Wie geht Quarantäne für Kleinkinder?

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Ist Quarantäne für Kinder (im Bild Kindergarten in Suhr) unter sechs Jahren überhaupt machbar?Bild: Key

Aufgrund der Covid-19 Pandemie wird vermehrt eine zehntägige Quarantäne für Menschen angeordnet, die mit positiv getesteten Personen in Kontakt waren. Diese Massnahme ist vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) vorgeschrieben und gilt für die gesamte Bevölkerung. Dies sei aufgrund des derzeitigen Wissensstands grundsätzlich wichtig und richtig, schreibt Grossrätin Cécile Kohler (CVP) in einer Interpellation. 

Doch diese Anweisungen gelten auch für Kinder, wenn sie beispielsweise aufgrund einer Erkrankung ihrer Kindergartenlehrperson in Quarantäne müssen. Das heisst: Nur das Kind muss in Quarantäne, nicht aber seine Eltern oder Geschwister. So müsse beispielsweise ein fünfjähriges Kind während zehn Tagen mehrheitlich alleine in seinem Zimmer bleiben, dort essen und dürfe nur mit genügendem Abstand mit der Familie zusammen sein, schreibt Kohler. Die Kontaktpersonen seien zudem aufgefordert, Schutzmasken zu tragen, wenn der Sicherheitsabstand nicht eingehalten werden kann. 

Quarantäneregel für kleine Kinder kaum durchsetzbar 

Es werde kaum möglich sein, dass ein Kindergartenkind die Quarantäneregeln einhält und ebenso werde es «für die Eltern nur schwer möglich sein, ihr Kind genügend auf Abstand zu halten», ist Kohler überzeugt. Hinzu kommet, dass Kinder gemäss der UN-Kinderrechtskonvention sowohl ein Recht auf Partizipation, Bildung als auch auf Freizeit und Spiel haben. Kohler betont in ihrem Vorstoss: «Die UN-Kinderrechte verlieren ihre Gültigkeit nicht durch die Covid-Pandemie.» 

Für sie ist klar: «Es ist nicht im Sinn des Kindeswohls, wenn ein Kind ohne Krankheitssymptome während zehn Tagen ‹eingesperrt› ist und auch nicht in Begleitung eines Elternteils vor die Haustüre oder auf den Spielplatz darf.» Dies sollte erlaubt sein, aber natürlich ohne Kontakte mit anderen Personen. 

Deshalb richtet Kohler jetzt zahlreiche Fragen an die Regierung. So will sie wissen, wie der Ermessensspielraum bei der Anordnung von Quarantäne für Kinder von 0 - 6 Jahren im Aargau angewendet werde. Aber auch, innert welcher Frist das kantonale Contact-Tracing Center mit den Eltern Kontakt aufnehme und welche Unterstützung Eltern erhalten. Schliesslich fragt Kohler: «Wie werden die Kinderrechte und das Kindeswohl im Rahmen der Quarantäne gewährleistet?» 

Dreiwöchige Maskenpflicht an der Oberstufe Sins 

Derweil wurde gestern bekannt, dass der Kanton nach Coronafällen an der Oberstufe Sins auf dem ganzen Schulareal eine dreiwöchige Maskenpflicht einführt. Dies, weil sich die Ansteckungen der Infizierten nicht ausschliesslich auf das Schullager zurückführen lasse und auch das Schulgelände als wahrscheinlicher Ansteckungsort in Frage komme, so das Aargauer Gesundheitsdepartement. 

Bisher 28 positiv getestete Personen 

Bisher wurden 28 Personen positiv auf das Virus getestet, nachdem es zu ersten Ansteckungen nach einem Klassenlager gekommen war. In der Folge hat der Kanton eine zehntägige Quarantäne für 130 Schülerinnen und Schüler, über 10 Lehrpersonen sowie über 60 familiäre und ausserschulische Kontaktpersonen verhängt. 

Grundsätzlich gelten Kinder im Vor- oder Schulalter untereinander nicht als enger Kontakt, wenn keine Häufung von Fällen vorliegt. Diese Häufung sei an der Oberstufe Sins aber gegeben, deshalb hätten der Kantonsärztliche Dienst sowie das Contact Tracing Center Quarantänemassnahmen angeordnet, teilt der Kanton mit. Die Maskenpflicht in Sins gilt bis Sonntag, 4. Oktober, für alle Personen auf dem Schulareal. Schon an der Kanti Wettingen wurde nach Ansteckungen eine befristete Maskenpflicht eingeführt. Die Erfahrungen damit seien positiv, so Kantonsärztin Yvonne Hummel. 

