Diese FDP-Kandidatinnen und -Kandidaten aus dem Bezirk treten zu den Grossratswahlen an

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Die Kandidierenden der FDP

FRAGEN

1. Warum bewerben Sie sich für einen Sitz im Kantonsparlament? 

2. Welche drei Charaktereigenschaften zeichnen Sie besonders aus? 

3. Für welches konkrete Zukunftsprojekt im Kanton wollen Sie sich besonders einsetzen? 

4. Welche Vorschrift oder welches Gesetz würden Sie abschaffen, wenn Sie könnten – und warum? 

5. Welche politische Figur (zeitgenössisch oder historisch) hat Sie nachhaltig geprägt – und warum? 

6. Was fehlt dem Kanton Aargau, um ­optimale Rahmen­bedingungen für Unternehmen zu schaffen? 

 

1 Sabina Freiermuth, 1964, Zofingen, Leiterin Administration.Bisher seit 2010. 

1. Ich möchte mich weiterhin für den Bezirk Zofingen und den Aargau einsetzen, weil mir das sehr am Herzen liegt. Als Fraktionspräsidentin arbeite ich an überparteilichen Lösungen mit und übernehme Verantwortung für die Geschicke der Kantonalpartei. Kurz, die politische Arbeit bereitet mir noch immer viel Freude! 

2. Verlässlich, hartnäckig, spontan. 

3. Es wäre toll, wenn die nächste Landesausstellung im Aargau stattfinden könnte. Für das Projekt «Svizra27» – mit dem Leitmotiv «Mensch, Arbeit, Zusammenhalt» – würde ich mich sehr gerne einsetzen. 

4. Das Hundegesetz. Es ist komplett unnötig. 

5. Mich beeindruckt Karin Keller Sutter. Bei ihrem erfolgreichen politischen Weg hat sie zwei wichtige Werte nie verloren – die Demut und den Humor. Sie gibt ihren liberalen Kompass auch bei Gegenwind nicht auf. Und sie versteht es, überparteiliche Lösungen zu erarbeiten. 

6. Es braucht wettbewerbsfähige Unternehmenssteuern, administrative Entlastung für die Unternehmen, flüssige Verkehrswege (Schiene und Strasse). 

2 Martin Bhend, 1968, Oftringen, Geschäftsführer, Unternehmer. Neu 

1. Ich fühle mich einer freiheitlich denkenden Gesellschaft verpflichtet und möchte meinen Beitrag für ein demokratisches Zusammenwirken und die Entwicklung des Kantons leisten. 

2. Zielstrebig, kooperativ und humorvoll. 

3. Ungehinderter Zugang für Menschen mit Beeinträchtigungen zu allen gesellschaftlichen und politischen Aktivitäten. Schweizweit herausragende Rahmenbedingungen für unseren Wirtschaftsstandort Aargau, zur Sicherung der Arbeitsplätze. 

4. Ich bin für die «Sunset-Legislation», bei der grundsätzlich über einen gewissen Zeitraum (z.B. 20 Jahre) jedes Gesetz abläuft. Nur die Gesetze werden aufrechterhalten, welche für ein funktionierendes Zusammenleben auch wirklich notwendig sind. Das Gesetz über die Nutzung des tiefen Untergrunds und die Gewinnung von Bodenschätzen (GNB) ist überflüssig. Die Nutzung von Sonne und Wind sind ja auch nicht geregelt. Alle Gesetze und Verordnungen über Gebühren und Abgaben ohne staatliche Gegenleistung sind abzuschaffen, bzw. allfällige Leistungen nach Aufwand zu verrechnen. Z.B. Gebührenordnung zur Nutzung von Kantonsstrassenareal für Gemeinden, Mehrwertabgaben, statistische Erhebungen, usw. 

5. Alt-Ständerat Philipp Müller. Er ist volksnah, schlagfertig, authentisch, hartnäckig, unverblümt, dossiersicher. 

6. Ein schlanker Staat mit attraktivem Steuergesetz und eine zeitgemässe Verwaltung, mit möglichst wenig Bürokratie.  

3 Werner Rudin, 1973, Oftringen, Betriebsleiter. Neu

1. Die Anliegen des Bezirks Zofingen müssen im Kantonsparlament und natürlich sollte auch die grösste Gemeinde Oftringen vertreten sein. 

