Neuer Vorwurf an Freddy Nock: Hat der Hochseilartist seine Ehefrau vergewaltigt?

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Neue Vorwürfe: Extremsportler Freddy Nock auf dem Weg zum Bezirksgericht Zofingen. Das war im Dezember 2019. © ENNIO LEANZA

Gegen den bekannten Aargauer Hochseilartisten Freddy Nock, 55,  läuft ein neues Strafverfahren. Seine Ehefrau wirft ihm vor, sie vergewaltigt zu haben. Die Aargauer Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen aufgenommen. Oberstaatsanwalt Daniel von Dänikel bestätigt dies dieser Zeitung, nachdem «Blick» darüber berichtet hat. «Bei der Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm ist ein Strafverfahren gegen den Beschuldigten Freddy Nock wegen Vergewaltigungsvorwürfen hängig», sagt von Däniken. 

Wenige Wochen vor der letzten Gerichtsverhandlung im Dezember 2019 hätten sich Hinweise ergeben, dass «möglicherweise Sexualdelikte während der Ehe» stattgefunden haben könnten. Da es sich um Offizialdelikte handelt, war die Staatsanwaltschaft von Amtes wegen verpflichtet, das Strafverfahren zu eröffnen. Über die Dauer des Verfahrens, die Erhebung einer Anklage oder gar ein Gerichtsverfahren lasse sich zurzeit keine Aussage machen. Möglich ist auch, dass die Staatsanwaltschaft das Verfahren wieder einstellt. Das ist abhängig von der Beweislage.

Freddy Nock äussert sich gegenüber Blick wie folgt zu den neuen Vorwürfen: «Wir hatten immer wieder Sex miteinander, und das stets einvernehmlich.»

Berufung gegen Urteil

Das Bezirksgericht Zofingen hatte Freddy Nock am 11. Dezember wegen versuchter vorsätzlicher Tötung seiner Ehefrau zu einer teilbedingten Freiheitsstrafe von zweieinhalb Jahren verurteilt. Zehn Monate davon muss er absitzen. Allerdings ist das Urteil noch nicht rechtskräftig. Nock hat Berufung angemeldet.

Freddy Nock soll sich 2013 während eines heftigen Streits auf den Oberkörper seiner Noch-Ehefrau Ximena, 44, gesetzt und ihr mit beiden Händen ein Kissen aufs Gesicht gedrückt haben. Im selben Jahr, am 29. Juli, hatte er Ximenia geheiratet.

Ihr Eintrag wird nach einer Überprüfung online gestellt.

Beweise?

Peter Gattiker
schrieb am 22.06.2020 00:41
Es dürften keine Beweise vorhanden sein weder für den Vorsatz noch für die Tat! Die Frau wäre tot wenn so etwas geschehen wäre.
Da macht sich ein Staatsanwalt eine üble Geschichte mit einem Promi. Warum wohl? Aversionen?
Dies müsste sich ein anderer Staatsanwalt anschauen!
Opfern soll geglaubt werden, aber nicht bei Rachespielen!
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