Mit viel Selbstvertrauen gelingt die Premiere – Hoffnung auf Finalteilnahme lebt

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Alina Granwehr erlebte mit dem TC Zofingen ein erfolgreiches Wochenende. (Bild: gam)

Gegen den Mitaufsteiger aus der Ostschweiz überzeugten die Zofingerinnen am 1. August vor allem im Einzel. Alina Granwehr fegte Nadine Keller mit 6:1 und 6:1 vom Platz. «Ich bin froh, dass es mir gelungen ist, erstmals seit meiner Verletzung mit viel Selbstvertrauen mein Spiel durchzuziehen», bilanzierte Granwehr. Nach ihrem auskurierten Muskelfaserriss an der Hüfte sei sie wieder schmerzfrei. Auch Svenja Ochsner hatte die Partie gegen Sophie Lüscher stets unter Kontrolle, variierte clever und gewann mit 6:2 und 6:3. Valentina Ryser wurde von Nina Stadler vor allem im ersten Satz gefordert, den sie mit 4:6 abgeben musste. Mit verbessertem Timing gelang ihr im zweiten Durchgang mit 6:0 die Wende, das Champions-Tie-Break erkämpfte sie sich mit 10:8.

 

Von einer Verletzung zu sehr geschwächt

 

Im Duell der beiden Nummer 1 liess die Ungarin Dalma Galfi ihr Können von der ersten Sekunde an aufblitzen. Die Juniorinnen-Weltmeisterin von 2015 servierte unwiderstehlich. Die Deutsche Carolina Werner in Diensten der Thutstädterinnen fand im zweiten Satz besser ins Spiel, mehr als drei Games gewann sie trotz guter Leistung nicht (0:6, 3:6). Fürs Doppel setzte TCZ-Teambetreuer Christoph Meyer auf dieselben Spielerinnen, die im Einzel angetreten waren: «Zum einen, um ihre starken Auftritte zu honorieren, zum anderen, um zu testen, wie Svenja und Carolina im Doppel harmonieren.» Letztere erwischten einen Fehlstart und mussten sich Stadler/Lüscher aufgrund von Abstimmungsschwierigkeiten mit 0:6 und 4:6 geschlagen geben.

 

Somit waren die gegen das vermeintlich schwächere Kreuzlinger Doppel budgetierten Zähler weg und alle Augen auf das Doppel zwischen Granwehr/Ryser und Galfi/Keller gerichtet. Dort sah es bei 3:6 und 2:3 ebenfalls nach einer Niederlage der Zofingerinnen aus. Dann verletzte sich Galfi am Handgelenk und kam auch nach einem Medical Timeout nicht mehr auf Touren. Bis zum 6:6 hatten die TCZ-Frauen drei Matchbälle abgewehrt, ehe sie im Tiebreak ihren zweiten zum 10:6 selber nutzten. «Der erste Sieg in der NLA ist natürlich super und bewahrt uns die Chance, unter die ersten vier und ans Finalturnier zu kommen», freute sich Christoph Meyer.

 

Die Hoffnung auf den Finalevent in Winterthur lebt nach der Runde vom Sonntag weiter. Weihermatt bremste zwar die Euphorie der Zofingerinnen, als Valentina Ryser gegen Anna Bondar, Alina Granwehr gegen Jenny Dürst und Corina Mäder gegen Aline Thommen ihre Einzel verloren. Aus  Ochsners Sieg gegen Bojana Klincov und dem Doppel-Erfolg von Granwehr/Werner gegen Dürst/Thommen schöpfte der TCZ aber trotz 2:4-Niederlage Mut für das Duell in Sursee, das am Dienstag um 12 Uhr gepant ist. «Wir geben alles, das viertplazierte Kreuzlingen zu überholen», sagt Christoph Meyer.

Forfait-Niederlage für Sursee

Der NLA-Interlcub-Titelverteidiger Chiasso mit Belinda Bencic  (WTA 8) empfing am Sonntag Sursee mit Teamleaderin Leonie Küng. Küng hatte am Samstag in Palermo die erste Runde in der Qualifikation für das WTA-Turnier verloren und reiste in der Nacht heim. Sie war in Palermo negativ auf das Corona-Virus getestet worden, eine Massnahme, die für alle Spielerinnen am Turnier obligatorisch war. Nachdem die Meldung einer in Palermo erkrankten Spielerin die Runde machte, meldete der TC Chiasso Bedenken für Küngs Gastspiel an. Swiss Tennis nahm mit der Tessiner Koordinationsstelle für Covid-19 und dem Kantonsarzt Kontakt auf. Bei Verdachtsmomenten ist ein Test einzufordern (bei Küng negativ), Fieber zu messen (wurde keines festgestellt) und zu klären, ob ein Kontakt mit Infizierten oder eine Risikosituation bestanden hat (was nicht der Fall war). Der Kantonsarzt gab grünes Licht. Swiss Tennis entschied, Küng dürfe auflaufen. Bencic verzichtete nun aber auf ihren Einsatz. Sursee zog sich daraufhin zurück, überliess Chiasso den 6:0-Sieg und kündigte einen offiziellen Protest an. (swt/gam)

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