Spezieller Schulstart in Coronazeiten: Rektorin Sabine Beyer erklärt die Regeln der Schutzkonzepte

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Sabine Beyer, Bereichsleiterin Bildung Gemeinde Reiden und Rektorin der Schule Reiden. Sie hofft auf die Unterstützung der Eltern bei der Umsetzung der Corona-Schutzmassnahmen zählen zu dürfen. (Bild: i.-)

Am Montagmorgen beginnt in den acht verschiedenen Schulhäusern von Reiden für 765 Kinder und Jugendliche sowie rund 130 Lehrpersonen, Klassenassistenzen und Betreuerinnen (Teilzeit- und Vollpensen) das neue Schuljahr. Nach den sechswöchigen Sommerferien steht den Lernenden, den Eltern und den Lehrpersonen ein spezieller Beginn des Schuljahres 2020-21 bevor. Neue Gesichter in einzelnen Klassen, wie auch neue Lehrpersonen sind zwar nichts Aussergewöhnliches, doch die gegenwärtig seit Monaten grassierende Pandemie sorgt für einige Unsicherheiten.

Keine Masken an Primar-, aber teils an Oberstufe

Für Kinder und Jugendliche, die bereits vor den Sommerferien den Unterricht besuchten, wird sich wenig ändern. Nach wie vor gelten die Abstandsregeln und die Hygienevorschriften. «Wir halten uns weiterhin an das Rahmenschutzkonzept für Volksschulen des Kantons und eigene Schutzkonzepte und haben die Eltern entsprechend informiert», erklärt Sabine Beyer, Bereichsleiterin Bildung Gemeinde Reiden und Rektorin der Schule Reiden. Infos dazu findet man auch online auf www.schule-reiden.ch.

Was also bei vielen Lernenden bereits weitgehend bekannt ist, stellt für die 114 Neulinge (Kindergarten, Basisstufe und erste Klasse) eine besondere Herausforderung dar. Sie dürfen sich am ersten Schultag von ihren Eltern begleiten lassen. Wollen Mami und Papi aber im Schulzimmer mit dabei sein, haben sie im Eingangsbereich die Hände zu desinfizieren und eine Maske zu tragen.

«Der Schulbetrieb an der Primarschule wird so normal wie möglich ablaufen», sagt Sabine Beyer, «es besteht für Lehrpersonen und Kinder keine Maskenpflicht.» Lehrerinnen und Lehrern steht ein Gesichts-Schutzschild zur Verfügung. Einige von ihnen haben zusätzlich eine Plexiglas-Trennscheibe am Pult aufgebaut. In jedem Schulzimmer stehen bei Bedarf Schutzmasken, wie auch Desinfektionsflüssigkeit zur Verfügung. Keine speziellen Massnahmen sind auch beim Schulbus-Betrieb notwendig – ist doch der Chauffeur durch eine Schutzscheibe von den Fahrgästen abgetrennt. Die Durchführung von kleineren Schulanlässen wie klasseneigene Elternabende, Schulreisen in der Region und Sporttage ist ebenfalls möglich.

Im Gegensatz zur Primarschule sind die Pausen an der Oberstufe (KSS) gestaffelt angesetzt und im Textilen und Technischen Gestalten (TTG) wie auch bei der Nahrungsmittelzubereitung im Hauswirtschaftsunterricht gilt Maskenpflicht. Für den freiwilligen Chorgesang wurde ein spezielles Schutzkonzept erstellt, damit weiterhin gemeinsam musiziert werden kann.  Beim Betreuungsangebot gelten die gleichen Vorschriften wie in den Schulzimmern. Die Betreuungspersonen – welche stets eine Schutzmaske tragen und durch eine Trennwand geschützt sind - geben den Kindern beim Mittagessen die Portionen in einer Fassstrasse ab.

Unter der Woche sind die Lehrpersonen in ihren Unterrichtsräumen für eine regelmässige Reinigung der Pultplatten und anderer Ablageflächen mit Desinfektionsmittel zuständig. «Jeden Freitag führen wir eine intensive Reinigung der Klassenzimmer durch», erklärt Bruno Meyer, der Leiter Betrieb und Unterhalt. Zudem werden jeweils täglich über Mittag und nach Unterrichtsende Treppengeländer und Türklinken desinfiziert, sowie am Abend die WC-Anlagen gereinigt. Die angeordneten Massnahmen seien personal- und materialintensiv, bemerkt Meyer.

Kindergärtner und Primarschüler im neuen Schulhaus

Die Lehrpersonen werden vom Schuljahresbeginn weg einmal mehr zusätzlich gefordert sein, um Lerndefizite aus der «Lockdown-Zeit» zu beheben. Dazu stehen ihnen bei Bedarf zusätzliche IF (Integrative Förderung) – Stunden zur Verfügung.

Für einige Lehrpersonen und Lernende wird der erste Tag des Schuljahres nicht nur wegen Corona in besonderer Erinnerung bleiben, beziehen doch eine Kindergartenabteilung und elf Klassen (3. – 6.) das neue Schulhaus in Reiden Mitte.

Sabine Beyer schaut mit viel Optimismus ins neue Schuljahr: «Wir verfügen über gute Schutzkonzepte und ich kann mich voll auf die Lehrpersonen verlassen.» Sie hofft auch auf die Unterstützung der Eltern zählen zu dürfen, damit die Schule Reiden in dieser besonderen Zeit die gesteckten Ziele erreichen kann.

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Das neue Schulhaus Reiden-Mitte wird bezogen. Bild: i.-
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