Abwechslung im Alltag mit Glücksrad, Singen und Lesen

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Auch in der aktuellen Ausnahmesituation bringt das Team des Pflegezentrums des Spitals Zofingen Abwechslung in den Alltag der Bewohnerinnen und Bewohner. (zVg)

Gerade in der aktuellen Zeit der Unsicherheit und des Besuchsverbots aufgrund der Corona-Pandemie benötigen die Bewohnerinnen und Bewohner des Pflegezentrums des Spitals Zofingen besonders aufmerksame Betreuung und Beschäftigung. Es ist seit ein paar Wochen nicht mehr erlaubt, auf eine andere Abteilung zu gehen, um eine bestimmte Interessengruppe zu besuchen. Dafür erhalten die Pensionäre regelmässig Besuch von der Aktivierungstherapeutin auf ihrem Wohnbereich.

«Jeder Wohnbereich verfügt über einen grossen Balkon und einen geräumigen Aufenthaltsraum, welcher ausreichend Platz bietet, um an den einzelnen Tischen dennoch zusammenzukommen. Vorlesen und Singen, ein Quiz oder ein Glücksspiel mit dem Glücksrad bringen eine willkommene Abwechslung in den Alltag», sagt Doris Steiner, die die Leitung der Aktivierung im Pflegezentrum Spital Zofingen innehat, «dabei können auch die geltenden Abstands- und Hygieneregeln stets eingehalten werden».

Die Gottesdienste, die die Reformierte Kirche Zofingen extra für die Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen aufgenommen hat, können mit dem Beamer auf eine Leinwand projiziert oder am Laptop angeschaut werden. «Die Logopädinnen bieten Videotelefonie an, und das Pflegepersonal leitet regelmässig Telefone der Angehörigen weiter. Das interne Lindenkafi bleibt für die Bewohnerschaft und die Mitarbeitenden weiterhin geöffnet, wo sie sich mit gluschtigen Desserts und Kaffee diese schwierige Zeit etwas versüssen können», so Doris Steiner.

Briefe und Karten statt Besuche

Die freiwilligen Mitarbeitenden sind schon seit Anfang März nicht mehr zugelassen. Damit soll zum einen das Ansteckungsrisiko möglichst klein gehalten werden und zum anderen auch die Freiwilligen geschützt, von denen die meisten der Risikogruppe angehören. «Umso mehr freuen sich die Pensionäre über die Briefe und Karten, welche ihnen an Stelle der Besuche von den freiwilligen Mitarbeitenden zugesandt werden», so Doris Steiner. Die zahlreichen Zeichnungen und Rätsel mit den bunten Ostergrüssen der Schülerinnen und Schüler aus dem Religionsunterricht der Reformierten Kirchgemeinde Zofingen bereiteten den Seniorinnen und Senioren übrigens ebenso Freude. (dst/mec)

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