Schon das letzte Treffen fiel ins Wasser. Auch aus dem nächsten wird nichts werden, einer von uns sollte unbedingt zu Hause bleiben und auch keinen Besuch empfangen. Wir überlegen kurz, uns per Videokonferenz auszutauschen – verwerfen die Idee aber sofort wieder. «Von diesen Videocalls habe ich die Schnauze voll», sagt er. Viel entgegnen kann ich dem nicht. Irgendwie seltsam, wie die Dinge, die einem wirklich am Herzen liegen, in den letzten Wochen erst allmählich Kontur gewannen. Der Ärger über die ins Wasser gefallenen Ferien – längst verflogen. Die Tatsache, dass der Fitnessclub wohl noch eine Weile geschlossen ist – nicht mehr der Rede wert. Anstehen vor dem Einkaufen mit einer Hygienemaske in Griffnähe: War das mal anders? Was wirklich fehlt, ist dies: der Tisch, auf dem eine grosse Portion Tomatenspaghetti und eine Magnumflasche Rotwein steht, und an dem wir zu fünft parlieren und debattieren und die Welt um uns herum vergessen.

Aber irgendwann wird das nächste Treffen ja stattfinden können. Auch das Thema ist wohl gesetzt: Was macht diese Krise mit den Menschen nun wirklich? Wer schon jetzt vorgebe, das zu wissen, sei ein Scharlatan, meint mein Freund. Ich bin mal gespannt, was die anderen sagen.

Ihr Eintrag wird nach einer Überprüfung online gestellt.

Ausnahmezustand

Franz Aerni,,Buchs
schrieb am 26.04.2020 17:42
Ja, Herr Pfister man fühlt sich wie im Ausnahmezustand. Der Moral betreffend sieht es
sogar schrecklich aus. Sie haben es auf den Punkt gebracht bezüglich der Firma Läderach. Tatsächlich hat christliches Gedankengut keinen Platz mehr in den Medien.
Beispielsweise scheitert jeder Versuch einen Leserbrief mit Bezug zur Bibel zu
veröffentlichen. Schämen sich die Redaktionen deswegen? Mir sind in letzter Zeit
viele Gedanken betreffs des Virus gekommen. Ich habe sie in Versform festgehalten.
Die AZ und andere Zeitungen haben nicht reagiert. Höchstens eine Antwort erhielt ich:
Man veröffentliche keine Leserbriefe in Versform. Der Grund lag aber anderswo. Nun,
wenn Sie mögen kann ich Ihnen das "Gedicht", das die Gefühle vieler Leser an-
sprechen wird zusenden. Dies ist nur eine Anfrage!
Mit freundlichen Grüssen: Franz Aerni, Buchs
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