Die Beratung ist schon seit Jahren ­unbefriedigend

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Zum Artikel «35 neue Stellen bei den RAV wegen der ­Corona-Krise». Ausgabe vom 8. Juli.

Wie erwartet, führt die Corona-­Krise in der Schweiz wie in der EU zu einer massiven Verschärfung der Wirtschaftslage und mit Verzögerung wahrscheinlich zu einem massiven Anstieg der Arbeitslosigkeit. Der starke Franken kombiniert mit der Personenfreizügigkeit wirkt verstärkend. Die 35 zusätzlichen RAV-­Stellen können diese Entwicklung nicht beeinflussen, denn schon vor Corona war die Erwerbslosigkeit hoch. Auch die Beratung ist schon seit Jahren häufig unbefriedigend, wie ich von meiner ehrenamtlichen Tätigkeit zur Unterstützung von Stellensuchenden weiss. 

Das Seco setzt die Anreize leider so, dass die Beratenden tendenziell motiviert werden, die Arbeitslosen zu schikanieren und Gründe für Leistungskürzungen zu suchen. Die RAV-Bürokratie verliert Dokumente, bringt Berufsbezeichnungen durcheinander und verschleppt Anfragen von anderen Sozialversicherungen. Es werden wiederholt Jobs von Temporärbüros mit schlechter Zahlungsmoral zugewiesen – ohne die Stellensuchenden zu warnen! Die entsprechenden Temporärbüros werden anscheinend auch nicht für die Vermittlung gesperrt – entsprechende Anfragen bleiben unbeantwortet. Es gibt auf kantonaler wie auch eidgenössischer Ebene grossen Optimierungsbedarf. 

Unterdessen kümmert sich die SVP darum. Allein schon die Anstellung zusätzlicher Berater ohne öffentliche Stellenausschreibung wirft Fragen auf. Wäre es nicht sinnvoller, Fachleute, zum Beispiel aus Sozialberufen, anzustellen, anstelle von Langzeitarbeits­losen ohne entsprechende Qualifikationen? 

Markus Alder, Zofingen 

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RAV

Ueli Bühler
schrieb am 14.07.2020 11:45
Sind so veraltete Institutionen. Immer noch dieselben alten Computer auf denen die Arbeitslosen Stellen suchen. Ich möchte gar nicht Wissen welche Programme in den Büros der Berater benützt werden? Mit viel Glück steht wohl ein XP zur Verfügung! Diese Behörde ist eine einzige Gelvernichtungsmaschine! Um die Menschen in Programme zu vermitteln. Diese Staatsfirmen müssen sich nicht um die Teilnehmer kümmern. Sie werden Gefüttert mit Arbeitslosen und Sozialhilfe Empfängern. Verdienen unermesslich viel Geld und haben den Sozialen Anstrich ohne ihr Zutun sowieso schon für sich gepachtet!

RAV

Ruedi Lanz
schrieb am 14.07.2020 10:49
Ausser der Kontrolle, ob Jeder monatlich eine Mindestanzahl, meist sinnloser Bewerbungen in den Briefkasten wirft, taugen die RAV's fast nichts. Ich möchte einmal eine Statistik sehen, wie viele Stellenvermittlungen pro Berater denn auch tatsächlich im Schnitt pro Jahr über die Bühne gehen. Neben den Lohnkosten geben mir übrigens auch die tollen Büros, Einrichtungen und die Sekretariate zu denken!

RAV

Karin Egli
schrieb am 14.07.2020 09:27
Sie reden mir aus der seele
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