Mit Maske im Klassenzimmer: Nico Zanin erzählt von seinem ersten Tag an der «grossen Kanti»

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«Ich finde es eigentlich gut, eine Maske zu tragen», sagt Nico Zanin. Bild: zvg

Der 12-jährige Nico Zanin war bis zu den Sommerferien Primarschüler in Wikon. Gestern fuhr er zum ersten Mal nach Sursee, wo er das sechsjährige Langzeitgymnasium besuchen wird. «Ich habe mich gefreut auf den ersten Schultag», sagt er zum ZT. Um 6.35 Uhr gings bereits los: Nico stieg in den Bus, mit einer Schutzmaske im Gesicht, und fuhr von der Kreuzung Wikon nach Reiden an den Bahnhof. In Sursee angekommen, nahmen er und ein paar Mitschüler erneut den Bus. Nico: «Man könnte aber auch zu Fuss gehen.» In der Kanti angekommen startete der erste Schultag mit einer Begrüssung in der Aula durch den Rektor. Der habe erzählt, welche Regeln und Schutzmassnahmen gelten: «Man muss sich oft die Hände waschen und die Desinfektionsmittel benutzen.»

Versteht man die Lehrer mit Maske?

In den Gängen und auf dem Pausenplatz müssten alle Personen Gesichtsmasken tragen. «Im Schulzimmer und in der Mensa, wenn wir essen, gilt dies aber nicht. Wenn man den Abstand von 1,5 Metern im Schulzimmer nicht einhalten kann, muss man ebenfalls eine tragen.»

Der Wikoner Schüler hat keine Probleme damit. «Ich finde es eigentlich gut, eine Maske zu tragen», sagt er. Da die Lehrkräfte am Langzeitgymnasium maskenfrei unterrichten, können die Schülerinnen und Schüler ihnen problemlos folgen. Nur in den Gängen müssen auch die Lehrpersonen eine Maske überziehen.

Die Maskenpflicht werde gut befolgt, sagt Nico. «Bis jetzt halten dies alle ein.» Seine neue Klassenlehrerin Jasmin Hunn findet er nett – und sie habe Humor. Die Mensa an der Kanti hat Nico Zanin auch schon kennengelernt. «Man konnte zwischen Spaghetti mit einem Salat und Hörnli mit Ghackets und Apfelmus wählen. Ich habe Hörnli genommen …», erzählt er.

Am ersten Schultag musste der frischgebackene Wikoner Gymischüler noch nicht büffeln. Es ging vor allem darum, sich an der Kantonsschule zurechtzufinden und weitere Regeln kennenzulernen. Das Handy müsse während des Unterrichts ausgeschaltet werden. «Auch die Mensa ist handyfreie Zone», sagt der Schüler. Zudem gab es einen Rundgang auf dem Schulgelände. «Das Schulhaus gefällt mir. Es ist sehr gross», sagt Nico. Gegen 15.30 Uhr endete der aufregende erste Tag. Heute Dienstag gehts mit Fächern weiter, die ihm – neben Mathe und dem Technischen Gestalten (TG) – besonders gefallen: «Ich freue mich auf den Sport in der Eishalle und ‹BG›». Wie bitte? «Bildnerisches Gestalten», erklärt der 12-Jährige flink. Aha, «Zeichnen»! Die Zeiten und die Begriffe ändern sich stetig.

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