82 Personen im Aargau nach Contact Tracing in Quarantäne

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Zivilschützer kontaktieren Personen im Aargauer Contact-Tracing-Center. © Severin Bigler

Im Aargau liegen zurzeit 1185 bestätigte Coronafälle vor, das sind 8 mehr als am Freitag, wie aus dem Lagebulletin des kantonalen Krisenstabs hervorgeht. Bisher sind insgesamt 44 Personen im Aargau an den Folgen des Coronavirus verstorben – am Wochenende ist damit ein weiterer Todesfall dazugekommen. Derzeit sind 7 Personen hospitalisiert, die an Covid-19 leiden. Gemäss einer Schätzung des Kantonsärztlichen Dienstes gelten nun 1075 Personen als geheilt. Die Zahl der aktiven Coronafälle im Aargau beläuft sich auf rund 100.

Seit einer Woche betreibt der kantonsärztliche Dienst die Kompetenz- und Koordinationsstelle Conti. Die Conti-Mitarbeiter sind für das sogenannte Contact Tracing verantwortlich. Sie haben also die Aufgabe, die neuinfizierten Personen individuell zu kontaktieren, zu beraten und zu instruieren. Um die Infektionskette nachvollziehen und unterbrechen zu können, gehen die Conti-Mitarbeiter zusätzlich engen persönlichen Kontakten der neuinfizierten Personen nach, während diese ansteckend waren. Die neuinfizierten Personen müssen sich in die Isolation, die engen Kontaktpersonen in die Quarantäne begeben. Seit dem Start des Conti-Programms vor einer Woche, also seit dem 11. Mai, wurden 22 Corona-Infizierte und 82 enge Kontaktpersonen erfasst. Damit zeigt sich, dass pro Ansteckungsfall knapp 4 weitere Personen in Quarantäne geschickt werden müssen. Als mögliche Infektionsorte wurden gemäss dem kantonalen Lagebulletin im Wesent- lichen der Arbeitsplatz, die Familie und die Nachbarschaft angegeben.

Wie wirkt sich die Lockerung auf die Infektionszahlen aus?

Die Zeit zwischen der Infektion und dem Ausbruch der Krankheit liegt bei Covid-19 im Schnitt bei fünf bis sechs Tagen – es kann aber auch 14 Tage dauern, bis Symptome auftreten. Deshalb ist es zu früh, um eine Bilanz zu ziehen, wie sich die Lockerung auf die Infektionszahlen ausgewirkt hat. Nach einer Woche mit offenen Schulen, Geschäften und Restaurants lässt sich für den Aargau feststellen, dass die Zahl der Neuinfektionen im Aargau auf tiefem Niveau stabil ist. Klar rückläufig ist die Zahl der Coronapatienten mit schwerem Krankheitsverlauf. Momentan wird nur noch eine einzige Person auf der Intensivstation behandelt und künstlich beatmet.

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© Aargauer Zeitung

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