2. Sachbezogen politisieren, zielstrebig und authentisch. 

3. Für Zukunftsprojekte umzusetzen brauchen wir den entsprechenden Nachwuchs und dies setzt eine gute Bildung voraus. 

4. Kein spezielles. Man muss jedoch immer bedenken, dass jede Vorschrift und jedes Gesetz umgesetzt und kontrolliert wird. Dies braucht Ressourcen und erhöht den administrativen Aufwand. 

5. Keine Figur im Speziellen. Winston Churchill mit seinen treffenden Zitaten, um einen zu nennen. Manche Leute halten den Unternehmer für einen räudigen Wolf, den man totschlagen müsse. Andere sehen in ihm eine Kuh, die man ununterbrochen melken könne. Nur wenige erkennen in ihm das Pferd, das den Karren zieht. 

6. Die Bürokratie in einem vernünftigen Rahmen halten. So wenig wie möglich und so viel wie nötig. 

4 Dino Di Fronzo, 1968, Aarburg, Unternehmer. Neu

1. Ich bin Unternehmer/Politiker mit Leistungsausweis, der gestalten will ohne zu verwalten und zu polemisieren. 

2. Starker Wille und hohe Leistungsbereitschaft, konsensorientierter Teamplayer/Kommunikator, Motivator/Umsetzer. 

3. Digitalisierung erfordert Neuausrichtung für prosperierende Wirtschaft, attraktives Umfeld, um Arbeitsplätze sicherzustellen, Fachkräftemangel entgegenwirken. Duales Bildungssystem den neuen Anforderungen anpassen, Überakademisierung vermeiden, Talente fördern. Als einer der grössten Kantone Universität mit med. Fakultät gründen, um auszubilden, anstatt Fachkräfte vom Ausland rekrutieren. 

4. Gesetze und Verordnungen müssen verstanden werden. Zusammenleben verlangt nach Recht und Ordnung. Ermessensspielraum und gesunder Menschenverstand muss bei der Auslegung berücksichtigt werden. Viele Gesetze könnte man verschlanken. 

5. Alfred Escher, Henri Dunant waren Macher, die Visionen umgesetzt haben. Gottlieb Duttweiler war Unternehmer und Politiker mit Weitsicht. Ein Kämpfer mit Herz für die sozial Schwachen. Die Migros gehört noch heute den Kund*innen. 

6. Strukturpolitische Massnahmen, langfristige Ausrichtung der Industrie- und Gewerbepolitik. Raum für zukunftsträchtige Industrien. Ein Cluster à la Silicon Valley würde Sinn machen. Dazu gehört eine innovative Infrastruktur, Bildung, um den neuen Fachkräftebedarf zu decken, mit angemessenen Steuern finanziert. 

5 Deniz Yeker, 1963, Brittnau, Unternehmensberaterin. neu

1. Weil ich etwas beitragen möchte. Mir ist die Förderung von Mikro-, Klein- und Mittelbetrieben sehr wichtig, genauso wie die Kultur, die Bildung und die Jugend. Mit meiner Wahl in den Grossen Rat möchte ich diesen Themen eine weitere Stimme geben. 

2. Motiviert, offen, lösungsorientiert. 

3. Nach meiner Meinung braucht es zurzeit neben den bestehenden Projekten (COVID-bedingt) neue Überlegungen und dementsprechend neue Projekte, die pragmatisch, lösungsorientiert, flexibel und kurzfristig messbar sind. Für solche Projekte und Kultur-Projekte werde ich mich besonders einsetzen. 

4. Es gibt zurzeit kein Gesetz, den ich einfach so abschaffen will. 

5. Winston Churchill hat mal gesagt, dass Erfolg nichts Endgültiges ist, Misserfolg nichts Fatales: Was zählt, ist der Mut weiterzumachen. Dieses Zitat von ihm hat mich immer sehr beeindruckt und motiviert. 

