Die Corona-Lockerungen im Überblick: Polizeistunde fällt weg, Maskenpflicht bei Demos, weniger Abstand

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Gesundheitsminister Berset und seine Bundesratskollegen haben am Freitag den nächsten Lockerungsschritt beschlossen. © Keystone

Die Lockerungen hat der Bundesrat aufgrund der anhaltend tiefen Fallzahlen an seiner Sitzung vom Freitag beschlossen. Alle öffentlich zugänglichen Orte müssen über ein Schutzkonzept verfügen. Dafür hat der Bundesrat die Vorgaben vereinfacht. Handhygiene und Abstandhalten bleiben die wichtigsten Schutzmassnahmen. Im Vordergrund steht die Eigenverantwortung.

1. Bis 1000 Personen an Events – mit Einschränkung

Konkret bedeutet das, dass Veranstaltungen und Versammlungen mit bis zu 1000 Personen ab nächstem Montag wieder erlaubt sind. Die Nachverfolgung von Kontakten müsse aber stets möglich sein, betont der Bundesrat. Der Veranstalter muss sicherstellen, dass die Zahl der maximal zu kontaktierenden Personen nicht grösser als 300 ist, etwa durch die Unterteilung in Sektoren. Die Kantone können diese Grenze auch herabsetzen.

2. Grössere Veranstaltungen ab September

Grossveranstaltungen von mehr als 1000 Personen sind ab Anfang September wieder erlaubt, sofern sich die epidemiologische Lage nicht verschlechtert. Dabei müssen die Teilnehmenden ebenfalls in Sektoren aufgeteilt werden.

3. Sitzpflicht und Polizeistunde in der Gastronomie entfallen

In Restaurants besteht ab dem 22. Juni keine Sitzpflicht mehr. Der Bundesrat hat zudem die Sperrstunde für Restaurationsbetriebe, Discos und Nachtclubs aufgehoben.

4. Nur noch 1,5 Meter Abstand

Den Mindestabstand zwischen zwei Personen reduziert der Bundesrat angesichts der tiefen Fallzahlen und zwar von 2 Metern auf 1,5 Meter. Wenn die Distanz von 1,5 Metern während mehr als 15 Minuten nicht eingehalten werden kann, besteht nach Ansicht des Bundesrates jedoch ein erhebliches Ansteckungsrisiko.

5. Masken-Empfehlung im öV

Im öffentlichen Verkehr empfiehlt der Bundesrat das Tragen einer Maske dringend, wenn der nötige Abstand nicht eingehalten werden kann. Alle Reisenden sollen stets eine Gesichtsmaske bei sich tragen. Auf eine Pflicht verzichtet er jedoch.

6. Keine Personen-Limite für Demonstrationen

An Demonstrationen gibt es keine Obergrenze für die Anzahl teilnehmender Personen, es gilt aber eine Maskentragpflicht.

Ihr Eintrag wird nach einer Überprüfung online gestellt.

Abstand.

Ueli Bühler
schrieb am 20.06.2020 07:40
Manchmal Fragt man sich schon, was diese Anpassungen der Massnahmen für uns für einen Zweck haben. Also sind jetzt 1,5 Meter verlangt. Auch diese Distanz ist eine Zahl die sich mit gar nichts begründen lässt. Wie so viele, der angeordneten Schutzmassnahmen. Seit Wochen gehen unsere Kinder zur Schule. Im ÖV wird seit Wochen praktisch ohne Masken gereist. Es haben schon unzählige Demos stattgefunden mit sehr vielen Menschen. Kein nennenswerter Anstieg der Fallzahlen war zu beobachten. Nur für die komischen Kommentarschreiber die NIE etwas zu den Artikeln schreiben sei gesagt: Lächerlich machen sich diejenigen die nur mit primitiven Randbemerkungen versuchen mich zu diskreditieren machen. Mir ist es an und für sich egal. Ich frage mich was diese Kommentare in diesen Seiten zu suchen haben? Muss ja wie eine Obsession sein die man als Krankhaft bezeichnen muss. Meine Meinung werde ich trotzdem immer wieder äussern. Ob ich Recht habe wird die Zukunft zeigen. Bisher lag ich ja absolut richtig. Dass scheint einige ganz gewaltig zu erbittern!
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