Verein Grenzklang: Die Rückkehr von Violine und Cello

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Am Sonntag begrüssen das Ensemle «L’estro armonico» und Sabina Weyermann (Dritte von rechts) das Publikum. Bild: Matthias Zizelmann

Nach grosser Stille in den Räumen des Klosters St. Urban und anderen Konzerträumen in der Region erklingt endlich wieder Musik. Der Verein Grenzklang kann seine Konzertreihe am 30. August wieder aufnehmen. Präsidentin Sabina Weyermann freut sich riesig, wieder Publikum empfangen zu dürfen. Doch die Ungewissheit bleibt: «Wir wissen nicht, wie die Leute in der Region reagieren, ob sie Lust und den Mut haben, ans Konzert zu kommen, oder doch lieber den Sonntag im Freien verbringen.» Das letzte Konzert fand am 1. März statt. Danach fielen drei Auftritte der Pandemie zum Opfer. 

Wer sich am Sonntag in den Festsaal des Klosters St. Urban traut, wird reichlich belohnt. Zu Gast ist das Ensemble «L’estro armonico» aus Basel und Freiburg im Breisgau. Es bringt Prachtstücke aus der Barockzeit mit. Je ein Konzert für Oboe, Cembalo, Travers- und Blockflöte stehen auf dem Programm. Im wunderschönen Barocksaal bereitet das international besetzte Ensemble ein Fest für die Sinne. Virtuos und mit viel Spielfreude präsentieren die acht Musikerinnen und Musiker ein Programm mit Musik von J.S. Bach, F. Couperin, G.B. Platti und G.F. Telemann. 

Seit 2016 verfolgt der Verein das Ziel, Veranstaltungen mit Alter Musik zu organisieren und diese selbstständig oder in Zusammenarbeit mit Chören oder Institutionen durchzuführen. Seine Gründungsmitglieder sind auf Alte Musik spezialisierte Profis. Sie stehen sehr aktiv im Konzertleben und sind in namhaften internationalen Ensembles tätig. «Ich freue mich sehr, wieder mit anderen Musikern zu spielen. Das war lange nicht mehr möglich», so Sabina Weyermann, die am Sonntag ebenfalls auf der Bühne zu sehen sein wird. Einige Reservationen seien bereits eingegangen, doch es habe noch genügend Platz. 

Dankbarkeit ist im Moment grösser als gewohnt 

Obwohl die Planung zurzeit extrem schwierig sei, wolle sie nicht jammern. «Die Umstände erlauben uns, neue Sachen auszuprobieren. Ein kleineres Format ist gefragt», so Weyermann, die sich auf alle Konzerte freut. «Es ist jedes Mal ein Highlight. Im Moment ist man einfach nur dankbar, dass man wieder spielen kann.» Dankbar ist sie auch für die Förder- und Unterstützungsgelder, die während der Pandemie eingegangen sind. Für die drei Konzerte, die ausgefallen sind, hat der Verein gar Kurzarbeitsentschädigung erhalten. «Mit den Eintrittsgeldern können wir nur einen Bruchteil der Konzertkosten decken.» 

Das Restprogramm

30. August: «Les Nations» mit dem Enselmbe «L’Estro Armonico»

18. Oktober: «Birthday music for the Queen» mit dem Projektchor Chorus Conventus St. Urban und dem Grenzklang Barockorchester

21./22. November: Media Vita, Trauermusik von Bach und Telemann (Änderungen vorbehalten)

5./6. Dezember: Weihnachtsoratorium BWV 248, Teile I, III, V (Änderungen vorbehalten)

15./16. Dezember: Weihnachten im Schloss (Änderungen vorbehalten)

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