Die Wiliberger feierten eine Bundesfeier der anderen Art

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Patric Jacob und Gemeinderätin Stephanie Weber-Gloor überreichen Festrednerin und Krimiautorin Ina Haller (Mitte) einen Blumenstrauss und einen Korb mit Spezialitäten aus der Region. Bilder: Alfred Weigel

Die Umsetzung des Corona-Schutzkonzepts liess sich bereits an der Ordnung der acht Doppeltische vor dem alten Feuerwehrmagazin ausmachen. Rund 50 Personen inklusive Kinder nahmen daran Platz. Nur angemeldete Familien, Einzelpersonen wie Gäste waren zugelassen. Um Schlange stehen zu vermeiden, wurde die Bratwurst nach Erlöschen des Höhenfeuers serviert. «Kontaktdaten werden nach zwei Wochen vernichtet», sagte Gemeindeammann Patric Jakob. Die feiernden Williberger liessen sich die Freude am 1. August trotz Schutzmassnahmen nicht verderben. Dafür sorgte einer, der erst seit zwei Jahren in der kleinsten Gemeinde des Kantons wohnt: Thomas Kull. Mit Gitarre und Akkordeon trug er modernes, in die Jahre gekommenes Schweizer Liedgut wie «Lauenensee», Polo Hofers «Alpenrose» oder «Kiosk» der Hofer-Gruppe «Rumpelstilz» vor. In Maja Brunners «Das chunnt eus spanisch vor» baute er den Ortsnamen Wiliberg ein. Speziell eingeübt habe er den Wiliberger Psalm, der statt der Nationalhymne gesungen wird.

 «Schweiz ist mehr als Rütliwiese, Käse und Uhren»

Auch auf einen Feiertagsredner mussten die Wiliberger nicht verzichten. Wenige Politiker nahmen bisher den Platz am Rednerpult ein. Die Tradition setzte die Aarauer Krimiautorin Ina Haller nahtlos fort. Einen Kurzkrimi erzählte sie nicht, liess aber offen, ob nicht ein zukünftiger Roman in Wiliberg handeln könnte. Ihre Schauplätze befinden sich in der Region. Das sichere eine treue Leserschaft in Aargauer Gemeinden und den angrenzenden Kantonen. Auf der Suche nach Kriminellem in der Schweizer Geschichte sei sie auf Wilhelm Tell gestossen, der den Reichsvogt Gessler mit der Armbrust aus dem Hinterhalt erschoss. Die Schweiz sei aber ein sicheres Land und mehr als nur Rütliwiese, Käse und Uhren. Als Zugewanderte respektiere sie die Regeln ihrer neuen Heimat und stelle sich auf Land, Leute, Kultur und Gebräuche ein. Dabei müsse man seine Wurzeln nicht vergessen. Neben den Bergen schätze sie die Voralpenregion, die den Aargau mit zahlreichen Schlössern, Burgen, Seen und Flüssen prägt, und zum Wandern in eine abwechslungsreiche Landschaft einlädt. Politische oder polizeiliche Willkür müsse man in diesem Land nicht fürchten, man könne sich sicher auf allen Strassen bewegen.

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Für musikalische Einlagen in Mundart sorgt der Wiliberger Musiker, Komponist und Musiklehrer Thomas Kull.
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1.August Wiliberg

Rosmarie Zumbach -Müller
schrieb am 03.08.2020 13:21
Ich bin riesig Stolz auf meine Patriotische Heimatt-Gemeinde
Ganz liebe Grsüße Wilibeger
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