Diese SP-Kandidatinnen und -Kandidaten aus dem Bezirk treten zu den Grossratswahlen an

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1 Rahela Syed
2 Rolf Walser
3 Michael Wacker
4 Helena Taiana
5 Sascha Antenen
6 Chantal Bürli
7 Urs Berger
8 Muriel Fiechter Oberholzer
9 Lukas Fankhauser
10 Silan Kunz
11 Andreas von Gunten
12 Rahel Pauli
13 Reto Bleisch
14 Sandra Steiner
16 Mario Cadinu

Fragen

1. Warum bewerben Sie sich für einen Sitz im Kantonsparlament? 

2. Welche drei Charaktereigenschaften zeichnen Sie besonders aus? 

3. Für welches konkrete Zukunftsprojekt im Kanton wollen Sie sich besonders einsetzen? 

4. Welche Vorschrift oder welches Gesetz würden Sie abschaffen, wenn Sie könnten – und warum? 

5. Welche politische Figur (zeitgenössisch oder historisch) hat Sie nachhaltig geprägt – und warum? 

6. Die SP bewegt sich im Dilemma zwischen Regierungs- und Oppositionspartei. Welches Image ist besser für die Partei – und wieso? 

 

1 Rahela Syed, 1968, Zofingen, Soziologin, Volkswirtin, Stadträtin. Bisher seit 2017

1. Ich möchte mich weiterhin einsetzen für die Anliegen der verschiedenen Bevölkerungsgruppen, das gute Zusammenleben in der Gesellschaft, die Gesundheitsförderung, die Gleichstellung und eine starke Bildung in staatlicher Hand, damit die Chancengleichheit gewährleistet werden kann. 

2. Ich bin verantwortungsbewusst gegenüber dem Gemeinwohl, authentisch und zuverlässig. 

3. Für die gesundheitspolitische Gesamtplanung, also für ein bedarfsgerechtes, qualitativ gutes, für alle bezahlbares Gesundheitssystem, die Gesundheitsförderung und die Prävention, die ärztliche Grundversorgung, genug Pflegepersonal, einen bezahlbaren Aufenthalt in Pflegeheimen und Stärkung des Gesundheitsbewusstseins. 

4. Diese Frage kann ich so nicht beantworten. Wichtig ist, dass Gesetze so ausgestaltet werden, dass die Chancengerechtigkeit gewährleistet werden kann, ein Leben in Würde ermöglicht wird und der Umweltschutz genügend berücksichtig wird. 

5. Es gibt keine bestimmte Figur, die mich geprägt hat, sondern eine Kombination verschiedener Persönlichkeiten. Dankbar bin ich beispielsweise all jenen Menschen, die sich über Generationen für das Frauenstimmrecht eingesetzt haben.  

6. Imagepflege ist wichtig, aber noch wichtiger ist es, sich für die richtige und wichtige Sache einzusetzen, unabhängig davon, ob man sich in der Regierungs- oder Oppositionspartei bewegt. 

 

2 Rolf Walser, 1968, ­Aarburg, Schulleiter, Gemeinderat. Bisher seit 2020.

1. Ich sitze bereits im Grossen Rat, habe mich in verschiedene Dossiers eingearbeitet und würde meine Arbeit sehr gerne fortführen. Ich kenne viele Anliegen der Bevölkerung und kann mich auch mit meinen politischen Erfahrungen aus dem Gemeinderat gut einbringen. 

2. Beharrlichkeit, Verlässlichkeit, Gespür für das Machbare. 

3. Für die Realisierung der Massnahmen gemäss der Gesamtverkehrsstrategie mobilitätAARGAU. Nachhaltige Mobilitätskonzepte sorgen für Lebensqualität in den Siedlungen und Zentren. Der Anteil Fuss- und Veloverkehr am Gesamtverkehr muss erhöht werden, um den Kapazitätsengpässen im öV und im MIV (motorisierter Individualverkehr) zu begegnen sowie die Ortskerne zu entlasten. Die geplanten Velovorzugsrouten sollen rasch umgesetzt werden. 

4. Für ein geordnetes Zusammenleben sind Vorschriften und Gesetze unabdingbar. Wie sie ausgestaltet sind liegt in der Hand des Gesetzgebers. Die Mehrheit entscheidet. Gesetze gehören nicht abgeschafft, aber bei Bedarf angepasst. 

