Keine ideale, aber eine gute Lösung für den RHC Vordemwald

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Torhüter Patrick Mühlheim (links) und Patrick Moor geben beim RHC Vordemwald nun die Richtung vor. (Bilder: Michael Wyss/Pascal Kamber)

Gleich zwei Nachfolger kann der RHC Vordemwald für die vakante Trainerposition bei den NLB-Männern präsentieren. Spieler Patrick Moor und Torhüter Patrick Mühlheim übernehmen vorerst für ein Jahr das Amt des Spaniers Victor Sainz, der Ende Mai ein lukratives Angebot aus seiner Heimat als Sportprojektleiter und Trainer angenommen hatte. «Der Vorstand ist sehr froh, dass wir doch noch eine sehr gute Lösung gefunden haben», freut sich RHCV-Präsident Christoph Braun.

Zuvor seien Gespräche mit vielen Kandidaten und teils weit fortgeschrittene Verhandlungen geführt worden. Bei den Anwärtern aus dem Ausland machte aber die Coronapandemie den Bemühungen einen Strich durch die Rechnung. «Die Sorge um die Familie war bei ihnen gross, das ist verständlich und muss man akzeptieren», sagt Braun. Nachdem auch eine «schweizerische» Lösung nicht gefunden wurde, gaben Patrick Moor und Patrick Mühlheim ihre Zusage. «Sie sind erfahrene Leute und haben in den letzten fünf Jahren viel dazugelernt», sagt Braun.

Unterstützt wird das Duo an den Spieltagen von Mike Braun. Der Trainer des Vordemwalder NLC-Teams amtet als Betreuer, damit sich Moor/Mühlheim auf ihre Aufgabe auf dem Feld konzentrieren können.

Den prall gefüllten Rucksack nützen
Als sich abgezeichnet hatte, dass es mit der Wunschlösung nicht klappen wird, war für Patrick Mühlheim klar, dass er handeln muss. «Ich diskutierte mit Patrick. Wir waren beide der Meinung, dass dieser Schritt besser ist, als wenn es eine Lösung gibt, mit der niemand zufrieden ist», erzählt der 33-Jährige aus Worben. Beide kennen das Team gut und wissen, was in den letzten Jahren gefehlt habe. «Das wollen wir jetzt korrigieren», sagt er.

Obwohl er und der 28-jährige Oftringer Patrick Moor keine fundierte Trainerausbildung vorweisen können, traut sich Patrick Mühlheim die anspruchsvolle Aufgabe zu. Früher sei er einmal pro Jahr für Trainingsbeobachtungen nach Spanien gereist, mittlerweile tausche er sich als Leiter des Rollhockey-Camps rege mit anderen Coaches aus. «Ich und Patrick haben einen gut gefüllten Rucksack. Jetzt gilt es, dieses Wissen zu nutzen», sagt Mühlheim, der bereits bei der weiblichen U17-Nationalmannschaft und der RHCV-Frauen-Equipe an der Bande stand.

Der Respekt vor der neuen Rolle ist vorhanden
Weil er als Torhüter während des Spiels das Geschehen besser lesen kann, versucht Patrick Mühlheim, während den Unterbrüchen die richtigen Inputs zu liefern. «Im Training ist es umgekehrt, dann übernimmt Patrick Moor die eigentliche Rolle des Trainers», sagt der Vizepräsident des Schweizerischen Rollhockeyverbands.

Etwas Respekt hat Patrick Mühlheim trotzdem davor, auf einmal der «Chef» der eigenen Mitspieler zu sein. «Für uns war von Anfang an klar, dass alle zu hundert Prozent hinter dieser Lösung stehen müssen», sagt Mühlheim. Einen Sonderstatus geniessen er und Patrick Moor übrigens nicht, wie Mühlheim betont: «Wenn wir Fehler ansprechen, sind auch wir Trainer gemeint. Wir gewinnen und verlieren als Mannschaft.»

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