Ihr Eintrag wird nach einer Überprüfung online gestellt.

Danke Kempi

B. Hofer
schrieb am 18.09.2020 14:26
Kempi, jetzt fällt es mir wie Schuppen von den Ohren - klar du hast recht! Und ich dachte immer es sei Eis am Stiel gemeint! Wie blöd bin ich den - imfau!;-)
P.S. Ich habe übrigens immer noch Ilse - und niemand will se….?

Raffiniert!

Kempi
schrieb am 18.09.2020 11:50
Hey Leute, habt ihr es wirklich nicht bemerkt? Bühler schreibt mit Absicht in schlechtem Deutsch, auf dass man ihn erkennen möge. Ja, der Ueli pflegt einen ganz eigenen, feinen Humor :-D !

Homeoffice

Ueli Bühler
schrieb am 18.09.2020 11:01
Nein Rentner. Es hat auch Arbeitslose unter den Schreibern. Sie sollten ihre Zeit eigentlich mit der Stellensuche vertreiben. Lieber den Leuten die Fehler aus grauer Vorzeit vorhalten. Der mit dem Stiel habe ich schon 1000 mal unter die Nase gerieben bekommen. ist noch nie jemand auf die Idee gekommen es könnte absichtlich so geschrieben worden sein. Dafür scheint die Intelligenz aber nicht zu reichen.

Kommentare

Beobachter
schrieb am 18.09.2020 09:18
Seid ihr alle in Quarantäne, ( siehe Titel dieses Artikels )
oder seid ihr so produktiv weil ihr alle Homeoffice macht?

Grüsse von Ilse

B. Hofer
schrieb am 17.09.2020 14:41
Hallo Zusammen. Ich darf euch liebe Grüsse von meiner Freundin Ilse ausrichten und sie meint, einfach mal Butter bei die Fische. Herr Bühler soll doch mal kräftig durchatmen vor dem nächsten Auftritt - sagt Ilse - imfau!;-)

Sorry...

Ron
schrieb am 17.09.2020 14:12
für die Verwechslung. Anscheinend hat Ihre Frau dummerweise den gleichen Schreib-STIEL wie Sie ;-) Welch' ein Zufall :-)

Das tut weh!

Kempi
schrieb am 17.09.2020 14:07
Phuuuuu! Bühler, der deutschen Sprache kaum mächtig, zitiert Goethe - das tut weh. Ganz besonders auch deshalb, weil er das berühmte Zitat des grossen deutschen Dichters bemüht, das ständige Wiederholungen einer Meinung entkräftet. Er, U. Bühler, der seit Monaten ständig die gleichen Phrasen drescht.

Durcheinander?

Ueli Bühler
schrieb am 17.09.2020 13:46
Tja Ron. Sie haben auf den Post von meiner Frau eine Antwort gegeben. Eine äusserst unqualifizierte zudem noch! Es ist nicht Ihre Aufgabe mich oder meine Frau zu korrigieren. Schreiben Sie doch Ihre Meinung zu den Artikeln. Dass ist der einzige und auch wirkliche Zweck dieser Kommentare. Persönliche Animositäten spielen dabei keine Rolle. Da Sie keine Meinung zu den Themen zu haben scheinen. ist es nicht erforderlich Ihren Senf auf jegliche Kommentare abzugeben.
Gegner glauben uns zu widerlegen, indem sie ihre Meinung wiederholen und auf die unsre nicht achten. Johann Wolfgang von Goethe

Ihre Frau?

Ron
schrieb am 17.09.2020 11:47
Habe ich irgendwo Ihre Frau erwähnt? Hm.... Wo denn? Ich glaube, Sie sind echt durcheinander.

Herr Bühler

B. Hofer
schrieb am 17.09.2020 11:46
Ihr Unterhaltungswert steigt von Tag zu Tag - und im Gegenzug sinkt Ihre Glaubwürdigkeit ins Unermessliche! Mit Mitleid ist Ihnen auch nicht geholfen, aber langsam mache ich mir tatsächlich Sorgen um Ihren Zustand - imfau!

Aufregen?

