Klingnau: Noch ein ein Polizeieinsatz – diesmal lag ein kugelförmiger Knallkörper im Bach

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Die Kantonspolizei im Einsatz in Klingnau (Bild: Kapo AG)

Im Klingnauer Rebberg fand am Dienstag eine Person einen Sprengkörper und brachte ihn auf den Polizeiposten. Darauf folgte die Absperrung des Polizeipostens für rund drei Stunden. Spezialisten des Forensischen Instituts in Zürich nahmen sich dem Sprengsatz an und brachten ihn in ihr Labor. 

Am Mittwochnachmittag läuft nun in Klingnau bereits der nächste Polizeieinsatz. Bernhard Graser, Sprecher der Kantonspolizei Aargau, bestätigt dies. "Es ist noch ein Knallkörper gefunden worden", sagt er. "Er lag in einem Bach." Es handelt sich um den Achenbergbach bei der Einmündung des Schwändiwegs in die Flüestrasse. Gefunden hat den Knallkörper eine Privatperson und dies kurz nach 14 Uhr gemeldet.

Absperrung auch am Traubenweg.

Absperrung auch am Traubenweg.© Leserreporterin

Während der Sprengsatz in den Reben aussah wie eine Stange Dynamit mit Zündschnur, um die Klebeband gewickelt war, handelt es sich diesmal um einen "kugelförmigen Knallkörper", wie Graser ausführt. Wieder ist ein Forensiker-Team im Einsatz. Der Fundort wurde weiträumig abgesperrt. Bewohner in höheren Lagen konnten die Flüestrasse nicht passieren. Zirka um 16.45 Uhr hob die Polizei die Sperrung wieder auf.

Polizeieinsatz am Dienstag in Klingnau - Blick auf die Grabenstrasse, wo sich der Hintereingang zum Polizeiposten befindet

Polizeieinsatz am Dienstag in Klingnau - Blick auf die Grabenstrasse, wo sich der Hintereingang zum Polizeiposten befindet © Leserreporter

Die Vermutung liegt auch hier nahe, dass es sich um einen Knallkörper jener unbekannten Täterschaft handelt, welche im März über mehrere Wochen solche selbst gebastelten Sprengsätze explodieren liess, spätabends, nachts und frühmorgens, teilweise im Rebberg. Die Bevölkerung wurde dabei regelrecht aufgeschreckt. 

Seit Mitte März ist es in Klingnau ruhig geblieben. "Wir haben seit einigen Wochen keine entsprechenden Meldungen mehr erhalten", sagt Graser. Die beiden Funde vom Dienstag und von heute Mittwoch geben den Ermittlungen nun neuen Schub. Die Spezialisten des Forensischen Instituts werden sie in ihrem Labor untersuchen.

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