KOF-Schätzung: Wirtschaft könnte Talsohle erst 2023 durchschritten haben

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Wie schnell sich die Wirtschaft erholt, hängt auch davon ab, welche Massnahmen gegen die Pandemie ergriffen werden müssen. (Symbolbild) © Keystone

Mit der steigenden Zahl an Neuinfektionen nimmt die wirtschaftliche Unsicherheit in der Schweiz wieder zu. Die Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF) hat deshalb zwei Szenarien für den weiteren konjunkturellen Verlauf erstellt. Aktuell rechnet sie dieses Jahr mit einem Rückgang des Bruttoinlandproduktes (BIP) von 3,6 Prozent. Sollte sich die Pandemiesituation allerdings weiter verschärfen, sei mit einem Minus von 4,9 Prozent zu rechnen, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag.

Im Hauptszenario nimmt die KOF an, dass die Zahl der Neuinfektionen in den Herbst- und Wintermonaten gegenüber dem Sommer höher liegt und die Schutzmassnahmen verschärft werden. Gleichzeitig wird davon ausgegangen, dass die wirtschaftliche Erholung zwar ins Stocken gerät, es aber keine breit abgestützten Rückgänge wie im Frühjahr geben wird. In diesem Szenario prognostiziert die KOF für 2020 einen Rückgang des BIP um 3,6 Prozent. 2021 sei dann wieder mit einem Wachstum von 3,2 Prozent zu rechnen. Das Vorkrisenniveau werde nicht vor Ende 2021 erreicht.

Vorkrisenniveau könnte erst 2023 wieder erreicht werden

Im Negativszenario geht die KOF von einem schwereren Pandemieverlauf aus, der bis ins Frühjahr 2021 anhält. Dabei kommt es zu teilweisen Lockdowns und Stilllegungen einzelner Branchen. In diesem Fall rechnet die KOF für 2020 mit einem Einbruch des BIP um 4,9 Prozent. Die Erholung im nächsten Jahr fällt mit einem Wachstum von 1,5 Prozent deutlich schwächer aus als im Basisszenario. Das Vorkrisenniveau wird dabei frühestens 2023 wieder erreicht.

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Ueli Bühler
schrieb am 23.10.2020 10:56
Ist eine sehr Optimistische Prognose! Jetzt werden seit Monaten die Löhne der meisten Arbeitnehmer vom Bund bezahlt! Am Anfang vom März stieg diese Zahl stetig an. Im August sanken sie langsam wieder. Trotzdem werden viele Arbeitslose in den kommenden Monaten dazu kommen. Kein Arbeitgeber ist bereit sich auf lange Dauer so in die Abhängigkeit des Bundes zu begeben. Ergo ist die Kündigung des Arbeitsverhältnisses nicht mehr als ein Selbstschutz. Bis jetzt hat laut Bundesrat diese Krise den Bund 30 Milliarden Franken gekostet. Ich befürchte aber es wird sehr viel mehr sein. Diese Schulden bedeuten aber eigentlich nur dass das BIP mit Staatsgeldern künstlich oben gehalten wird. Zudem werden die Steuereinahmen auf sehr tiefem Niveau sein. Ich finde es ja aller Ehren wert, wenn die Bundesbeamten dies schön rechnen. Aber die Realität wird sie einholen. Diese Rechnung wird viele in erstaunen versetzen. Der nächste von den Experten provozierte Lock Down steht kurz bevor. Die Zahlen werden dennoch nicht sinken. Die Schulden werden in Exorbitante Höhen steigen!
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