5. Willi Ritschard war dank seiner einfachen Herkunft und grossem Charisma ein glaubwürdiger Vertreter und Vorbild der Arbeiterschicht. Er hat sich nie verbogen, um zu gefallen und wurde über Parteigrenzen hinweg geschätzt und geachtet. Man hörte ihm zu. 

6. Die SP ist ganz klar Regierungspartei. Wir übernehmen Verantwortung und gestalten die Zukunft tatkräftig mit. 

 

3 Michael Wacker, 1967, Zofingen, Einwohnerrat, Gartenbautechniker. Neu 

1. Ich möchte mitbestimmen und für diejenigen eintreten, welche in der Gesellschaft nicht immer eine starke Stimme haben. Damit der Aargau für alle lebenswert ist. 

2. Beharrlich, konsequent und manchmal etwas unbequem. 

3. Es gibt für mich kein konkretes Zukunftsprojekt. Wichtig ist aus meiner Sicht die konsequente Förderung der Biodiversität, bezahlbarer Wohnraum für alle, das Thema Prämienverbilligungen, Tagesschulen sowie sichere Löhne. Als Fachmann für naturnahen Gartenbau sehe ich täglich die Auswirkungen der Klimaveränderung. Daher ist die Auseinandersetzung mit diesem Thema für mich sicher mit höchster Priorität zu gewichten. 

4. Den § 73 im kantonalen Einführungsgesetz zum ZGB. Dieser verunmöglicht das Pflanzen von Bäumen auf heute normalen Grundstücksgrössen. 

5. Das sind mehrere: Jean Ziegler, Helmut Hubacher oder Urs Hofmann, sowie Willy Brandt, Helmut Schmidt oder Gregor Gysi. Sie alle waren oder sind hervorragende Debattierer, aber auch fähig, konstruktive Politik zu machen.

6. Die Frage ist falsch, weil sie sich nicht stellt. In der Politkultur der Schweiz ist es von Vorteil, in der Regierung vertreten zu sein. Die unterschiedlichen Rollen der Exekutive und Legislative bieten genug Spielraum für eventuelle Oppositionsrollen. Konstruktive Politik ist in der Exekutive eine Selbstverständlichkeit, in der Legislative mit Sicherheit zielführender als Opposition. 

 

4 Helena Taiana, 1964, Staffelbach, ­Beraterin. Neu 

1. Ich habe Freude, mich mit aktuellen gesellschaftspolitischen Themen auseinanderzusetzen. Als mögliches Mitglied des Kantonsparlaments kann ich meine Expertise, insbesondere bei sozial- /wirtschaftspolitischen Fragen, aktiv einbringen. 

2. Analytisches-vernetztes Denken, lösungsorientiertes Handeln, Durchsetzungsvermögen. 

3. Ich setze mich für eine wirkungsvolle resp. gerechte Sozial- und Wirtschaftspolitik ein. Wichtig in diesem Kontext ist zudem, die Chancengleichheit der zugewanderten Bevölkerung zu fordern und zu institutionalisieren. 

4. Die Anwendungsbereiche der Gesetze resp. Verordnungen sind auf verschiedenen Ebenen teilweise diskriminierend. Dies führt in der Praxis zu behördlichen Hürden und Unsicherheiten bei den Betroffenen. Diesbezüglich kommen mir das Ausländergesetz sowie das Einbürgerungsgesetz in den Sinn. Diese gilt es zu überarbeiten. 

5. Bereits als Kind konnte ich mit meinem Vater an politischen Runden – natürlich als stille Zuhörerin – teilnehmen. Das engagierte Politisieren hat mich als Kind sehr beeindruckt und fasziniert und natürlich auch nachhaltig geprägt. 

6. Tatsache ist, dass die SP erfolgreich in der Regierung vertreten ist und repräsentiert eine starke und solide Wählerschaft, welche bei den letzten Wahlen sogar zulegen konnte. Somit ist erkennbar, dass die Regierungsarbeit der SP geschätzt und wählerstark unterstützt wird.  

