Lösen Lachse in China zweite Welle aus? Schon wieder wird ein Frischmarkt zur potentiellen Virenschleuder

China_Key.jpg
Maskierte Polizisten bewachen den Xinfadi-Markt in Peking. © Roman Pilipey/Keystone (Peking, 14. Juni 2020

Fast zwei Monate lang gab es in Chinas Hauptstadt Peking keine neuen Coronainfektionen mehr. Nun jedoch haben die Gesundheitsbehörden der 21-Millionen-Metropole allein in den letzten zwei Tagen 46 Covid-19-Fälle bestätigt. Die Angst vor einer zweiten Coronawelle in der Volksrepublik ist gross.

 

Der neue Infektionsstrang geht auf den Xinfadi-Markt im südwestlichen Fengtai-Bezirk zurück, dem grössten Umschlagplatz für Landwirtschaftsprodukte in ganz Asien, der auf einer Fläche von 157 Fussballfeldern jeden Tag bis zu 80 Prozent des Nahrungsbedarfs von ganz Peking deckt.

Seit am Donnerstag und Freitag mindestens zwei von drei Infizierten nachweislich den Markt besucht hatten, wurde dieser in der Nacht auf Samstag geschlossen. Auf sozialen Medien sind Videos zu sehen, auf denen mehrere hundert bewaffnete Polizeikräfte in dem Viertel ausscharen, um die anliegenden Wohnsiedlungen abzusperren.

Minutiös haben die Behörden Tausende Proben ausgewertet und bereits am Samstag 40 Spuren des Virus gefunden, darunter auch auf einem Schneidebrett, das zum Filetieren von importiertem Lachs verwendet wurde. Wenige Stunden später nahmen mehrere Supermarktketten sämtliche Lachsprodukte aus ihrem Sortiment.

Gleichzeitig werden die Inspektionen der Märkte der Stadt erhöht, der für Montag geplante Unterrichtsbeginn in Pekinger Grundschulen erneut auf unbestimmte Zeit verschoben, und die Wiederaufnahme von Fernbussen ins Umland ebenfalls storniert. Zudem sollen rund 10'000 Mitarbeiter des Xinfadi-Marktes sowie jeder Kunde, der den Markt in den letzten zwei Wochen besucht hat, getestet werden.

Pekings Vorbild: Ausgerechnet Südkorea

Zuvor hatte sich die Lage in China einigermassen normalisiert. Die Behörden hatten nach einem radikalen Lockdown im Februar das Virus weitgehend unterdrückt, die Wirtschaft allerdings brach so stark ein wie seit 30 Jahren nicht mehr.

Während sich die Industrieproduktion nun mittlerweile wieder normalisiert hat, kämpft die Regierung vor allem mit Investitionspaketen darum, den Arbeitsmarkt im Niedriglohnsektor für die Millionen Arbeitsmigranten aus den Provinzen zu stabilisieren. Ein zweiter Lockdown hätte katastrophale Folgen für die zweitgrösste Volkswirtschaft der Welt.

Die Staatsmedien mahnen zwar zur Wachsamkeit, Panik vor einer zweiten Welle sei aber unbegründet. Die «Global Times» verweist etwa auf Südkorea, das bereits Erfahrungen mit einem erneuten Aufflammen des Virus gemacht habe und die erhöhten Infektionszahlen schliesslich wieder unter Kontrolle bringen konnte.

Auf der privaten News-Plattform «Toutiao Xinwen» war hingegen Besorgniserregendes zu lesen: dass nämlich einer der Infizierten bereits am 4. Juni über Symptome geklagt habe.

Hotels schmeissen Pekinger Gäste raus

Wie lange also der Infektionsstrang möglicherweise im Dunkeln wütete, ist bislang noch unklar. Ebenso, ob es sich um eine Mutation des Virus handelt: Zuletzt beschrieben chinesische Ärzte Ende Mai, dass die Infizierten in den nordöstlichen Provinzen entlang der Grenze zu Russland den Erreger wohl länger in sich tragen als bisher dokumentiert. Zudem würde die Zeit, bis sie erste Symptome zeigen, länger andauern.

Ein anekdotischer Überblick belegt die gestiegene Angst in China: Angestellte von chinesischen Unternehmen aus Peking haben bereits die Anweisung bekommen, ihre Geschäftsreisen in die Provinzen zu stornieren. Selbst im benachbarten Tianjin werden Pekinger Geschäftsleute derzeit aus Hotels geschmissen – schlicht aus Angst, dass der Besuch aus der Hauptstadt das Virus in sich tragen könnte.

