Zofinger ETH-Student erhält Stipendium mit grossem Namen

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Die damalige Bundespräsidentin Doris Leuthard im Mai 2017 im Gespräch mit Luca Schaufelberger.Bild: sjf

Werner (von) Siemens – sein Name steht für die Entdeckung des elektrodynamischen Prinzips, er gilt als Begründer der modernen Elektrotechnik. Zusammen mit Johann Georg Halske gründete er 1847 die Telegraphen Bau-Anstalt Siemens & Halske in Berlin, aus der die heutige Siemens AG hervorging. Ob auf Geschirrwaschmaschinen oder Backöfen – der Name des Pioniers ist noch heute allgegenwärtig. 

Luca Schaufelberger leistete bereits als Schüler der Kanti Zofingen auf wissenschaftlichem Gebiet Beachtliches. Im Rahmen seiner Maturaarbeit befasste er sich mit dem Thema Wasserreinigung respektive Trinkwasseraufbereitung. In einer Kürzestversion: Heute eingesetzte Methoden verwenden Aktivkohle oder mechanisch wirkende Membranen. Beides war für Schaufelberger nicht der Weisheit letzter Schluss. Sein Ansatz sind Filter aus Cellulose-Nanofibrillen. Der Haken an der Sache: Schaufelberger betrat mit seinen Ideen Neuland und damit das Gebiet der Grundlagenforschung. 

Ein Treffen mit der damaligen Bundespräsidentin 

Im Finale von Schweizer Jugend forscht bekam Schaufelberger 2017 das höchstmögliche Prädikat «hervorragend». Zudem durfte er den Sonderpreis der «Science Gamil Stiftung» entgegennehmen. Damit nicht genug. In Bern gratulierte ihm die damalige – und für neue Umwelttechnologien sehr affine – Bundespräsidentin Doris Leuthard zu seiner Arbeit. Im selben Jahr gab es für Schaufelberger die Goldmedaille an der Genius Olympiad in den USA. Heute studiert er – vorerst – auf Bachelorstufe «Interdisziplinäre Naturwissenschaften» an der ETH Zürich. Und er engagiert sich für die Wissenschaftskommunikation. 

Damit ist der Bogen zur Werner Siemens Stiftung geschlagen. In den 1920er Jahren durch zwei Enkelinnen des Pioniers in Schaffhausen gegründet, unterstützt sie heute – nebst anderen Aufgaben – «herausragende Innovationen und den begabten Nachwuchs in Technik und Naturwissenschaften». In der aktuellen Pressemitteilung der Stiftung heisst es: «Im Jahr 2020 erhalten zehn Studierende – unter ihnen Luca Schaufelberger – ein Werner Siemens Fellowship. Voraussetzung sind hervorragende akademische Leistungen und die Bereitschaft, sich für die Vermittlung und Förderung der naturwissenschaftlichen und technischeren Fachbereiche in der Gesellschaft einzusetzen.» Die Studierenden erhalten – neben einer finanziellen Unterstützung von 19 800 Franken – die Möglichkeit, an Veranstaltungen und Sommerakademien des Werner Siemens-Programms teilzunehmen. 

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