 

5 Sascha Antenen, 1990, Zofingen, Politischer ­Sekretär. Neu

1. Ich will mich zusammen mit meiner Partei für einen lebenswerten Aargau einsetzen. 

2. Zwei reichen: links und nett. 

3. In den letzten Jahren haben vor allem hohe Einkommen und grosse Unternehmen von bürgerlichen Steuersenkungen profitiert. Die fehlenden Einnahmen führten zu Abbaumassnahmen, welche die breite Bevölkerung trafen. Beispielsweise hohe Hürden für Prämienverbilligungen, wegrationalisierte Bildungsangebote oder die gestrichene Fachstelle für Gleichstellung. Es ist an der Zeit, das Einnahmeproblem anzugehen. Dafür müssen die Steuergeschenke und Abbaumassnahmen rückgängig gemacht werden. 

4. Den Absatz 3 in §4 im Gastgewerbegesetz. Denn auch wenn inzwischen Gemeinden das Tanzverbot umgehen können, ist es Zeit, dass 2020 dieser alte Zopf kantonal abgeschafft wird. Feiern soll im ganzen Kanton vor religiösen Feiertagen möglich sein. 

5. Seit über 10 Jahren bin ich in der SP aktiv, inzwischen auch beruflich. In dieser Zeit durfte ich viele Persönlichkeiten kennenlernen, die mich politisch prägten und noch immer prägen. Ich bin froh einer Partei anzugehören, die personell so vielseitig besetzt ist und möchte mich nicht auf jemanden beschränken. 

6. Da die SP in der Regierung vertreten ist, ist sie per Definition eine Regierungspartei. Innerhalb der Partei gab es keine Gegenwehr, auch dieses Jahr zu den Regierungsratswahlen anzutreten. Ich sehe da kein Dilemma. 

 

6 Chantale Bürli,1984, Kölliken, ­Bereichsleiterin. Neu

1. Ich kandidiere, weil ich mich für einen solidarischen Aargau einsetzen will, für einen Kanton Aargau, der allen Menschen Perspektiven bietet. Zudem sind im Kanton Aargau sowohl Frauen (mit 47 Frauen zu 93 Männer) wie auch Junge untervertreten. Ich will meine Zukunft mitgestalten. 

2. Ich bin zielstrebig und setze mich beharrlich und gerne gemeinsam mit andern für eine Sache ein. 

3. Meine zentralen Anliegen sind Chancengleichheit bei Bildung, gute undbezahlbare Gesundheitsversorgung und soziale Sicherheit sowie eine fortschrittliche Familienpolitik. 

4. Als Velofahrer*in gibt es eine Busse von 20 Franken für das Loslassen der Pedale – es gibt doch nichts Schöneres beim Radfahren. 

5. Ich bin weniger von einzelnen Menschen geprägt, viel mehr beeindrucken und motivieren mich alle Menschen, die sich stark für andere machen und die sich mutig auch für unpopuläre, aber umso wichtigere Themen einsetzen. Am ehesten von Eleanor Roosevelt; sie machte sich stark für Frauen (in der Arbeitswelt und Politik) und unterstützte die Gewerkschaften in Zeiten, in denen Gewerkschafter verfolgt wurden. 

6. Momentan Regierungspartei, solange wir die Regierungspolitik angemessen mitgestalten und verantworten können.  

 

7 Urs Berger, 1967, Murgenthal, Informatiker, Webdesigner. Neu

1. Die Bevölkerung soll im Grossen Rat abgebildet sein. So sind Menschen, welche an der Grenze zur Armut oder in Armut leben, kaum vertreten. Auch Menschen, welche IV, Hilflosenentschädigung oder Ergänzungsleistungen beziehen, haben keine Lobby. All diesen Menschen will ich eine Stimme geben und ihnen Gehör verschaffen. 

2. Hartnäckig, sozial, überlegt. 

3. Ich setzte mich für einen Kanton ein, in welchem kein Mensch in Armut leben muss. Das aktuelle Sozialhilfe- und Präventionsgesetz muss überarbeitet werden. 

4. Der öffentliche Verkehr soll für alle gratis sein. Dies dient dem Umweltschutz und unserer Natur. 

5. Dietrich Bonhoeffer. Er liess sein Leben im Kampf gegen den Faschismus, die Unterdrückung und für die Freiheit der Menschen. 

