Rechnung: Ein Schritt in die richtige Richtung

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Ein Budgetierungsfehler bei den Löhnen für die Primarschule führte zu 80 000 Franken mehr Aufwand als geplant. (Bild: Katrin Petkovic)
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Finanziell scheint die Gemeinde Wikon auf einen sicheren Hafen zuzusteuern. Die gestern veröffentlichte Rechnung zeigt einen Ertragsüberschuss von 346 488 Franken – obwohl das Jahr 2019 alles andere als einfach war. «Wikon leidet seit Jahren unter strukturellen Problemen», lässt sich Gemeindepräsidentin Michaela Tschuor in der Mitteilung zitieren. Hauptprobleme seien vor allem die mangelhaften Ordnungs- und Aufbaustrukturen. Daher lag der Hauptfokus im 2019 laut Tschuor auf der Reorganisation der Verwaltung und der entsprechenden Besetzung der Schlüsselpositionen. «Trotz oder gerade wegen dieser negativen Vorzeichen, unter denen das Jahr 2019 stand, erfreut es mich umso mehr, Ihnen mitteilen zu können, dass die Rechnung 2019 mit einem Ertragsüberschuss abschliesst», heisst es weiter. Budgetiert war nämlich ein Minus von 450 313 Franken.

Viele Sozialhilfeklienten sind weggezogen

Die Besserstellung sei auf verschiedene Faktoren zurückzuführen. So sei ein starker Minderaufwand im Aufgabenbereich Gesundheit und Soziales entstanden, weil viele Sozialhilfeklienten und -klientinnen weggezogen seien. Zudem kamen Mehreinnahmen im Aufgabenbereich Soziales hinzu. Grund dafür seien einmalige Zahlungen von Sozialversicherungen gewesen, die rückwirkend für mehrere Jahre getätigt wurden. Ein Budgetierungsfehler im Aufgabenbereich Bildung und Kultur bezüglich der Löhne für die Primarschule führte zu 80 000 Franken mehr Aufwand als budgetiert. Der Gemeinderat habe diese Kreditüberschreitung am 17. Dezember 2019 genehmigt. Im Bereich Finanzen habe die Gemeinde hingegen deutlich mehr Sondersteuern und ordentliche Steuern einnehmen können. Hinzu kam eine erhöhte Ausgabendisziplin.

«Dieser Abschluss ist insofern erfreulich, als dass er aufzeigt, dass die gewählten Massnahmen die richtigen sind», so Michaela Tschuor. Dennoch sei die Gemeinde noch nicht in einem «normalen Modus». Zu viele Pendenzen und Aufgaben stünden noch an. «Die kommenden Jahre 2020 bis 2022 werden zeigen, ob die gewählte Strategie nachhaltig ist.»

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