Kirchensanierung: Das Coronavirus erschwert das Einholen von wichtigen Spenden

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Die geplante Kirchensanierung läuft trotz Coronavirus wie vorgesehen. Bild: kpe

Trotz des Coronavirus ist die Planung für die Kirchensanierung in Brittnau weit vorangeschritten. «Wir rechnen damit, dass wir nächstens mit der Sanierung anfangen können», sagt Kirchenpflegepräsident Christoph Lüscher auf Anfrage. Die Baubewilligung sei von der Reformierten Landeskirche in Aarau bewilligt worden. Noch ausstehend sei die Bewilligung des Brittnauer Gemeinderates, was aufgrund des Coronavirus etwas länger dauere als geplant. Die Arbeiten an der Kirche hat die Kirchenpflege jedoch planmässig vergeben. «Eine Verzögerung aufgrund des Coronavirus ist unwahrscheinlich. Abgesehen von den Hygiene- und Abstandsregeln haben wir beim Bauen keine Einschränkungen», so Lüscher.

Kirchturmfest wird in den Basar im Herbst integriert

Am 5. März stimmte die Kirchgemeindeversammlung dem 718 000-Franken-Projekt zu. Davon sollen 70 000 Franken über Spendengelder finanziert werden. Einerseits plante ein Organisationskomitee das Kirchturmfest, das am 5. Juni hätte stattfinden sollen. Getränke, Mahlzeiten und musikalische Darbietungen hätten zum Verweilen eingeladen. Am Fest selber hätte das OK Rotweinflaschen mit einer speziell angefertigten Kirchturmetikette verkauft – wären da nicht die Corona-Einschränkungen. Doch Christoph Lüscher hat gute Nachrichten: «Das Kirchturmfest wird im Oktober in unseren beliebten Basar integriert.» Ob der Basar nicht zu viel Aufmerksamkeit von der dringend notwendigen Kirchensanierung wegnimmt? «Gerade in diesem Jahr ist unsere Verantwortung gegenüber Hilfsorganisationen gross, die den Basarerlös erhalten. Dem möchten wir unbedingt gerecht werden», so Lüscher.

Eine erfolgreiche Führung des im März gestarteten Crowdfunding auf der Website «lokalhelden.ch» sei indes schwieriger. Die Finanzierungsschwelle des Projektes liegt bei 25 000 Franken. Damit könnte die Kirche immerhin das Ziffernblatt der Turmuhr restaurieren. Das Finanzierungsziel liegt hingegen bei 70 000 Franken. Dies entspricht zehn Prozent der kompletten Finanzierungssumme. Erschwerend kam hinzu, dass sechs Tage nach dem Start des Projektes der schweizweite Lockdown ausgerufen wurde. Dementsprechend ist der bislang gesammelte Betrag von knapp 8000 Franken dürftig. «In einer solchen Situation hatten wir uns nicht dafür, Werbung zu machen», sagt Lüscher. Glücklicherweise konnte der Zeitraum, in dem Spenden entgegengenommen werden können, um fast drei Monate bis zum 25. September verlängert werden.

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