6. Da würde ich gerne den Joker einsetzen. Die SP soll beides sein und je nach Thema agieren können. 

 

8 Muriel Fiechter Oberholzer, 1979, Rothrist, Unternehmerin. Neu 

1. Ich möchte für diejenigen einstehen, deren Stimme schnell überhört wird. Es stört mich, dass es in der Politik von heute nur noch um Geld geht – der Mensch ist in den Hintergrund gerückt. 

2. Kooperativ – sprachgewandt – authentisch. 

3. Bildungschancen für alle. Eine Ausbildung ist das wichtigste Rüstzeug für die Zukunft. Wir dürfen niemanden davon ausschliessen – egal, woher er/sie kommt. 

4. Etwas weniger Föderalismus würde der Schweiz in gewissen Bereichen guttun. Ich denke hier an die kantonalen Unterschiede im Schulsystem, bei den Steuern oder auch aktuell bei den Corona-Regelungen. Das könnte auch einfacher gehen. 

5. Geprägt hat mich niemand wirklich. Wenn ich jemanden nennen müsste, dann wäre es Cédric Wermuth. Auch wenn ich nicht immer seiner Meinung bin: Wenn jemand als 13-Jähriger bereits politisch aktiv ist und sich auch heute noch mit Herzblut der Politik widmet, verdient das unsere Anerkennung. 

6. Die Regierungspartei. Die SP muss in der Regierung mitreden und mitgestalten können. Gleichzeitig soll sie sich einem konstruktiven Dialog mit anderen politischen Richtungen nicht verschliessen. Der Ton in der Politik darf ruhig etwas weniger ruppig werden. 

 

9 Lukas Fankhauser, 1964, Zofingen, Personalfachmann. Neu 

1. Mit meinen Fähigkeiten und nach meinen Möglichkeiten möchte ich einen Beitrag für unsere Gesellschaft leisten. Dabei ist es mir wichtig, über die Parteigrenzen hinweg nach Lösungen zu suchen, die für alle hilfreich sind und zur Chancengleichheit für alle beitragen. 

2. Ich bin empathisch, kann gut zuhören, verschiedene Informationen miteinander verknüpfen und daraus mögliche Lösungsansätze formulieren. Ich bin sehr belastbar. Auch in hektischen Situationen bleibe ich ruhig und besonnen. Ich bin lösungsorientiert. Bei komplexen Fragestellungen suche ich nach dem für die Sache dienlichsten Weg. 

3. Als Ergänzung zu Angeboten für ausserfamiliäre Kinderbetreuung im Vorschulalter braucht es unbedingt freiwillige, öffentliche Tagesschulen. Dies wäre ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer echten Gleichstellung und Chancengleichheit. 

4. Wenn ich könnte, würde ich die Wehrpflicht abschaffen und die Freiwilligkeit einführen. Militärdienst und Zivildienst sollten gleichwertig behandelt werden. 

5. Alt Bundesrat Moritz Leuenberger. Seine humorvolle und doch tiefgründige Art, der Bevölkerung Dinge zu erklären, haben mich sehr beeindruckt. 

6. Bei der Regierungsbeteiligung, geht es um mehr als um Imagebewirtschaftung. Die Zusammenarbeit mit anderen Regierungsparteien ermöglicht es der SP, ihre Werte der Gesellschaft nachhaltig zugutekommen zu lassen. 

 

10 Şîlan Kunz, 1991, Zofingen, Juristin. Neu

1. Dies ermöglicht mir, meinen Heimatkanton mit meinen politischen Anliegen zu gestalten und zu prägen. Auch ist es mit wichtig, dass die jüngere Generation im Kantonsparlament vertreten ist und mit innovativen Ideen den politischen Kantonsalltag mitentwickelt. 

2. Hilfsbereit, fleissig und willensstark. 

3. Die Förderung der Chancengleichheit im Kanton. Sei es ist der Bildung oder auf dem Arbeitsmarkt, die Bürgerinnen und Bürger im Aargau sollen den gleichen Zugang darauf haben unabhängig von ihrem Alter, Geschlecht, sexueller Orientierung oder ihrer Herkunft. 

