Seniorenzentrum Hardmatt: Der zweitletzte Schritt zur Fusion ist getan

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Der neue Vorstand freut sich über die gefasste Aufgabe (v. l.): Fritz Vonäsch (neu), Walter Schläfli (neu), Franz Dörig (neu), Jakob Scheibler (Präsident), Isabelle Meyer (neu) und Werner Kurth. Es fehlen: Nathalie Bolliger und Barbara Kressig (neu). Bild: rew

36 Mitglieder des Vereins Seniorenzentrum Hardmatt trafen sich am Donnerstagabend zu ihrer Mitgliederversammlung in der oberen Turnhalle in Strengelbach. Auf der Traktandenliste fanden sich gewichtig Punkte: Einerseits sollte der Weg für die Fusion mit dem Verein für Alterswohnungen geebnet werden, andererseits sollte der Vorstand des neuen Konstruktes gewählt werden. 

Einstimmiges Ja zur Vereins-Fusion 

Zwischen den beiden Strengelbacher Vereinen besteht seit Jahren eine enge Zusammenarbeit. Mit der Fusion können die zur Verfügung stehenden Mittel beider Vereine optimal genutzt werden. Das neue Konstrukt läuft unter dem Namen Verein Seniorenzentrum Hardmatt – der Verein für Alterswohnungen wird aufgelöst. Um die Fusion durchführen zu können, wäre eine Dreiviertelmehrheit notwendig gewesen. Rechnen war aber nicht nötig – alle anwesenden Stimmberechtigten stimmten für die Fusion, die rückwirkend auf den 1. Januar dieses Jahres gültig werden soll. Damit es soweit kommt, muss allerdings erst noch die Generalversammlung des Vereins für Alterswohnungen nächsten Donnerstag der Fusion zustimmen. 

Bereits gewählt ist der Vorstand des neuen Vereins. Halbwegs klar ist auch, wieviel die neu acht Vorstandsmitglieder verdienen sollen: Ein Kostendach von 30 000 Franken pro Jahr wurde vorgeschlagen. Für das bereits angefangene Jahr 2020 sollen noch maximal 15 000 Franken verwendet werden können. Jedes Mitglied des Vorstands sollte einen Fixlohn erhalten und den Mehraufwand variabel abgegolten bekommen. Dagegen regte sich Widerstand aus dem Kreis der Anwesenden: Ein Votant, der selbst jahrelang in einem der beiden Vorstände war, forderte ein Kostendach von maximal 20 000 Franken. Lediglich der Präsident soll einen fixen Betrag oder einen fixen Stundenlohn erhalten, alle anderen seien mit Sitzungsgeldern zu bezahlen. Das Votum erlitt allerdings mit lediglich zwei Stimmen Schiffbruch, nachdem sich Werner Kurth, Präsident des Vereins für Alterswohnungen, dagegen geäussert hatte. «Eines muss klar sein: Was für die Arbeit bezahlt wird, ist eigentlich kein Lohn», sagte Kurth. 

Hohe Fluktuationsrate bei den Angestellten 

Roger Müller, Geschäftsführer des Alterszentrums, stellte im Verlauf der Versammlung die Jahresrechnung und weitere Zahlen rund um das Alterszentrum und den Verein vor. Müller konnte einen Jahresgewinn von rund 57 000 Franken präsentieren. Aufhorchen lies die hohe Fluktuationsrate: Bei 64 Angestellten aus 12 Nationen gab es innert Jahresfrist 26 Ein- und Austritte, wobei besonders der Pflegebereich von der hohen Fluktuation betroffen ist. Müller führt dies unter anderem auf den Fachkräftemangel zurück. «Viele junge Fachkräfte bleiben nur eine kurze Zeit, bilden sich weiter und gehen dann wieder. Lernende schlagen nach ihrer Ausbildung teilweise eine ganz andere Richtung ein.» 

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