Sind Panther besonders resistent?

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Die Black Panthers Zofingen haben eine ganze Palette von Massnahmen zu beachten, damit sie ihr Training durchführen können. (Bild: mwy)

«An ein normales Training ist in einer Sportart, die viel vom Körperkontakt lebt, natürlich nicht zu denken», sagt Reto Mäder, Technischer Leiter und Fanionteam-Trainer bei den Black Panthers Zofingen, «aber es geht momentan primär auch nicht darum, grosse Leistungssprünge zu machen. Wir wollen uns wieder bewegen und Spass haben.» Im März hätte die Saison der Inlinehockeyaner beginnen sollen, aber es kam bekanntlich alles anders. «Wir wollten den Spielern deshalb so früh wie möglich wieder eine Trainingsmöglichkeit zur Verfügung stellen», erklärt Vorstandsmitglied Reto Mäder, «und diese Idee ist auch sehr gut angekommen. Im ersten Training am Montag waren alle da, die es einrichten konnten.» Angst sei bisher nicht spürbar gewesen. «Der Respekt vor dem Virus ist da», sagt Reto Mäder, «aber wenn wir uns alle an die Regeln halten ...»

Grosses Entgegenkommen aller wichtigen Stellen

Bis zum Restart vor ein paar Tagen war einiges an Vorbereitungsarbeit des Vorstands nötig. Die Black Panthers mussten ein ausführliches Schutzkonzept vorlegen (siehe Kasten), dessen Einhaltung auch jederzeit kontrolliert werden kann, und auf die Genehmigung sämtlicher relevanter Stellen warten. «Die Stadt und vor allem das BZZ sind uns aber extrem entgegengekommen», freut sich der 34-jährige Reto Mäder, «innerhalb von wenigen Tagen haben wir die Bewilligung erhalten und uns wurde beispielsweise auch noch einer der roten Plätze im BZZ zur Verfügung gestellt.»

Das ist deshalb nötig, weil sich auf dem eigentlichen Inlinehockeyfeld jeweils nur fünf Spieler gleichzeitig aufhalten dürfen. «Wir haben Gruppen zusammengestellt und diese sollen wenn möglich in den nächsten Wochen auch in dieser Konstellation zusammenbleiben», erklärt der Zofinger Bauingenieur Mäder, «eine Gruppe ist jeweils auf dem Feld, eine andere auf dem roten Platz und eine dritte macht Lauftraining.» Wie gross der Nutzen der jeweils einstündigen Übungseinheiten letztlich sein wird, ist schwer zu sagen, darum geht es aber auch nicht in erster Linie. «Skaten, Passen und Schiessen kann man ja auch ohne Körperkontakt», sagt Reto Mäder, «wir sind derzeit noch in einer Phase, in der wir herausfinden müssen, was am besten funktioniert.»

Bis zu den Sommerferien haben die Black Panthers nun einmal geplant, in diesem Stil weiterzufahren. Weiter gehen die Konzepte noch nicht konkret, denn schliesslich ist ja auch nicht klar, ob die Inlinehockey-Saison 2020 dereinst überhaupt gestartet werden kann. «Wir machen uns natürlich Gedanken», sagt Reto Mäder, «aber auch wir können schlicht nicht in die Zukunft blicken. Wir müssen zuerst einmal den 27. Mai abwarten, an dem es vielleicht diesbezüglich Neuigkeiten vom Bundesrat gibt. Wir hoffen, dass es in diesem Jahr noch ein paar Spiele geben wird, aber wir nehmen es, wie es kommt. Und sonst bereiten wir uns halt etwas länger auf die Spielzeit 2021 vor.»

Corona-Massnahmen der Black Panthers Zofingen 

Trainingsablauf:

Alle Teilnehmer haben das Schutzkonzept gelesen.

Trainer haben das Schutzkonzept ausgedruckt und in jedem Training dabei.

Jeder Spieler hat den Gesundheitsfragebogen ausgedruckt und füllt diesen aus. Bei jedem Training wird es überprüft und ein Foto des Fragebogens abgespeichert.

Die Trainer füllen die notwendigen Dokumente aus und überwachen jedes Training anhand der Liste. Es soll gemäss BZZ-Vorgaben kein Durchmischen der Gruppen geben.

Der Verband, die Stadt, das BZZ und der Vorstand dürfen Kontrollen machen. Die Trainer sind verantwortlich, dass die Kontrolleure den Platz nicht betreten (max. 5 Personen) und die Kontrollen ausserhalb des Platzes erfolgen.

Die wichtigsten Regeln:

Trinkflaschen und Desinfektionsmittel hat jeder dabei.

Alle notwendigen Formular sind ausgefüllt.

Treffen vor und nach Trainings sind verboten.

Die Distanz von zwei Metern muss immer eingehalten werden.

Gruppen dürfen nicht grösser als fünf Personen sein und müssen klar getrennt auftreten.

Spucken auf den Platz ist verboten.

Ein Ausdruck des Konzepts ist immer dabei.

Pünktliches Eintreffen und fünf Minuten vorher wird das Trainingsgelände verlassen.

Einhalten aller BAG-Regeln.

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