Dank Hygienemasken: Wernli AG stellt 80 neue Mitarbeitende ein

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Felix Schönle produziert mit seiner Wernli AG Hygienemasken. Bis jetzt konnte er rund 80 neue Mitarbeiter einstellen. Bild: lbr (April 2020)

Drei Mal mehr Mitarbeiter als vor Corona – dank der Produktion von Hygienemasken. Die Rothrister Wernli AG von Felix Schönle ist auf Erfolgskurs, was die Maskenproduktion anbelangt. Im Moment spucken sieben Maschinen 250 000 Masken pro Tag aus. Das entspricht noch nicht den im Frühjahr angekündigten 800 000 Stück pro Tag. Es sei allerdings nicht so einfach, die Maschinen aus dem asiatischen Raum auf eine höhere Produktionsgeschwindigkeit einzustellen, sagte Felix Schönle, CEO und Inhaber der Wernli AG, die sonst medizinische Verbandstoffe produziert. «Einige Maschinen sind schlecht programmiert», konstatiert er. Im Moment kann das Unternehmen die offenen Bestellungen jedoch bedienen. Die Wernli AG liefert an Spitäler und Zwischenhändler, jedoch bisher kaum an Detailhändler. 

In der Schweiz produzierte Hygienemasken sind gefragt 

In den vergangenen Monaten konnte die Wernli AG 80 neue Mitarbeitende für die Maskenproduktion einstellen. Mit dem nächsten Ausbauschritt im August rechnet Felix Schönle mit weiteren Neuanstellungen – die Wernli AG wird so auch zur Jobmaschine. Schönle geht davon aus, dass die Nachfrage nach Hygienemasken hoch bleibt – nicht nur wegen des Maskenobligatoriums im öffentlichen Verkehr. «Verschiedene Abnehmer, zum Beispiel Spitäler, wollen in der Schweiz produzierte Masken beziehen», sagt Schönle. So beispielsweise das Spital Oberaargau in Langenthal, das seit einem Monat Masken aus Rothrist verwendet. «Wir setzen wenn möglich auf lokale Produkte. Dies kommt schlussendlich auch unserer Wirtschaft und den Patienten aus der Region zugute», sagt Roger Giger, Leiter Einkauf, Logistik und Medizintechnik. 

Damit er die angekündigten tiefen Preise für seine Masken auch weiterhin anbieten kann, muss Felix Schönle den Ausstoss seiner Maschinen erhöhen. «Der Knackpunkt ist das Ankleben der Ohrenbändel», sagt er. Aufgrund dieses Prozesses könnten die Maschinen nicht schneller laufen – oder bleiben gar ganz stehen, wenn sich wieder einmal ein Bändel verklemmt hat. Die Lösung: Bei einigen Maschinen konnten die Produktionsschritte getrennt werden. Erster Schritt: Masken produzieren. Zweiter Schritt: Ohrenbändel ankleben. Dies sei zwar personalintensiver, aber dafür könne die Produktion erhöht werden. «Da wir die Maschinen aus Asien importiert haben, können wir nicht schnell vorbeigehen und reklamieren», sagt Schönle. Er hofft nun auf den nächsten Ausbauschritt im August, wenn fünf weitere Maschinen erwartet werden. Der Vorteil dieser Maschinen: Sie stammen aus der Schweiz – oder zumindest ist der Vertragspartner eine einheimische Firma. 

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Masken?

Felix
schrieb am 26.07.2020 08:39
Mit dem Einkaufen hat es wohl nichts zu tun. Eher mit den Clubs und den Einreisen aus den Corona Hot Spott Staaten.

Masken

Mona
schrieb am 23.07.2020 22:27
Es wäre schön wenn Mal alle Masken tragen würden auch beim Einkaufen ! Die Coronazahlen gehen ja sonst nie runter !

Wieso?

H . M.
schrieb am 23.07.2020 06:17
Ich bin aus Aarburg. Obwohl dass niemanden etwas angehen würde.

Schmunzel*

Rene
schrieb am 22.07.2020 14:23
Das war nun aber ein Eigentor H.M. aus R. :-)

Jetzt

H . M.
schrieb am 22.07.2020 14:21
sollte es heissen! Dann kann man sich die Blödsinnigen Korrekturen sparen.

Wie Bitte?

H . M.
schrieb am 22.07.2020 14:10
Was heisst das jetut Herr/Frau Kempi? Das verstehe ich nicht?

Korrektur

Kempi
schrieb am 22.07.2020 13:57
Wir wollen ja nicht dem Bühlerverein beitreten.
Es heisst natürlich "Am "Stiel" sollt ihr den Bühler erkennen"

Unverkennbar

Kempi
schrieb am 22.07.2020 12:48
Frau Hofer hat schon recht: "Am sollt ihr den Bühler erkennen"!

Kritisch?

H . M.
schrieb am 22.07.2020 11:16
Darf der Komentar wohl nicht sein.Ansonsten wird man gleich als Verschwörer mit Alu-Hut gebrandmarkt von den selbsternannten Hütern dieser Komentarseiten! Aber ich Befürchte sollte die Maskenpflicht hoffentlich bald vorbei sein, werden diese Leute wohl wieder Arbeitslos!
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