Spielgruppe Faarbig erhält vom Snowcamp Aarburg 500 Franken

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Das Lagerteam überreicht der Spielgruppe Faarbig einen Check in Höhe von 500 Franken. Bild: Luca Seifert

20 Jahre gibt es das Snowcamp Aarburg bereits. Das wurde noch vor dem Corona-Lockdown in der Stadtkirche Aarburg gefeiert, unter anderem mit einer Fotoshow. Zudem überreichte das Lagerteam der Spielgruppe Faarbig einen Check in Höhe von 500 Franken. Das war möglich, weil der Besitzer des Lagerhauses am Pizol eine Mietreduktion in dieser Höhe gewährte, weil das Lager bereits zum zehnten Mal dort stattfand. Die Bedingung war, dass das Geld einer gemeinnützigen Institution zugutekommt.

Gegründet wurde das Schneesportlager von Micha Seifert. Hintergrund: Sein Vater David Seifert war 1960 und in den folgenden Jahren bei den ersten Schneesportlagern der Realschule Aarburg dabei. Zuvor hatten nur die Bezirksschüler ein Anrecht auf ein Lager. Micha Seiferts älterer Bruder leitete darauf das Skilager über Weihnachten/Neujahr in Oftringen, das Micha Seifert anschliessend mehrere Jahre weiterführte. In seiner Funktion als Gesamtleiter der Jungschar Bornfüchse Aarburg entschied er sich, das Snowcamp Aarburg zu lancieren. «Das wurde mir wohl in die Skischuhe gelegt», meint er. In den ersten Jahren fuhren die meisten Teilnehmer hauptsächlich Snowboard – eine Zeiterscheinung. Später glich sich das aus, heute sind mehr Lagerteilnehmer auf Ski unterwegs.

Noch heute ist Micha Seifert Lagerleiter. Vor zehn Jahren krempelte er die Organisation gemeinsam mit seiner Frau Nicole um. Sie machten sich auf die Suche nach einem neuen Lagerhaus. Fündig wurden Seiferts, die das Lager von nun an gemeinsam leiteten, am Pizol. Das Lagerhaus liegt direkt an der Skipiste, was den Teilnehmenden im Alter von 12 bis 20 Jahren ermöglicht, über Mittag das Essen im Haus einzunehmen, was günstiger ist als ein Lunch oder ein Restaurant-Besuch. Zudem hat sich gezeigt, dass der Ort relativ schneesicher ist und auch neben der Piste viel Abwechslung bietet.

Stets motiviert haben Micha Seifert die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen. «Es geht auch darum, den Teilnehmern etwas mitzugeben auf den Lebensweg, sei das sportlich oder zwischenmenschlich», sagt Seifert. «Wir reden gemeinsam über das Leben. Dazu kommen die bleibenden Erlebnisse, dabei entstehen Freundschaften, die ein Leben lang halten.» Das Snowcamp bietet die Möglichkeit, zusammen etwas zu erreichen, was man alleine nicht kann. Das bringt einen persönlich weiter. Zudem hat man die Gelegenheit, Sport zu treiben und dabei soziale Kontakte aufzubauen und sich zu vernetzen.

Micha Seifert nimmt die Organisation Jahr für Jahr. «Ein Ende ist noch nicht in Sicht», versichert er. «Wenn aber ein Nachfolger bereitsteht, dann gebe ich die Leitung gerne ab.» (n-t)

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