Ueli Bühler
schrieb am 17.09.2020 11:27
Bitte lassen Sie meine Frau aus dem Spiel. Ron Sie sollten doch wissen dass dieser Schuss meistens nach hinten los geht! Sie kann nichts für meine Beiträge. Frau Hofer Sie sind nicht nur in meinen Augen eine ganz schlechte Kommentarschreiberin. Das Beispiel mit meiner 92 Jährigen Nachbarin spricht für sich. Ich darf Ihnen gar nicht sagen was ihre Antwort auf Ihre Mee - too Beleidigung war. Diese war nicht druckreif!B. Hofer
schrieb am 25.08.2020 19:25
…Kempi vergiss bitte nicht, er hat eine Frau umarmt während des Lockdowns und das macht ihn zum Held! Ich frage mich nur, ob das die liebe Frau auch wirklich wollte. Ein «MeToo - Trauma» wird die Folge sein - imfau!
Bravo, eine wahre Meisterleistung der Verunglimpfung von allen die den Alten Menschenbeigestanden sind in dieser schwierigen Zeit!

Cabaret!

B. Hofer
schrieb am 17.09.2020 11:07
Wer fehlt in dieser lustigen Truppe von Marco Rima und Andreas Thiel noch? Mein Tipp steht fest - imfau!;-)

Oooh Ueli...

Ron
schrieb am 17.09.2020 10:58
schön ruhig bleiben und nicht aufregen :-)

Polo Hofer

Ueli Bühler
schrieb am 17.09.2020 10:43
Hier ein Spruch von Polo: Lieber übermüdet als überwacht. Ich schreibe seit langem nur noch mit meinem Namen!

Frau Hofer

B.R.
schrieb am 17.09.2020 10:23
Ein Witz von meiner Grossmutter:
Warum können Frauen nicht boxen?

Weil sie keine Rechte haben.
Wer Nichts weiss sollte seine klappe halten! Ich bin NICHT Herr Bühler.
Sie müssen mich mit jemandem verwechseln, den das interessiert

«Wer viel lügt…

B. Hofer
schrieb am 17.09.2020 09:05
…braucht ein gutes Gedächtnis» Zitat von meinem Freund Polo Hofer selig.

Wie Bitte

B.R.
schrieb am 17.09.2020 07:37
B. R. ist nicht Herr Bühler. Um die Fairness zu wahren sollten nicht alle Beiträge, als von Herrn Bühler verfasst, klassifiziert werden. Das ist gegenüber den Schreibern nicht sehr Fair! Zudem gibt es viele Familien die an einem Dienstag ins Hallenbad gehen. Genau aus dem Grund weil wenig los ist!

@ B.R. Bühler

B. Hofer
schrieb am 16.09.2020 14:14
Musste Ihr armes Enkelkind den Kopf hinhalten, damit Sie sich wieder mal über die Corona-Massnahmen aufregen konnten? Traurige Geschichte! Und - Familien an einem (Schule!) Dienstag im Hallenbad…? Diese Geschichte ist faul - imfau;-)

Enkeltochter hinterlegen?

Ron
schrieb am 16.09.2020 12:43
Also, dass Sie die Enkeltochter hinterlegen mussten, das geht natürlich schon zu weit, Herr Bühler ;-)
Übrigens hoffe ich, dass Sie keine grösseren Probleme haben im Leben.

@ B.R. Bühler

Kempi
schrieb am 16.09.2020 10:13
Warum sollte das Hallenbad die Kontaktdaten erst aufnehmen, wenn sie einen Coronafall verzeichnen und weshalb soll die Aufnahme von diesen Daten Schikane sein? Wir geben unsere Daten bisher schon an vielfältiger Stelle an und beschweren uns nicht darüber.
Die beiden Familien sind vermutlich entnervt wieder abgezogen, weil Sie die Kasse offensichtlich mit Ihrer unnötigen und langen Nörgelei blockiert haben.
Übrigens, um auf eines Ihrer Lieblingsthemen Bezug zu nehmen: Ihr Geschreibsel hat mit Ihrem Kommentartitel "Quarantäne" gar nix zu tun.

Quarantäne

B.R.
schrieb am 16.09.2020 09:24
Gestern waren wir mit unserer 5-Jährigen Enkelin im Hallenbad Rothrist. Wir mussten unsere Kontaktdaten inklusive der Enkeltochter hinterlegen. Ich Fragte die Mitarbeiterin warum ist das so. Hatten sie Fälle von Corona. Nein sagte sie. Aber der Kanton habe dies so verfügt. In der Zeit als ich dort an der Kasse war sind mindestens 2 Familien wieder gegangen weil sie die daten und die allfälligen Folgen nicht in Kauf nehmen wollten. Meine Befürchtung ist solange diese Schikanen noch bestand haben werden sind nur wenige bereit in die Hallenbäder zu gehen.
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