Auf der Henzmannstrasse Ost wird Tempo 30 eingeführt

henzmannstrasse.jpg
Blick Richtung Bahnhofunterführung. Bild: Remo Wyss

Hauptproblem ist bei Tempo 50 die Kuppe, durch welche die von der SBB-Unterführung herkommenden Autofahrer den Fussgängerstreifen zu spät sehen. Um die Sicherheit zu erhöhen, muss entweder das Tempolimit auf 30 runtergesetzt werden oder es sind umfassende bauliche Massnahmen nötig im geschätzten Rahmen von CHF 1 Mio. Aufgrund der hohen Kosten für die Bewerkstelligung eines normenkonformen Strassenabschnitts auf der Basis von Tempo 50 hat der Stadtrat vor rund einem Jahr entschieden, dass auf dem Abschnitt Ost der Henzmannstrasse Tempo 30 einzuführen ist.

Gegen dieses Vorhaben wurde während der öffentlichen Auflage eine Einsprache eingereicht. Diese wurde vom Stadtrat geprüft und abgelehnt. Die Umfeldqualität von Tempo-30-Zonen wird – dies zeigen viele umgesetzte Beispiele – insbesondere bezüglich Lärm und Luft gesteigert. Zudem wird die Verkehrssicherheit im Bereich der Unterführung, der Velostation an der Florastrasse und der gefährlichen Fussgängerquerung verbessert.

Entgegen den urspünglichen Plänen hat der Stadtrat entschieden, dass der Fussgängerstreifen bei der Firma Siegfried aus Sicherheitsgründen nicht aufgehoben werden soll, wie dies in Tempo-30-Zonen oft gemacht wird. Der Fussgängerstreifen soll besser gekennzeichnet und sosichtbarer und sicherer werden.

Tempo 30 wird in der zweiten Jahreshälfte 2020 auf dem Ostteil der Henzmannstrasse eingeführt.

Ihr Eintrag wird nach einer Überprüfung online gestellt.

Für dFüchs

Fussgänger
schrieb am 01.07.2020 10:12
Warum soll ich den Fussgängerstreifen benutzen wenn die Velofahrer nie halten davor? Arbeiter gibts übrigens schon lange nicht mehr!

Fussgängerstreifen für was?

Velofahrer
schrieb am 01.07.2020 09:38
Wenn man mit dem Velo Richtung Bahnhofunterführung fährt und die Arbeiter direkt über die Kreuzung laufen ohne den Fussgängersteifen zu benutzen, kann man ihn auch gleich weglassen.
Nicht nur zu Mittagszeit, sondern am Morgen und Abend, wenn der Feierabend ruft, trifft man solche Situationen an!
Und gleichzeitig mit der 30-Zone soll man die Zufahrt zum Velo-Parkplatz mit einem Fahrverbot ausstatten. Es gibt immer sehr gefährliche Begegnungen zwischen Velofahrer und Autofahrer, welche dort entgegenkommen. Sogar bis zur Perrontreppe oder zum 20-Minutenkasten auf der Ostseite der Unterführung wird mit dem Auto gefahren. Das geht gar nicht. Und wenn man die Personen anspricht, wird man frech angeschnauzt.

Der Fussgängerstreifen ist am am richtige Ort

Armin Plüss
schrieb am 30.06.2020 18:00
@ Matthias Buchwalter: Der Fussgängerstreifen ist nach wie vor am richtigen Ort. Denn er verbindet auf kürzest mögliche Art den Personaleingang der Siegfried AG mit dem Restaurant auf dem Swissprinters Areal, bzw. dem Bahnhof und wird rege benutzt. Wozu also 50 Meter verschieben? Und wie Sie richtig erkannt haben, vermindern 30er Zonen Lärm. Eine gelungene und kostengünstige Lösung also.

Fussgängerzone!

Miro
schrieb am 30.06.2020 17:50
Warum nicht gleich eine Fussgängerzone?!!!!!
Oder einen Kinderspielplatz?!!!
Oder eine Begegnungszone, natürlich begrünt!!!
Der Irrsinn nimmt kein Ende!!
Schickt die Kinder nicht mehr in die Schule, weil die Schulbusfahrer ihre Busse demnächst schieben müssen! Alle Eltern die auf die Verspäteten Kinder warten, möchten doch bitte ausschliesslich beim Gemeinderat nachfragen wo denn die Kinder seien?!!
Patienten und Kunden die ihre Termine nicht einhalten können, weil der Taxifahrer sein Fahrzeug in der Region herumschiebten muss!
Was glaubt ihr denn? Wo soll das hinführen?
Die SBB wartet auch nicht, weil das Taxi nicht rechtzeitig am Bahnhof sein kann!
Neben dieser sinnlosen Entschleunigung haben alle Fussgänger jedes Recht der Welt, von den Radfahrern ganz zu schweigen!
Ich freue mich auf all die Beschwerden der alternativen und grünen Fraktion! Es trifft auch euch! Früher oder später!

Sturrheit pru

Matthias Buchwalter
schrieb am 30.06.2020 16:07
Nun lieber Fussgänger. Wenn Sie selber die Situation vor Ort angeschaut hätten, dann würden Sie erkennen, dass der Fussgängerstreifen inzwischen am falschen Ort ist. Und eben, ein paar Meter verschieben und das Problem ist gelöst. Aber wenn man auf Teufel komm raus die Autofahrer immer nur als die Bösen anschaut, dann ist man nicht offen für pragmatische Lösungen. 30er-Zonen machen dort sinn, wo damit Lärm verhindert wird oder die Sicherheit massiv verbessert werden kann. Beides ist hier nicht der Fall bzw.. kann mit wenigen Franken erfüllt werden. Aber, wenn man dann wirklich will.

Verhältnismässig

Fussgänger
schrieb am 30.06.2020 13:03
Herr Buchwalter, wenn ein Fussgängerstreifen dort markiert ist wo er gebraucht wird, dann lassen wir ihn doch am besten dort. Schauen Sie sich die Situation mal vor Ort an. Natürlich hoffe ich mit allen Autofahrern, dass sie auf dieser kurzen Strecke mit Tempo 30 nicht wichtige Sekundenbruchteile ihrer wertvollen Zeit verlieren.

Unverhältnissmässig

Matthias Buchwalter
schrieb am 30.06.2020 11:12
Auf der Nordseite 100% Industrie, auf der Südseite zu 50% Industrie/Gewerbe. Ein Unfallschwerpunkt beim Fussgängerstreifen. Dieser lässt sich für wenig Geld 50m nach Westen verschieben und das Problem ist gelöst. Mit ein klein wenig gutem Willen hätte es der Stadtrat locker andes machen können. Ich habe aber den Eindruck, dass er hier etwas Trötzelet oder wieder Jemandem einen gefallen machen will.
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