6. Sowohl die renommierte Ratingagentur Standard & Poor’s als auch die CS- und UBS-Rankings bewerteten den Aargau mit Bestnoten. Meiner Meinung nach ist der Kanton Aargau immer noch ein guter Standort, sowohl für die Unternehmen als auch für die Familien. Die Hauptsorgen der Unternehmen sind aber nach wie vor die als zu viel empfundenen administrativen Vorschriften sowie der Fachkräfte- und Lernenden-Mangel. Ich möchte mich in diesem Bereich einsetzen und die KMU möglichst von der Bürokratie befreien. 

6 Fredy Nater, 1961, Aarburg, Geschäftsführer. Neu 

1. Als amtierender Gemeinderat setze ich mich für ganzheitliche Lösungen für alle ein, für Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft. Es braucht sachliche Entscheidungen und nicht 140 Grossräte, die die Regierung mit Vorstössen fluten. 

2. Besonnen, organisiert, fleissig: In meinem Leben habe ich gelernt, für Erfolge zu arbeiten und habe nicht gewartet, bis sie mir in den Schoss gelegt wurden. 

3. Neue Arbeitsplätze für unseren Kanton. Das innovative Hightech-Programm bis 2022 ist ein gutes Beispiel und muss weiterverfolgt werden. 

4. Es wird langsam ein Wildwuchs mit den vielen Langsamverkehr-Strassen (20er- und 30er-Zonen). In reinen Wohnstrassen ist das okay, an vielen Orten bergen sie oft mehr Unsicherheit und Gefahren als Nutzen. Tempolimit als Schikane lehne ich ab. 

5. Michail Gorbatschow. Er beendete den Kalten Krieg und war beteiligt am Gelingen der deutschen Einheit. Eine friedliche Revolution für die deutsche Wiedervereinigung ist eng mit ihm verbunden. Er hat die Welt im positiven Sinne verändert. Dies hat mich sehr beeindruckt. 

6. Abbau der Bürokratie. Innovative Unternehmen, ob gross oder klein, dürfen nicht gebremst werden durch den Staat. Ich erlebe es im Gesundheitswesen selbst sehr oft. Gastro- und Hotelunternehmer schildern mir Beispiele, die zu denken geben. Wir müssen hier besser sein als unsere Nachbarkantone. 

7 Kohinoor Bader-Wyss, 1974, Rothrist, dipl. Wundexpertin SAfW. Neu

1. Ich möchte etwas bewirken. Pflegepersonal ist im Parlament untervertreten. 

2. Willensstark, ehrgeizig, zielstrebig. 

3. Regionale Zusammenarbeit auch über Kantonsgrenzen hinaus fördern, zum Beispiel im Gesundheitswesen mit den Spitälern. 

4. Die damalige Abstimmung über das Krankenversicherungsgesetz von alt Bundesrätin Ruth Dreifuss rückgängig machen, denn dies hat nämlich genau das Gegenteil bewirkt. Die Kosten sind nur gestiegen. Das Krankenversicherungsgesetz muss reformiert werden. Die Bürokratie wird immer grösser, die Zeit für den Patienten aber immer weniger. Ein Arzt oder eine Pflegefachperson muss z.B. für eine Behandlung bis zu vier unterschiedliche Rechnungen stellen: Krankenkasse, Patient, Gemeinde, Clearingstelle. 

5. Mahatma Gandhi: Er propagierte, dass es besser ist, wenn man sich mit Worten statt mit Fäusten wehrt. Seine Grundhaltung, das beharrliche Festhalten an der Wahrheit und Gewaltlosigkeit imponiert noch heute. 

6. Der Kanton Aargau hat schon gute Rahmenbedingen für Unternehmen. 

8 Karin Berglas-Zobrist, 1965, Vordemwald, lic. iur. Neu 

1. Wer etwas verändern will, muss bereit sein, sich zu engagieren. Als Grossrätin des Kantons Aargau bin ich am Puls und kann meine Anliegen direkt einbringen. 