Ihr Eintrag wird nach einer Überprüfung online gestellt.

@ W.M. Knorrli Bühler

B. Hofer
schrieb am 17.06.2020 16:36
Ich muss Sie leider enttäuschen. Ich fühle mich in der glücklichen Lage von keinem Ihrer vermuteten «Schicksalsschläge» getroffen zu sein - tut mir leid. Ihre analytischen Fähigkeiten überzeugen gar nicht. Und wieso Sie die unterste Schublade öffnen und so «angeschossen» reagieren muss und will ich nicht verstehen - das ist Ihre Suppe. Aber trotzdem - auch wenn Sie nicht mehr alle Kommentare lesen werden - herzlich willkommen.
P.S. Warum eigentlich «Herr Hofer» - schreiben nur «echte» Männer Kommentare?;-)

Verdacht

Kempi
schrieb am 17.06.2020 12:41
W.M. - netter Versuch Bühler! Wenn Sie ausfällig werden wollen, nehmen Sie einfach einen anderen Namen an (die Orthografie bleibt lausig). Ein Verdacht meinerseits. Wie auch immer, der Kommentar von W.M. (alias Bühler ?) ist schlicht übel und arrogant. So läuft das Spiel ja nun wirlich nicht.

Frustriert?

W.M.
schrieb am 17.06.2020 06:38
Sie müssen ein sehr frustrierter Mann sein Herr Hofer. Sie meinen eine Art moralische Instanz für die ach so geplagte Menschheit sein zu müssen? Ich habe die Vermutung , dass Sie von einem Schicksalsschlag gebeutelt wurden und nun ein Ventil für Ihren Zweifellos grossen Frust suchen. Könnte es sein , dass Sie zb. Arbeitslos geworden sind oder ein naher Verwandter verstorben ist?. Ist eigentlich egal. Ich werde Ihre Kommentare einfach nicht mehr Lesen. In diesem einen Punkt haben Sie allerdings recht!
Grüsse
W:M.

Hallo W.M.

B. Hofer
schrieb am 16.06.2020 14:20
Wahrscheinlich sind Sie neue in der Region und noch kein fleissiger ZT-LeserInn - sonst würden Sie den Zusammenhang kennen. Es geht hier nicht um eine «Fehde» sondern um einen Virus der im Moment das ganze Land beschäftigt und hier in der Region von einem Spitzen-Virologen immer wieder für uns einfache Gemüter erklärt wird. Ist das ok so für Sie?
P.S. Das Lesen der Kommentare ist übrigens freiwillig und an keine Verpflichtung gebunden!;-)

Kommentare?

W.M.
schrieb am 16.06.2020 13:47
Leider fehlt in diesen Kommentaren der Sachbezug zu den Artikeln vollständig! Also bitte an die Schreiberlinge die Bitte sich doch an die Artikel zu halten. Wenn diese Seiten dazu missbraucht werden um eine Fehde auszutragen , ist es für andere schwierig einen Zusammenhang zu sehen.

Herr Bühler…

B. Hofer
schrieb am 16.06.2020 13:16
...wieder eine Wette gewonnen!;-) Sie haben mir «angedroht» nicht mehr auf meine Kommentare zu reagieren! Und siehe: Sie sind wieder voll ins Fettnäpfchen getrampelt und gehen auf meinen Schabernack ein. Einfach herrlich - ein Tröpfchen «Bühlerlockstoff» und er ist da. Finde ich lustig - imfau!;-)

Sage ich doch

Ueli Bühler
schrieb am 16.06.2020 12:54
Ziel erreicht!

ui ui ui….

B. Hofer
schrieb am 16.06.2020 11:49
Herr Bühler, alles in Ordnung? Etwas wirr Ihr Kommentar und irgendwie nicht ganz klar was Sie eigentlich sagen möchten. Scheint ein kleiner Virus zu sein, den Sie da eingefangen haben - oder evtl. ein Trojaner? Aber keine Angst, das geht rasch vorbei - ganz sicher mit der zweiten Welle.

unendliche Reise

Rene
schrieb am 16.06.2020 11:20
Sind denn die Leute in ihrem Umfeld bereits zurück oder (wie Sie) immer noch auf der Reise um den Erdball?
Das erklärt nun einiges.
Viele Leser haben darauf spekuliert, dass Sie irgendwie verändert daher kommen Herr Bühler.

