Der Bezirk als «Wetterecke» in der Frage des Vaterschaftsurlaubs

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Symbolbild (Shutterstiock)

Nicht in Bern, sondern im «Pöstli» Rothrist hatten sich gestern die Granden der SVP – unter ihnen Kampagnenleiterin und St.-Galler-Nationalrätin Esther Friedli – zur Kommentierung der nationalen Abstimmungsresultate versammelt. Jenes des Bezirks Zofingen zur Begrenzungsinitiative dürfte als leichter Trost zur Kenntnis genommen worden sein. Die SVP-Hochburg, die politische «Wetterecke» der Schweiz, hat mit 47,8 Prozent der Stimmen Ja gesagt. 

Freude über das nationale Resultat bei der Aargauischen Industrie- und Handelskammer. «Mit dem heutigen Nein zur Kündigungsinitiative werden weder die Schweizer Wirtschaft, der Wohlstand noch die Arbeitsplätze unnötig gefährdet», sagt Direktor Beat Bechtold. 

Dem Ruf der Wetterecke wurde der Bezirk bei der Abstimmung über den Vaterschaftsurlaub mit 52,3 Nein-Stimmen gerecht. Mehr Nein als Ja verzeichnete man auch im Bezirk Kulm, ebenso in Muri und Zurzach. Im Bezirk Zofingen gab es Ja-Überschüsse in Aarburg, Kölliken (50,06 Prozent), Oftringen und Zofingen. 

Das Energiegesetz und die kleinen Gemeinden  

In den Aargau und zum kantonalen Energiegesetz: Hier obsiegten die kleinen ländlichen Gemeinden für einmal über die Agglomerationen und Städte. Im Bezirk Zofingen sagten 55,7 Prozent nein – ein Ja (54,3 Prozent) gab es lediglich in der Stadt Zofingen. Die Gründe liegen auf der Hand. Zum einen sind beim Abschied von fossilen Energieträgern viele Eigenheimbesitzer und deren Portemonnaie betroffen. Zum anderen gibt es in kleinen Gemeinden nur individuelle Lösungen – Fernwärme-Versorgungen rechnen sich nicht. Der Einzelne muss handeln. 

Freude am Resultat der Abstimmung «neue Führungsstrukturen der Aarauer Volksschule» (Abschaffung der Schulpflegen) hat die Zofinger Bildungspolitikerin und FDP-Grossrätin Sabina Freiermuth. Die 56,5 Prozent Ja auf kantonaler Ebene wurden im Bezirk Zofingen mit 60,1 Prozent übertroffen. In Bottenwil, Kirchleerau, Reitnau, Staffelbach, Uerkheim und Wiliberg hätte man allerdings gerne an der Schulpflege festgehalten. 

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