4. Optimiert werden muss dringend der Einkommenssatz gemäss § 5 KVGG von 17 Prozent. Diese Belastung der Gesundheitskosten für einkommensschwache Familien ist gewaltig und führt zu geringeren Beiträgen durch die Prämienverbilligung. 

5. Die kurdische Politikerin Leyla Zana hat mich bereits als Kind sehr fasziniert. Eine mutige Frau, welche stets ihrem Gerechtigkeitssinn folgt und für Frieden, Demokratie, Gleichberechtigung einsteht. 

6. Glücklicherweise ist unser politisches System in der Schweiz sehr vielfältig. Die SP ist eine Regierungspartei und gleichwohl hin und wieder in der Rolle der Opposition. Je nach politischem Thema muss sich dies nicht widersprechen, sondern zeigt auf, dass wir in der Schweiz eine vielseitige Diskussionskultur haben und auch eine politische Partei nicht statisch ist. 

 

11 Andreas von Gunten, 1968, Kölliken, Unternehmer, Vizeammann. Neu 

1. Ich finde es wichtig, dass den Anliegen und Herausforderungen der kleinen und mittleren Gemeinden in unserer Region Gehör verschafft wird. 

2. Ich sehe in der Veränderung eher die Chancen als die Risiken. Nach Lösungen suche ich faktenbasiert und dialogorientiert. Und bei alldem erhalte ich mir Lebensfreude und Humor. 

3. Auf die Gemeinden kommen grosse Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Verkehrswachstum auf Strasse und Schiene zu. Es gilt die Dorfkerne zu entlasten, die Lärmbelastung zu reduzieren und dafür zu sorgen, dass die Finanzierung dieser Massnahmen sichergestellt wird. 

4. Gemäss Schulgesetz legt der Regierungsrat die Anzahl Schüler*innen pro Klasse fest. Es sollte sichergestellt werden, dass keine Gemeinde ihre Schule aufgrund von kantonalen Sparübungen im Bildungswesen aufgeben muss. 

5. Heinrich Zschokke (1771–1848). Er setze sich in der Schweiz und im Aargau für die Volksbildung ein. Ihm war klar, dass eine Demokratie nur dann funktionieren kann, wenn den Menschen ermöglicht wird, sich zu kritisch denkenden und mündigen Bürger*innen zu entwickeln. 

6. Die SP trägt auf allen Ebenen sehr viel zum Funktionieren des Aargaus bei. Es gibt kein Dilemma. Wir sind eine staatstragende Partei. Kaum jemand wird ernsthaft auf die sozialen Errungenschaften und ökologischen Verbesserungen, die wir tagtäglich einbringen und verteidigen, verzichten wollen. 

 

12 Rahel Pauli, 1995, Zofingen, Hörsystemakustikerin. Neu

1. Ich möchte selber etwas ändern und mir nicht hauptsächlich von weissen, alten Männern vorschreiben lassen, was in unserem Kanton passiert. 

2. Direkt, ehrlich und loyal. 

3. Ich finde es wichtig, dass der Aargauer Bildungsstandort gestärkt wird. 

4. Das neue Einbürgerungsgesetz, welches seit Juli gilt. Damit hat der Aargau eines der strengsten Einbürgerungsgesetze in der Schweiz. Die Einbürgerung ist ein wichtiger Teilschritt in Richtung Integration und Mitbestimmung. Die neue Regelung ist meines Erachtens völlig unverhältnismässig. 

5. Meine Eltern, die beide auch politisch aktiv sind. 

6. Da die SP in der Regierung vertreten ist, ist sie eine Regierungspartei. Ich sehe da kein Dilemma. 

 

13 Reto Bleisch, 1968, Safenwil, Kundenberater Post 

1. In der Politik werden die Bedingungen für das Zusammenleben in der ­Gesellschaft geschaffen. Bei diesen Entscheiden möchte ich Mitverantwortung übernehmen, weil bei jedem Entscheid zu prüfen ist, wer davon profitiert und wer in der Folge benachteiligt wird. 

2. Hartnäckigkeit, Sachlichkeit, Loyalität. 

3. Der Schutz des Klimas und der schonende Umgang mit der Natur sind mir ein grosses und dringliches Anliegen. Zudem hat die Pandemiesituation erneut verdeutlicht, dass das Pflegepersonal bessere Löhne verdient! 

