Corona-Fall in Reiden: 15-jähriger Sekundarschüler ist in Quarantäne

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Corona-Fall in der Sekundarschule Reiden (Symbolbild Archiv Keystone)
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Das Schulhaus Johanniter 4 in Reiden, das der betroffene Schüler besucht. (Hermann Keist)

An der Kooperativen Sekundarschule (KSS) in Reiden gibt es in einer siebten Klasse im Schulhaus Johanniter 4 einen Corona-Fall. Dies machte «20 Minuten» heute publik. Die Gemeinde und der Kanton bestätigten den Fall gegenüber der Pendlerzeitung.

Die Schule Reiden hatte die Eltern der siebten Klassen, also der ersten Oberstufe, in einem Brief über den Corona-Fall informiert.  Es heisst im Schreiben, dass «ein Schüler der 1. Oberstufe positiv auf das Covid-19 getestet worden ist. Der Schüler befindet sich in Isolation und die Schule Reiden steht in engem Kontakt mit dem Kantonsarzt sowie der Dienststelle Gesundheit und Sport.» Für die Schule Reiden ergebe sich daraus keine unmittelbare Konsequenz, heisst es weiter.

Besorgte Mutter ging an die Öffentlichkeit

Die nicht namentlich genannte Mutter eines 15-Jährigen Schüler, der in der gleichen Schule eine achte Klasse besucht, ist nun verunsichert. Sie kritisiert, dass die Schule Reiden alle Eltern hätte informieren sollen - und nicht nur diejenigen der 7. Klassen. Sie habe erst durch einen verschickten Screenshot davon erfahren.

Zur Frage, warum man an der Oberstufe nicht breiter informierte, sagte der Schulleiter der KSS Timo Helfenstein, man habe sich an die Empfehlungen des Kantonsarztes gehalten und «deshalb nicht allzu offensiv kommuniziert, auch aus Datenschutzgründen.»

Die Mutter ist ausserdem besorgt, weil sich die Acht- und Neuklässler ein Schulzimmer mit den siebten Klassen teilen. Timo Helfenstein bestätigte dies «20 Minuten». Er verwies aber auf das Schutzkonzept, das unter anderem die Desinfektion von Oberflächen in Schulzimmern vorsehe.

Dispensationsgesuche grosszügig behandeln

Eltern, die sich Sorgen machten, könnten sich an die Schulleitung wenden. Die Dienststelle Volksschulbildung habe der Schule Reiden den Rat gegeben, bei Dispensationsgesuchen kulant zu sein «wenn Eltern aus Furcht ihre Kinder derzeit vorübergehend nicht zur Schule gehen lassen möchten.»

Eine Quarantäne habe der Kantonsarzt aber nicht angeordnet. Laut Helfenstein hätte man natürlich sofort informiert, wenn eine solche nötig gewesen wäre, so der Reidner Schulleiter.

Heute Nachmittag wird die Schule Reiden eine Medienkonferenz zum Covid19-Fall geben. Eingeladen dazu hat Bruno Geiser, Gemeinderat Ressort Bildung, Kultur & Freizeit. Mehr folgt.

 

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