2. Verantwortungsbewusstsein und Geradlinigkeit, Ehrlichkeit und Offenheit. Für mich steht der Mensch im Mittelpunkt. 

3. Das Pflege- und das Gesundheitsgesetz werden in der nächsten Legislatur überarbeitet. Es gilt, die richtigen Weichen zu stellen. Als Verwaltungsrätin der regionalen Spitex weiss ich, wo der Schuh drückt, bei Klientinnen, Angehörigen und Gemeinden. 

4. Grundlegend für den Freisinn ist der Appell an die Eigenverantwortung, dem der frühere Wahlslogan «mehr Freiheit – weniger Staat» entsprang. Konsequenterweise müssten wir uns überlegen, für jede neue Vorschrift, eine überholte Vorschrift ausser Kraft zu setzen. 

5. Mich beeindrucken Frauen, wie Emilie Lieberherr, welche noch für gleiche Rechte für Mann und Frau kämpfen mussten. Menschen, welche für ihre Überzeugungen einstehen. 

6. Wichtig ist, dass wir in die Bildung und den Forschungsstandort investieren, dem Fachkräftemangel entgegentreten, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf fördern. Die Ansiedlung neuer Firmen muss aktiv angegangen werden. Bestehende Firmen, insbesondere KMUs, müssen gestärkt werden. Dies setzt eine nachhaltige Steuerpolitik, Investitionen in die Infrastruktur und den freien Zugang zum europäischen Binnenmarkt voraus. 

9 Rainer Böni, 1983, ­Zofingen, Dr. sc. nat., Projektleiter Analytik. Neu

1. Ich will die Zukunft aktiv mitgestalten. Das heisst, wieder vermehrt auf gesunden Menschenverstand und Eigenverantwortung statt auf Gesetze zu vertrauen. 

2. Ehrlichkeit, Unternehmungslust, Hilfsbereitschaft. 

3. Eine funktionierende Wirtschaft braucht ein flüssiges Verkehrsnetz. Bei der Wiggertalstrasse fehlt immer noch der direkte Autobahnanschluss und ein weiterer Aareübergang. Die Bahnunterführung Aarburgerstrasse zwischen Zofingen und Oftringen ist zwar geplant, der Spatenstich ist aber immer noch nicht erfolgt. Es verstreicht zu viel Zeit (Jahrzehnte!) von Planung bis zur Realisierung. Solche Projekte häufen sich im ganzen Kanton. Zwingend nötig ist der durchgehende Ausbau der A1 auf mindestens sechs Spuren. 

4. Ganze Gesetze lassen sich nicht abschaffen, weil diese demokratisch und mehrheitsfähig entstanden sind. Das ist auch gut so. Ansonsten würde ich nicht für ein Parlament kandidieren. 

5. Ständerat Thierry Burkart ist mein Vorbild, weil er sich sehr erfolgreich für eine vernünftige Verkehrs- und Sicherheitspolitik einsetzt. 

6. Im kantonalen Vergleich belegt der Kanton Aargau vor Zürich und Bern den drittletzten Platz, was attraktive Firmensteuern anbelangt. Zum Glück haben die bürgerlichen Fraktionen bereits einen Vorstoss zu deren Senkung beim Regierungsrat eingereicht. Es ist wichtig, Unternehmen so rasch als möglich steuerlich zu entlasten. 

10 Doris Ducksch, 1968, Safenwil, Treuhänderin FA. Neu

Von Doris Duksch aus Safenwil sind keine Antworten eingegangen.

 

11 Fabian Grepper, 1999, Murgenthal, Student. Neu

1. Politik ist nicht nur was für «alte» Leute, das will ich meinen Altersgenossen zeigen und versuchen, auf diesem Wege unserer Generation eine Stimme in der kantonalen Politik zu verschaffen. 

2. Schwierige Frage, ich denke, das Gesamtpaket an Charaktereigenschaften macht uns als Individuen aus, sowohl die positiven als auch die negativen. Wenn ich auf drei positive beschränken müsste, wären dies vermutlich Neugierde, Kreativität und Gerechtigkeitssinn. 

