Bleibt der Samichlaus 2020 im Home-Office?

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Gibt es dieses Bild auch im Corona-Jahr 2020? Bild: Archiv
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«In der aktuellen Situation sollten auch die Eltern kreativ werden.» Adrian Würsch, Obmann der Rothrister Samichläuse

In der Agglomeration rund um die Stadt Luzern haben 17 Chlausgruppierungen ihre Aus- und Einzüge sowie Familienbesuche wegen COVID-19 abgesagt. Kein Samichlaus auch in Dübendorf. Keiner in Uster und Kloten. Wie sieht es im Bezirk Zofingen aus? Seit 50 Jahren betreut in der Stadt Zofingen die Kolpingfamilie das Chlauswesen. Kolping ist ein in die römisch-katholische Kirche eingebettetes Sozialwerk. Gibt es 2020 den traditionellen Zofinger Chlaus-Einzug? Gehen die Chläuse und ihre Schmutzli auf Besuchstour? Kolping-Präsident Thomas Hurschler kann noch nichts Konkretes sagen: «Wir haben in den nächsten Tagen einige Sitzungen und Besprechungen zu diesem Thema.» Es sei auch keine Eile geboten, da erst ab dem 1. November Anmeldungen für Samichlaus-Besuche entgegengenommen werden. Hursch­ler hofft, dass der Einzug der Chläuse und die Feier in der Kirche stattfinden können. 

Entscheide fallen erst in den nächsten Wochen 

In Oftringen sorgt der Sportverein dafür, dass der Samichlaus-Brauch gepflegt wird. Entscheide fallen hier erst in den «nächsten Wochen», wie Präsidentin Christine Wullschleger am Telefon sagt. «Wir werden rechtzeitig kommunizieren, was möglich ist und was nicht.» 

Adrian Würsch ist jeweils selber als Samichlaus unterwegs und betreut die Rothrister Chläuse und Schmutzli. Er und seine fünf Kollegen besuchen pro Jahr rund hundert Familien. Dieses Jahr? Würsch und seine Kollegen wollen die COVID-19-Entwicklung abwarten – und dann rasch und zeitnah entscheiden. Fest steht, dass die bisherigen Kundinnen und Kunden – wie alle Jahre – einen Brief der Rothrister Samichläuse erhalten, in welchem auch der aktuelle Stand der Dinge geschildert wird. 

Ohne vorzugreifen kann sich Würsch Varianten des traditionellen Familienbesuchs vorstellen – Stichworte sind eine Corona-App-Pflicht oder ein reduzierter Teilnehmerkreis. Er gibt aber zu bedenken, dass einige der Chläuse und Schmutzli zur Alterskategorie der Risikopatienten gehören. 

«Deren Gesundheit oder jene der besuchten Familien zu gefährden», kommt für Würsch nicht infrage. Auch kann er es sich schlecht vorstellen, dass Chlaus und Schmutzli in getrennten Autos anreisen müssten. Wie gesagt: Entschieden ist nichts. 

Dennoch ruft Würsch die Eltern zu Kreativität auf. Am Abend des 6. Dezembers einen Waldspaziergang machen und mit den Kindern per Zufall einen Chlaussack finden? Oder Mandarinen, Nüsse und Lebkuchen mit weniger Aufwand als Geschenk des Samichlaus vor der Wohnungstüre deponieren? 

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