Ab dem 10. Juni empfängt auch die Badi Reiden Gäste

badi2.jpg
Ab dem 10. Juni wird das Becken in der Badi Reiden wieder mit Schwimmern und Planschern gefüllt sein. Bild: zvg

Endlich: Nach dem Bundesratsentscheid von vergangenem Mittwoch ist nun klar, dass die Badesaison nicht ganz ins Wasser fällt. Das freut auch Verwaltungsratspräsident der Badi Reiden AG Pius Schumacher: «Wir haben gehofft, dass dieser Entscheid kommt. Wir sind sehr zufrieden, dass er nun endlich hier ist.» Der Startschuss in Reiden fällt jedoch erst am Mittwoch, 10. Juni. «Die Zeit bis zur Öffnung werden wir dafür nutzen, das Schutzkonzept fertigzustellen und die Anlage für die Öffentlichkeit bereit zu machen. Wegen der laufenden Sanierung brauchen wir diese Vorlaufzeit», sagt Schumacher.

In Sachen Schutzmassnahmen halte sich die Badi Reiden an das Schutzkonzept des Verbandes Hallen- und Freibäder. «Dort, wo es nötig ist, werden wir es situativ anpassen», so der Verwaltungsratspräsident. Laut Konzept dürfen sich rund 560 Personen gleichzeitig auf dem Areal aufhalten. Aufgrund der Massnahmen entsteht gezwungenermassen mehr Arbeit. Schumacher ist der Meinung: «Wir können den Mehraufwand mit dem gleichen Personal bewältigen wie bisher.»

Keine rettenden Spitzentage diesen Sommer

Um genau feststellen zu können, wie viele Personen sich in der Anlage befinden, wird ein elektronisches Zutrittskontrollsystem installiert, das mit der Website der Badi Reiden verlinkt ist. «Das ist extrem kundenfreundlich, weil so jeder Badegast zuhause schauen kann, ob die Badi noch freie Kapazität hat.» Zusätzlich werde der Personenfluss mittels Markierungen gesteuert.

Bislang konnte man noch kein Saisonabo kaufen. Das ändert sich mit der Öffnung am 10. Juni. «Wir hoffen einerseits, dass mehr Leute in der Region bleiben und dadurch auch mehr Gäste in die Badi kommen. Andererseits ist es schwierig vorherzusehen, wie die Leute auf grössere Menschenansammlungen reagieren werden», sagt Schumacher. Wünschenswert sei ein schöner Sommer, bei dem die Leute wieder rausgehen und sich in der Badi begegneten. Aufgrund der aktuell noch unsicheren Situation sei es schwierig abzuschätzen, wie die Rechnung nach dem Sommer aussehen wird. «Erfahrungsgemäss haben in den vergangenen Jahren die Spitzentage, also rund 1500 Personen, dafür gesorgt, dass das Ergebnis am Ende des Sommers ausgeglichen war. Das wird dieses Jahr nicht möglich sein», meint Schumacher. Es werde auf jeden Fall eine grössere Herausforderung als die vergangenen Jahre.

Badi ist für Gesellschaft relevant, vor allem jetzt

Unter welchen Umständen hätte die Badi Reiden ihren Betrieb nicht aufgenommen? «Die Badi wäre nur dann zugeblieben, wenn der Bundesrat beispielsweise eine maximale Anzahl von 100 Personen verordnet hätte. Dann hätte der Betrieb keinen Sinn gemacht», so Schumacher. «Mit der Grössenordnung von 560 Personen können wir die Badi mit gutem Gewissen der Öffentlichkeit übergeben.» Dabei hätten sich die Verantwortlichen nicht nur wirtschaftliche, sondern auch gesellschaftliche Fragen gestellt. «Aufgrund des Virus verbringen viele Schweizerinnen und Schweizer ihre Sommerferien hier und sind froh, in die Badi gehen zu können. Dem wollten wir sicher nicht im Weg stehen.»

Ihr Eintrag wird nach einer Überprüfung online gestellt.
Keine Kommentare vorhanden
Heute auf zofingertagblatt.ch
Frage des Tages
Marktplatz
regiostellen.ch
Berufs-und Wieterbildung
Informatiker -Lehrstelle, 4800 Zofingen, Mitarbeiter,
INSIDE
Inside, Mitarbeiter,
Home Instead Seniorenbetreuung
Teilzeitstelle im Stundenlohn, Mitarbeiter,
Gedex Getränke AG
Mitarbeiter/in Getränkeabholmarkt, 4950 Huttwil , Mitarbeiter, Huttwil
Zusatzeinkommen, Mitarbeiter,
Raumpflegerin, ,
regioimmo.ch
Abo-Service

Normal-Abo (e-Paper/Digital inkl.)

Schnupper-Abo / Probe-Abo

Digital-Abo

Leserangebote
Partner