3. Die Hauptaufgabe der Politik ist die Schaffung von Grundlagen, auf welchen jeder aufbauen und von welchen jeder profitieren kann. Das umfasst verschiedenste Gebiete vom Verkehrswesen über die Bildung bis hin zum Sozial- und Bildungswesen. 

4. Ich würde die Reglementierungen betreffend Bau und Betrieb von erneuerbaren Energien überarbeiten. Diese Vorschriften sind weder zeitgemäss noch zielführend, um den Klimawandel auf ein absolutes Minimum zu begrenzen. 

5. Die Liste der (politischen) Personen, die mich geprägt haben, ist lang. Ich versuche aus jeder Begegnung das Beste mitzunehmen. 

6. Eine klare Strategie im Glasfaserausbau respektive in der Digitalisierung unserer Arbeitswelt, Schulen, Behörden, etc. Nur wenn wir in der Digitalisierung den Anschluss nicht verlieren, bleibt die Schweiz in einem kompetitiven globalen Markt in Zukunft wettbewerbsfähig. Hier sehe ich grossen Nachholbedarf. 

 

12 Tobias Hottiger, 1984, Zofingen, Dr. med., Arzt. Neu

1. Als Einwohnerrat darf ich die Gemeindepolitik aktiv mitgestalten. Das möchte ich zukünftig auch auf kantonaler Ebene tun. Wichtig sind mir eine liberale Gesellschaftspolitik, der Abbau falscher Anreize im Gesundheitssystem, attraktive Bedingungen für Unternehmen sowie der Tierschutz. 

2. Zuverlässigkeit, Integrität und Humor. 

3. Die Wartezeiten am Bahnübergang an der Aarburgerstrasse zwischen Zofingen und Oftringen sind ein Ärgernis. Ich werde mich dafür einsetzen, dass möglichst schnell eine Unterführung realisiert wird. 

4. Ich würde das Verbot der aktiven Sterbehilfe für todkranke Patienten aufheben, weil ich finde, dass jeder Mensch das Recht haben sollte, selbst über sein Leben zu bestimmen. 

5. Meine Eltern haben mir Werte wie Zielstrebigkeit, Authentizität und Offenheit vermittelt. An diese versuche ich mich auch in der Politik zu halten. Von meinem Vater Hans-Ruedi Hottiger, Stadtammann von Zofingen, habe ich schon früh mitbekommen, was es bedeutet, politische Verantwortung zu übernehmen. 

6. Der Kanton Aargau bietet insgesamt gute Standortbedingungen. Für unsere Wirtschaft ist der Export wichtig und deshalb ist ein stabiles Verhältnis mit der EU unverzichtbar. In einem optimalen Szenario wären zudem die Unternehmenssteuern tiefer, die Verkehrsanbindung für einige Regionen noch besser und die Angebote zur externen Kinderbetreuung flächendeckend. 

13 Christoph Müller, 1965, Kölliken, eidg. dipl. Finanzplanungsexperte. Neu 

1. Weil man als Grossrat in der Gesetzgestaltung weiter oben Einfluss nehmen kann, was sich ja nachher auf den ganzen Kanton auswirkt. 

2. Offener Geist, konsensfähig, vernünftig. 

3. Fortsetzung oder sogar Intensivierung der Wirtschafts- und Standortförderung im Kanton Aargau. 

4. Die Mehrwertsteuer. Ursprünglich bestand mal die Absicht, ein einfaches, kurzes und verständliches Gesetz zu schaffen. Davon hat sich das Mehrwertsteuergesetz weit entfernt. Man schielt diesbezüglich viel zu fest nach Europa, insbesondere nach Deutschland. 

5. Beeindruckende Persönlichkeiten hat es in allen politischen Lagern, daher ist es mir unmöglich, eine bestimmte Person zu nennen. Ich schätze starke Persönlichkeiten, die trotz ihrer Stärke zuhören, nicht stur sind und an einer Lösung interessiert sind. 