Neues Virus?

Ueli Bühler
schrieb am 16.06.2020 10:48
Ein Schreibfehler? Imfau heisst nichts, aber mit o geschrieben schon. Und Sie wollen sagen Sie beleidigen niemanden. Mit allen mitteln wird versucht mich Mundtot zu machen. Da werden schon mal mehrere Mailkonten von der gleichen Person genutzt nur um mir eins auszuwischen. Ron war so einer. Es gibt sicherlich auch noch andere. Ist mir eigentlich auch egal. Ich werde meine klappe nicht halten. Eines habe ich schon erreicht. Die Aufmerksamkeit von einigen zu erregen. Zudem sind in meinem Umfeld genug Leute die genau so Denken wie ich oder zumindest eine Diskussion führen die den Namen auch verdient. Sie Wissen schon, eine Ansicht wird gesagt, das Gegenüber gibt eine fundierte Antwort und so weiter. Das meine Herren ist der Sinn der Sache. Persönliche Animositäten sind nebensächlich und einer Lösung abträglich. Und Tschüss.

Neues Virus?

Ueli Bühler
schrieb am 16.06.2020 07:32
Infos von SRF Wissenschaftsredaktorin Cathrin Caprez. Grundsätzlich mutieren Viren ständig – ihre Geninformationen verändern sich also laufend ein klein wenig. Das gehört zur Natur von Viren. Ein Virus, das die Reise um den Erdball gemacht hat und wieder nach China kommt, weist deshalb deutlich veränderte Informationen in seinem Erbgut auf, welche die Wissenschaftler auch feststellen können.

Lasst uns etwas glauben

B. Hofer («Knorrlikenner»)
schrieb am 15.06.2020 14:34
Es gibt zwei einfache Möglichkeiten: Den Blick nicht als Informationsquelle benutzen (Zitat eines Leserbriefschreibers: »Gehirn einschalten und das Leben geniesse»!) - oder auf den Bericht von «Knorrli» warten. Gut, der Knorrli wird sich sicher nicht mehr melden können, daher verlasse ich mich voll und ganz auf die Erklärungen und Richtlinien von Ueli B. aus R. - unter den Spitzen-Experten die einzige ernstzunehmende Person - imfau!
P.S. Sie kennen Ueli B. nicht? Lesen Sie das ZT!;-)

"Falscher Ueli?"

Ron
schrieb am 15.06.2020 12:44
Fragen Sie doch einfach den RICHTIGEN Ueli Bühler aus Rothrist :-) Der weiss es bestimmt! :-)

Virus

B. Kerzenmacher
schrieb am 15.06.2020 12:05
China zeigt, dass nach wie vor eine grosse Gefahr besteht, obwohl China drastisch und entschlossen gegen das Virus vorgeht. Die Vergangenheit zeigte, dass sich das Virus rasant ausbreiten kann, bereits aus wenigen infizierten. Hier meinen viele, es ist nur eine harmlose Erkältung und Massnahmen sind nicht nötig. Selbst eine Stunde Maske tragen im Einkaufszentrum bedeutet schon viel zu viel Anstrengung.

Neues Virus?

Ueli Bühler
schrieb am 15.06.2020 11:32
In Peking wurde ein neuer Coronavirus-Typ entdeckt. Neuinfektionen steigen in Chinas Hauptstadt sprunghaft an. Dabei war Peking zwei Monate virusfrei. Anwohner sprechen von erster Panik. Unklar bleibt, ob der neue Virustyp auch seine Eigenschaften verändert hat. Diese Meldung stand Heute Morgen im Blick! Was soll man da noch glauben und was nicht?
Heute auf zofingertagblatt.ch
Frage des Tages
Marktplatz
regiostellen.ch
Hotel Engel
Réceptionistin (40-60%) & Wochenendaushilfe (2 WE /Monat) , Mitarbeiter, Zofingen
Salon Jörg
Wir suchen dich, Mitarbeiter,
Landi Fulenbach
Ladenlieter/in, Mitarbeiter,
Online und Offline, Mitarbeiter,
Restaurant Freihof
Servicefachmitarbeiterin Teilzeit, Mitarbeiter, Rupperswil
Gemeinde Schmiedrued
Leiter/-in Steuern, Mitarbeiter, Schmiedrued
regioimmo.ch
Abo-Service

Normal-Abo (e-Paper/Digital inkl.)

Schnupper-Abo / Probe-Abo

Digital-Abo

Leserangebote
Partner