Die erste «Leihbar» öffnet in Luzern ihre Türen - ausleihen statt besitzen ist die Devise

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Die Leihbar Luzern ist ein neues Angebot der Albert Koechlin Stiftung (AKS). Das Leitungsteam auf einen Blick. Die Zweite von rechts (mit Wegweiser) ist die Leiterin Andrea Erzinger. (Bild: zVg)

Viele dürften es kennen: Man kauft einen Gegenstand, braucht ihn ein paar wenige Male – und danach verstaubt er irgendwo im Keller. Genau das soll mit der Leihbar Luzern vermieden werden. Nach dem Vorbild einer Bibliothek können diverse Alltagsgegenstände ausgeliehen werden, welche nur selten im Einsatz sind.

«Dank der Leihbar muss man künftig nicht jeden kaum benutzten Gegenstand selbst kaufen. Für den bescheidenen Preis von sechs Franken pro Monat hat man Zugriff auf ein beachtliches Sortiment von Haushalts- und Gartengeräten, Werkzeugen sowie Freizeitgegenständen, die nur selten zum Einsatz kommen», sagt Andrea Erzinger, die designierte Leiterin der Leihbar Luzern. Das entspreche nicht nur nachhaltigem Konsum, sondern schone auch Ressourcen und nicht zuletzt das Portemonnaie des Leihenden.

Die Leihbar Luzern ist ein neues Angebot der Albert Koechlin Stiftung (AKS). «Teilen ist eine einfache Lösung, wie wir unseren Wohlstand wahren können, aber weniger Ressourcen verbrauchen», sagt Patrick Ambord von der AKS. In vielen europäischen Städten funktionierten Leihläden bereits seit Jahren. Auch in der Schweiz existieren bereits einige solche Projekte wie beispielsweise die «LeihBar Bern», initiiert von der Stiftung für Konsumentenschutz, oder das «Leihlager» in Basel.

Die erste Leihbar im Kanton Luzern befindet sich in einem Lokal, in welchem die Stiftung bereits die offene Werkstatt «Tüftelwerk» betreibt. Jetzt seien weitere Räume frei geworden. Das Lokal ist bereits eingerichtet und das Leitungsteam feilt bis zur offiziellen Eröffnung an letzten Details.

Über 70 Gegenstände, die man sich borgen kann, stehen bereits zur Auswahl. Sie wurden der Stiftung geschenkt. Bis zu 200 sollen es dereinst sein. Vom Dörrex über die Bohrmaschine, die akkubetriebene Heckenschere oder die Kindertrage, die Schneeschuhe bis zur Tischkreissäge ist bereits ein vielfältiges Angebot vorhanden. «Weitere Sachspenden sind sehr willkommen», sagt Ambord.

Für den Betrieb sucht die Leihbar Luzern noch freiwillige Helferinnen und Helfer. Ebenso können selten genutzte, funktionstüchtige Gegenstände der neuen Institution übergeben werden. Auf der Webseite www.leihbar-luzern.ch sind eine Wunschliste sowie die Annahmekriterien veröffentlicht.

(pd/ben)

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