Lob, Rosen – und einen Kaktus für den Stadtrat

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Robert Weishaupt, Präsident FGPK: «Wir haben diverse Baustellen, wo es nicht vorwärtsgeht, vielleicht auch eher Rückschritte gibt.»

Der Rechnungsabschluss der Einwohnergemeinde für das Jahr 2019, den der Zofinger Stadtrat vor ein paar Wochen vorlegte, kann sich sehen lassen: Dieser schliesst mit einem positiven operativen Ergebnis von2,05 Millionen Franken ab, fast eine halbe Million besser als budgetiert. Zu dieser Rechnung und zum Jahresbericht der Einwohnergemeinde gab es gestern viele positive Rückmeldungen aus dem Einwohnerrat – beidem stimmte das Parlament einstimmig zu.

Es sei eine Freude, Fortschritte zu beobachten, meinte SVP-Fraktionspräsident Moritz Weber. Er machte aber auch klar, dass die SVP in manchen Dossiers – etwa beim Seniorenzentrum oder bei der Spitex – entschlosseneres Handeln gegen wachsende Kosten erwartet. «Man wartet zu lange», sagte er. «Macht das bitte besser!» Die finanzielle Lage der Stadt werde sich durch den erwarteten «massiven Steuereinbruch» verschlechtern. «Der Stadtrat ist mehr als gefordert, dass wir nächstes Jahr kein Debakel haben.»

Ähnlich äusserte sich FDP-Fraktionschef Tobias Hottiger. Im kommenden Budget das Machbare vom Wünschbaren zu trennen sei «conditio sine qua non».

Die Verwaltung habe gut gearbeitet, meinte Robert Weishaupt, der Präsident der Finanz- und Geschäftsprüfungskommission (FGPK). Die FGPK schaue sich nicht nur die nackten Zahlen an, sondern durchleuchte die Verwaltung auch. «Wir stellen politische und technische Fragen.» Viele davon seien gut beantwortet worden, doch leider trenne sich auch bei der Qualität der Antworten der Spreu vom Weizen. Manche seien fast ein bisschen von oben herab beantwortet worden.

Eine Rose von der FGPK habe sich die Abteilung Hochbau und Liegeschaften unter der Leitung von Guido Hodel verdient. «Sie hat es geschafft, den Hauswartspool umzubauen, die Leistungen zu erhöhen und gleichzeitig Geld zu sparen.» Der Kaktus dagegen gehe dieses Jahr an den Stadtrat. «Wir haben diverse Baustellen, wo es nicht vorwärtsgeht, vielleicht auch eher Rückschritte gibt.» Als Beispiele nannte er den Stadtsaal, das Seniorenzentrum, den Tiefbau, den Bereich Soziales und das Liegenschaftskonzept.

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