Aarburg in alten Ansichten (3/15): Von der Hängebrücke zur modernen Eisenbetonbrücke

Philipp Muntwiler (22. Juni 2020)
Sammlung Ueli Heiniger

Bis 1837 existierte in Aarburg keine Brücke über die Aare. Wer auf die Solothurner Seite wollte, musste die Fähre benutzen. An die Stelle dieser Fähre trat dann am 17. Dezember 1837 bei der Alten Post eine Drahtseilbrücke, der Fährbetrieb war da bereits eine Woche eingestellt. Die Brücke durfte nur von einspännigen Fuhrwerken und im Schritttempo befahren werden. Die Fahrbahn bestand aus Holzbohlen. 

Wer die Brücke passieren wollte, musste tagsüber 2 ½, des nachts 5 Rappen bezahlen; Kleinvieh kostete 5, Grossvieh 10 Rappen das Stück. Dieser Brückenzoll wurde 1837 von den Kantonen Aargau und Solothurn statt eines Beitrages an die Baukosten auf die Dauer von 60 Jahren bewilligt. Mit der Verfassung von 1848 wurde das Zollwesen eidgenössische Angelegenheit. In den folgenden Jahren wurden die noch bestehenden Zölle Schritt für Schritt gegen Leistung einer jährlichen Entschädigung für den Rest der Konzessionsdauer abgelöst; Aarburg war 1864 an der Reihe. Die Zahlungen endeten am 2. August 1899. 

1912 musste die Hängebrücke der Eisenbetonbrücke nach dem System von Robert Maillart weichen. Die demontierte Brücke diente in der Nähe von Utzenstorf als Fussgängersteg über die Emme, bis sie von einem Hochwasser weggerissen und zerstört wurde.  (pmn)

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