In der Zofinger Altstadt sollen Elektranten montiert werden

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Sukzessive sollen die heutigen temporären Stromkästen durch Elektranten ersetzt werden. Bild: zvg

Wussten Sie, dass es in der Zofinger Altstadt zwei Stromnetze gibt – eines der StWZ Energie AG und eines im Eigentum der Einwohnergemeinde? Während Liegenschaften direkt über jenes der Energieversorgerin beliefert werden, geschieht dies für Events und Monatsmärkte via städtische Verteilkästen. Die werden zwar durch die StWZ betreut – aber im Auftrag der Stadt.

Zu dieser speziellen Situation kam es vor Jahren, als bei der Umwandlung der Städtischen Werke in eine Aktiengesellschaft das Arealnetz vergessen ging und nicht mit den übrigen Anlagen an die StWZ Energie AG übertragen wurde. Dies will der Stadtrat nun korrigieren – sein Netz für einen Franken an die Stromverteilerin abtreten – und es gleichzeitig auch modernisieren.

1120 Franken Installation für 85 Franken Strombezug

Dazu der zuständige Stadtrat Andreas Rüegger: «Für Anlässe müssen heute temporäre Steckdosenverteilerkästen installiert und zahlreiche Kabel durch die Altstadt gelegt werden.» Dies ist kostspielig.

Als Beispiel ein normaler Monatsmarkt. Für diesen belaufen sich die Kosten für Stellen, Abräumen und Reinigen der Elektroverteiler auf 1120 Franken – während für den Strombezug jeweils 85 Franken fällig sind. Zudem ist die Sache nicht ganz ungefährlich. «Wenn auch fachmännisch verlegt, wirken diese Kabel gelegentlich als Stolperfallen.» Abhilfe will man mit einer fix installierten Infrastruktur schaffen.

So sind in der Schulgasse, bei der Stadtkirche und in der Vorderen Hauptgasse versenkbare Stromverteiler – sogenannte Elektranten – geplant. Bereits erstellt sind solche Anlagen beim Pulverturm und im Zusammenhang mit dem Schwingfest vom Mai 2019 in zweifacher Ausführung auf dem Thutplatz.

Künftig verursachergerecht weiterverrechnen

Für die Komplettierung der Anlage rechnet der Stadtrat mit Kosten von 468 000 Franken – von denen die Stadt 160 000 Franken übernehmen und so die StWZ Energie AG entlasten will. Weshalb? Stadtrat Andreas Rüegger: «Wir tun dies mit Blick auf die Standortattraktivität, welche wir steigern wollen.»

Konkret hat die Stadt bisher keine Gebühren für den Anschluss an ihre Strominfrastruktur erhoben – mit anderen Worten jede Veranstaltung subventioniert. Künftig sollen mit einem neuen Tarifmodell diese Kosten von der StWZ Energie AG verursachergerecht weiterverrechnet werden, was für Transparenz und Kostenwahrheit sorgt. Mit den 160 000 Franken der Stadt können die Tarife «in einem verträglichen Mass gehalten werden».

Über die 160 000 Franken soll der Einwohnerrat am 22. Juni entscheiden. Bestandteil der Vorlage ist auch die Abtretung des Netzes an die StWZ Energie AG, die eigentlich in die Kompetenz des Stadtrats fällt. Er tut dies, weil die Abtretung ein wichtiger Bestandteil des Gesamtvorhabens ist und vom Einwohnerrat zur Kenntnis genommen werden soll.

Ihr Eintrag wird nach einer Überprüfung online gestellt.

Das sind Steckdosen

Nik Thut
schrieb am 22.05.2020 10:45
Weshalb nennt Kirchi die Dinger nicht beim Name. Das sind Steckdosen und keine Akademiker.
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