6. Die Rahmenbedingungen sind eigentlich gut. Im steuerlichen Ranking sind wir einfach weit nach hinten abgerutscht. Diesbezüglich müsste für die kleinen und mittleren Unternehmen im Kanton Aargau etwas unternommen werden, und nicht für die Grosskonzerne. 

14 Hanspeter Schläfli, 1960, Oftringen, ­Gemeindeammann. Neu 

1. Als Gemeindeammann der grössten Gemeinde im Bezirk ist es mir ein Anliegen, dass meine Gemeinde eine entsprechende Stimme im Grossen Rat hat. 

2. Vermittelnd, erfahren, überlegt. 

3. Für das untere Wiggertal hat der Kanton im Richtplan verschiedene Entwicklungsschwerpunkte definiert. Die dazu notwendige Weiterentwicklung des öffentlichen Verkehrs – unter anderem mit der Realisierung einer SBB-Haltestelle Oftringen Zentrum – muss beschleunigt werden, sonst ersticken wir im Verkehr. 

4. Die bürokratischen Vorschriften müssen auf das Notwendige reduziert werden. 

5. Nicht direkt eine bestimmte Figur – sondern das liberale Gedankengut. 

6. Es sind zu viele Vorschriften und Gesetze, welche ein Unternehmen ausbremsen. 

15 Iris Welten, 1967, ­Zofingen, Verwaltungs­rätin, Unternehmerin. Neu 

1. Die Zukunft wird sich aufgrund der derzeitigen Entwicklungen verändern. Dafür benötigt es Wirtschaftsverständnis und Verständnis für die Anliegen der Menschen. Beides bringe ich als Unternehmerin, Verwaltungsrätin und diplomierte Yogalehrerin mit. 

2. Positive Einstellung, Durchsetzungsstärke, motivierend. 

3. «Gemeinsam statt einsam» – also gemeinsam die Dinge anpacken; wirtschaftlich den Fokus auf Innovationen setzen, denn nur so können wir die zukünftigen Anforderungen bewältigen; menschlich den Fokus auf den Erhalt eines gut funktionierenden Gesundheitssystems und einer finanziellen Versorgung für die Bevölkerung setzen. 

4. Bürokratie nimmt die Dynamik aus der notwendigen Veränderung. 

5. Alfred Escher hat nachhaltig die Schweiz positiv verändert. 

6. Der Kanton Aargau zählt zu den erfolgreichsten Wirtschaftsregionen in der Schweiz, dennoch ist es wichtig, die Rahmenbedingungen auszubauen: Eine Infrastruktur, welche die wirtschaftliche Entwicklung unterstützt; hohe Qualität der Bildung & Forschung, denn nur so geschieht Innovation und wir haben notwendige Fachkräfte; ein schonender Umgang mit den Ressourcen; wettbewerbsfähige Finanz- und Steuerpolitik, eine Kontrolle der steigenden Ausgaben im Sozialbereich und eine Reform der Altersvorsorge; praxisnahe Regulierungen und schlanke Bürokratie; Stabilität durch Rechtssicherheit; keine Abschottungspolitik. 

Serie zu den Grossratswahlen – heute mit der FDP

Im Hinblick auf die Grossratswahlen vom 18. Oktober stellte das ZT allen 112 Kandidierenden aus dem Bezirk Zofingen sechs Fragen. Bereits erschienen sind die Antworten aller Kandidatinnen und Kandidaten von SVP
(29. September) und SP (30. September). Heute beantworten 14 Frauen und Männer der FDP den Fragenkatalog; keine Antworten gingen von Doris Duksch aus Safenwil (Listenplatz 10) ein. (zt)

Bereits erschienen:

Kandidierende der SVP

Kandidierende der SP

Ihr Eintrag wird nach einer Überprüfung online gestellt.

Greppi

Hans Lanz
schrieb am 01.10.2020 13:00
Ich hoffe der Grepper schaffts. Im Gegensatz zu anderen (Jung)Politiker, besonders aus seinem Heimatort, hat er sich schon für die Bevölkerung eingesetzt.
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