Der SC Zofingen beweist Geduld und gewinnt

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Auch von vier Gegenspielern nicht zu stoppen: Der einzige Torschütze Noel Ott, der später verletzt raus musste. (Bild: Otto Lüscher)

Letztlich benötigte der SC Zofingen im Spiel gegen die Blue Stars aus Zürich einen Geniestreich von Noel Ott, um als Sieger vom Feld zu gehen. Der Schweizer Beachsoccer-Nationalspieler, der früh eingewechselt worden war, wurde in der 62. Minute zentral etwa 20 Meter vor dem Tor angespielt, tanzte einen Gegenspieler aus und schlenzte das Leder am chancenlosen Gäste-Keeper Rosario Filippone vorbei ins Netz. «Vom Beachsoccer bringt Noel alle technischen Voraussetzungen mit und körperlich ist er auch fit», freute sich SCZ-Captain Manuel Weber mit seinem Teamkameraden.

Der Matchwinner wird zum Pechvogel

Der Treffer von Ott kam für die Einheimischen einer Erlösung gleich, denn von Beginn weg drückten sie. Die Thutstädter kombinierten sich gegen tiefstehende Zürcher ein ums andere Mal sehenswert vor oder in den gegnerischen Strafraum. Doch entweder kam der letzte Pass nicht an oder auch beste Möglichkeiten blieben ungenutzt. Dabei sündigte fast die gesamte Zofinger Offensivabteilung. Die beste Chance bot sich in der 24. Minute Stürmer Anel Hodzic, der aus nächster Nähe am stark reagierenden Filippone scheiterte. Und die eher uninspiriert und fast aussschliesslich mit langen Bällen operierenden Gäste mussten sich nicht nur in dieser Situation bei ihrem Torhüter bedanken, dass sie die Null in die Pause retten konnten. «Wir haben bereits in der ersten Hälfte zwei, drei Topchancen», so Manuel Weber, «nutzen sie aber nicht, weil im Abschluss die letzte Überzeugung fehlt.»

Nach dem Seitenwechsel brauchten die Gastgeber einige Minuten, um wieder in Fahrt zu kommen. Der goldene Treffer in Minute 62 war dann aber hochverdient. Noel Ott konnte sich darüber aber nicht lange freuen, denn nur fünf Minuten später musste er verletzt das Feld verlassen. Das kostete den Thutstädtern etwas an Schwung. Ausserdem erwachten die Gäste nun auch endlich und versuchten sich in konstruktivem Aufbauspiel. Das eine Team lässt etwas nach, das andere legt ein bisschen zu und schon hätte die Partie kippen können. «Wenn du sie vorne nicht machst...», sagte Manuel Weber lapidar.

Zwei brenzlige Situationen in der Schlussphase

Dem Ausgleich am nächsten kamen die Blue Stars in der 69. Minute, als sie mit einem Lob knapp das SCZ-Gehäuse verfehlten, beziehungweise in der Nachspielzeit, in der Goalie Jeffrey Bossert eingreifen musste. Eine Punkteteilung wäre allerdings nicht gerecht gewesen, denn über weite Strecken dominierten die Zofinger und kreierten immer wieder erfolgversprechende Situationen – auch in der Schlussphase. «Wir haben es selber spannend gemacht», erklärte Manuel Weber, «wenn wir es sauber zu Ende spielen, haben wir ab der 70. Minute mit einem grösseren Polster Ruhe.»

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