Das Geld könnte auch beim TV Dagmersellen knapp werden

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TVD-Handball-Präsident Peter Staub hofft auf die baldige Rückkehr zur Normalität. (Bild: mwy)

«Unser Verein lebt vor allem von drei, vier Anlässen, die jedes Jahr stattfinden und einen schönen Batzen in die Kasse spülen», erklärt TVD-Handball-Präsident Peter Staub und meint damit beispielsweise das Gnagiessen, «dass wir noch im Ungewissen sind, ob, wann und wie wir in diesem Jahr solche Veranstaltungen durchführen können, macht uns Sorgen.» Eine Möglichkeit, an finanzielle Mittel zu kommen, musste bereits gestrichen werden. Die Wiedereinführung des Sponsorenlaufs, der am 6. Juni mit dem gesamten Verein hätte über die Bühne gehen sollen, musste auf unbestimmte Zeit verschoben werden.

Auch ein Teil der Sponsoren hat zu kämpfen

Hinzu kommt, dass viele Sportvereine auch nicht vorhersehen können, wie es mit ihren meist langjährigen Sponsoren aussieht. Ein Teil dieser Firmen hat selbst mit der Coronakrise zu kämpfen und wird voraussichtlich nicht mehr gleich viel Geld zur Verfügung haben. «Das einzige, was wir aktiv machen können, ist bezüglich Kosten auf die Bremse zu treten», sagt Peter Staub. Das wiederum hat nur beschränkt Konsequenzen auf die Bildung des Fanionteamkaders für die Spielzeit 2020/21. «Am Gesicht der Mannschaft ändert sich wenig», freut sich Peter Staub, «Luca Peter verlässt uns wieder Richtung Willisau. Er wird ersetzt durch U19-Junioren, die den Sprung ins 1.-Liga-Team machen. Wir sind also in der glücklichen Lage, ein relativ breites Kader zu haben.» Betreut wird der TV Dagmersellen weiterhin vom Trainerduo Martin Prachar/Silvan Graf. «Die Idee ist es, dass Silvan ein Training pro Woche übernimmt», erklärt Peter Staub.

Obwohl die Luzerner keine Verstärkungen tätigen konnten, ist die Zuversicht beim Traditionsverein gross, dass man eine gute Rolle in der 1. Liga spielen kann. «Ich bin der festen Überzeugung, dass wir den Ligaerhalt auch geschafft hätten, wenn die Saison regulär zu Ende hätte gespielt werden können», sagt Staub, «wir haben stetig Fortschritte gemacht und sind in der Abstiegsrunde bis zum abrupten Saisonende relativ stabil aufgetreten.»

Um noch besser zu werden, benötigt jede Sportlerin und jeder Sportler regelmässige Trainings. Das gestaltet sich momentan aber sehr schwierig. «Derzeit absolviert keine unserer Equipen ein gemeinsames Training», erklärt Peter Staub, der trotz Verschiebung der Generalversammlung auf unbestimmte Zeit «aus Mangel an Alternativen» ein Jahr an der Vereinsspitze anhängt, «einerseits ist die Halle gar nicht geöffnet und anderseits fragt sich, wie viel ein Training mit höchstens fünf Personen überhaupt bringt.» Die Spieler wurden von den beiden Coaches mit Übungsanleitungen bedient und sind dazu angehalten, sich selbstständig fit zu halten. «Dass wir dann beim Neustart auf einem tieferen Niveau beginnen, versteht sich von selbst», sagt Peter Staub.

Kann die Saison im September starten?

Er hofft, dass es am 8. Juni wieder mit den Übungseinheiten losgehen kann und im September die neue Saison gestartet wird. «Schon in wenigen Wochen sollten die Spielpläne erstellt werden», so Peter Staub, «ich bin zuversichtlich, dass diese dann auch eingehalten werden können und wieder Meisterschaftsspiele stattfinden – mit oder ohne Fans.»

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