4. Wichtiger, als ein konkretes Gesetz ­abzuschaffen, ist, dass bestehende ­Gesetze und Vorschriften in Bezug auf Klimaschutz und Nachhaltigkeit, aber auch unter dem Aspekt des sozialen ­Ausgleichs überprüft und verbessert werden. 

5. Als aktiver Gewerkschafter hat mich mein Vater stark geprägt. Bereits in meiner Kindheit habe ich miterlebt und erfahren, weshalb es wichtig ist, sich gewerkschaftlich zu organisieren. Aus diesem Grund bin ich seit Beginn meiner Berufstätigkeit auch Mitglied einer Gewerkschaft. 

6. Als zweitgrösste Partei im Kanton muss die SP zwingend in der Regierung vertreten sein. Schon immer war die SP bereit und gewillt, Verantwortung zu übernehmen. Mit der Kandidatur von Dieter Egli bezeugt die Partei diese Bereitschaft, den Willen und die Fähigkeit dazu erneut mit aller Deutlichkeit. 

 

14 Sandra Steiner, 1977, Oftringen, Kaufmännische Angestellte. Neu

1. Um für einen lebenswerten Aargau mitbestimmen zu können und damit ich für die Richtung, welche unser Kanton nehmen soll, etwas beitragen kann. 

2. Ruhe, Flexibilität, Hilfsbereitschaft. 

3. Für Umweltanliegen und Bildung. 

4. Einzelne Gesetze, die ich abschaffen würde, kann ich keine benennen. Es ist mir grundsätzlich wichtig, dass Gesetze die Chancengleichheit erhöhen, die Umwelt und das Klima schützen und allen Menschen im Kanton ein würdevolles Leben ermöglichen. 

5. Pascal Bruderer hat mich in dem Sinne geprägt, dass sie aus meiner Geburtsregion kommt und ich miterleben konnte, wie sich eine junge Frau einsetzen kann, ihre Ziele verfolgt, erfolgreich sein kann. Auch ist sie eine Person, welche sehr viele verschiedene Menschen ansprechen kann, und sie ist ein Vorbild bezüglich Authentizität. 

6. Meiner Meinung nach ist das Image einer Regierungspartei positiver, da wahrgenommen wird, dass unsere Partei mitarbeitet und sich aktiv für Lösungen einsetzt. 

 

15 Mario Cadinu,1978, Aarburg, Dipl. Techniker HF. Neu

1. Instagram ist bestimmt moderner und hat mehr Gefolgschaft. Doch spielt die entscheidende Musik in der Politik, hier werden Gesetze geschrieben, Gelder verteilt, über Krieg und Frieden bestimmt. Da kann ich nicht wegschauen, eine Partizipation hat für mich ein Stück mit Pflichtbewusstsein zu tun. 

2. Ausdauernd, zielstrebig, lösungsorientiert. 

3. Der Kanton Aargau muss seinem Namen als Energiekanton gerecht werden und in der Energiewende sowie der CO2-Politik die Vorreiterrolle übernehmen. Das jetzige zur Abstimmung vorliegende Energiegesetz ist dabei leider nicht hilfreich. Ein Paradigmenwechsel ist nötig. Mit dem PSI und der ABB Techniker Schule, der Umweltarena sowie dem Technopark Aargau stehen hervorragende Instrumente zur Verfügung. 

4. Paragraph 59, Absatz 1; das explizite Wahl- und Stimmrecht für nur Schweizer Bürger im Kanton Aargau. Wer in der Wirtschaft tätig ist, seine Steuern zahlt, in Vereinen und gemeinnützigen Organisationen tätig ist, soll auch politisch aktiv mitprägen können. Wir alle sind Aargau. 

5. Die europäischen Vordenker mit ihrer Weitsicht imponieren mir sehr. In dieser Beziehung das Trio Mitterrand, Kohl, Gorbatschow. 

6. Die Schweizer Politik ist auf Kompromisse und Konsens ausgerichtet. Da gilt es mitbestimmen zu können und oppositionelle Meinungen zu haben. Es ist ein Modell, um sich weiterzuentwickeln. 

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