Clubs und Bars im Aargau: Ab Donnerstag sind nur noch 100 Leute erlaubt

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In Restaurations-, Club- und Barbetrieben, in denen weder der Sicherheitsabstand noch Schutzmassnahmen ergriffen werden können, wird die maximale Anzahl Gäste auf 100 Personen beschränkt. © Moduleplus

Letzte Woche wurde die Ausweispflicht für Bars und Clubs im Aargau eingeführt. Die Polizei habe die Kontrollen der Schutzkonzepte in den letzten Tagen verschärft, sagte Peter Kaltenrieder, Abteilungschef Führung + Einsatz der Kantonspolizei. «Einzelne gastronomische Betriebe und Bars haben die Umsetzung der Schutzkonzepte vernachlässigt.»

In Absprache mit den Kantonen Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Solothurn wurde nun eine Einlassbeschränkung für Bars und Clubs von 100 Personen beschlossen. Die Beschränkung auf maximal 100 gleichzeitig anwesende Gäste senke einerseits die genannte Gefahr einer Massenansteckung und andererseits einer Überforderung des Contact Tracing. Kantonsärztin Yvonne Hummel: «Das Contact Tracing muss zeitnah reagieren können.»

Die Beschränkung gilt im Aargau ausdrücklich für Bar- und Clubbetriebe ohne feste Sitzplätze. Die Ausweispflicht gilt weiterhin. In Solothurn und Basel sind sämtliche Restaurationsbetriebe von der Personenbeschränkung betroffen.

Reduktion der Sektorengrösse bei Veranstaltungen

Bislang musste eine Unterteilung in Steh- oder Sitzplatzsektoren mit maximal 300 Personen vorgenommen werden, wenn bei Veranstaltungen mit über 300 Besucherinnen und Besuchern während einer bestimmten Dauer weder der erforderliche Abstand eingehalten noch Schutzmassnahmen ergriffen werden können. Diese genannte Anzahl Personen habe sich in der Praxis als zu hoch herausgestellt.

Die vier Kantone haben sich zudem darauf verständigt, die maximale Sektorengrösse bei Veranstaltungen mit bis zu 1'000 Teilnehmenden auf 100 statt bisher 300 Personen festzulegen. Damit werde im Falle einer Ansteckung der zu kontaktierende Personenkreis reduziert.

Davon ausgenommen sind politische und zivilgesellschaftliche Kundgebungen.

Massnahmen vorerst befristet

Die angeordneten Massnahmen sind befristet und gelten ab Donnerstag, 9. Juli 2020, 18.00 Uhr. Im Aargau sind sie bis Sonntag 16. August 2020, 24.00 Uhr befristet. In Solothurn gelten sie bis Ende August, in den beiden Basel sogar bis Ende des Jahres.

Gesundheitsdirektor Jean-Pierre Gallati gab an, dass sich der Kanton Aargau auch mit weiteren Kantonen abgesprochen habe. Dort würden jedoch andere Massnahmen ergriffen. Eine Verlängerung der Massnahmen über den 16. August hinaus, sei denkbar, sollte es die Lage erfordern.

Seit Mitte Juni stiegen die Corona-Infektionen wieder an. Die Schweiz verzeichnete Ende Juni wieder tägliche Neuansteckungen im dreistelligen Bereich. Die Haupttreiber steigender Fallzahlen waren Einreisende und Ansteckungen in Bars und Clubs. Personen, die aus sogenannten Risikoländern einreisen, müssen sich in Quarantäne begeben. Dies seien laut Yvonne Hummel derzeit Personen aus Brasilien, Serbien und Schweden.

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